Die Inkubationszeit und die Symptome bei einer Infektion mit dem Norovirus

Norovirus DiätWenn Patienten an einer Infektion mit dem Norovirus erkranken, leiden sie meist an starkem Erbrechen, Übelkeit, Kreislaufproblemen und Durchfall. Da diese Symptome nicht immer alle gleichzeitig auftreten, ist eine Diagnose über eine Stuhlprobe die sicherste Maßnahme, um den Erreger festzustellen. Die als sehr ansteckend eingestuften Novoviren lösen schon nach einer Inkubationszeit von 10 bis 50 Stunden die Krankheit aus. Nach etwa drei Tagen sind die Patienten wieder beschwerdefrei.

Ansteckung bei Norovirus Infektion

Die Infektion mit dem Norovirus erfolgt über die Ausscheidungen des Patienten, Erbrochenes und Stuhl sind mit den Keimen belastet. Da geringste Mengen der Keime ausreichen um einen Menschen zu infizieren, muss strengste Hygiene bei der Krankenpflege eingehalten werden. Die Toilette ist der am meisten mit Keimen belastete Ort. Der Kontakt mit dem Virus wird am häufigsten über die Hände hergestellt, Flächen wie Toilettensitze, Türklinken und Brechschalen sind mit den Erregern kontaminiert, wenn keine Desinfektion stattfindet. Händedesinfektion und Flächendesinfektion schützen vor den gefährlichen Keimen, die auch außerhalb des Körpers noch tagelang ansteckend sind. Stuhl und Erbrochenes sollten unverzüglich beseitigt und die Gegenstände gereinigt werden, die mit den belasteten Flächen in Kontakt kamen.

Quarantäne bei Norovirus Ansteckung

Bei einer Ansteckung mit dem Norovirus ist eine Quarantäne sinnvoll, damit sich weitere Personen nicht infizieren. Die Desinfektion der Hände muss vor allem nach dem Gang zur Toilette zur Gewohnheit werden. Nach jedem Kontakt mit dem Patienten ist eine Händedesinfektion angebracht. In Krankenhäusern werden Patienten in Isolierzimmer mit einer Schleuse verlegt.

Behandlung bei Norovirus Infektion

Eine Infektion mit dem Norovirus ist für gesunde und stabile Menschen zwar lästig, aber recht schnell wieder abgeklungen. Für die Behandlung ist Bettruhe nötig und die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Wenn ein Patient nicht genügend trinken kann, wird die Flüssigkeit mittels einer Infusion zugeführt. Eine Durchfalldiät macht den Übergang zur normalen Nahrung leichter. Dabei helfen schwarzer Tee mit Traubenzucker, geriebener Apfel und Weißbrot dem angegriffenen Darm, sich wieder an feste Nahrung zu gewöhnen. Wasserkartoffelbrei oder Möhrensuppe sind milde Diätnahrung, die zu einer Gesundung beitragen. Das Einsenden einer Stuhlprobe ermöglicht die exakte Diagnose für den Norovirus. Die überstandene Infektion schafft nur eine kurze, etwa vierteljährliche, aber keine lebenslange Immunität gegen das Virus, es sind immer wieder neue Infektionen möglich.

Bitte beachten Sie, dass ein Pagewizz-Artikel fachlichen Rat, zum Beispiel den eines Arztes, nicht ersetzen kann.

Quellen: Patienteninformation aus dem Krankenhaus

norovirus.seucheninfo

Immortelle, am 28.07.2014
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