Literatur und Kaffeehaus

Literatur und Kaffeehaus gehören seit jeher zusammen: schon Schriftsteller wie Thomas Bernhard und Oskar Kokoschka waren Stammgäste in der 1891von Wilhelm Josef Sluka gegründeten Conditorei. Dank des großen österreichischen Dichters Thomas Bernhard ist die k.u.k Conditorei Sluka sogar selbst im letzten Akt des Aufsehenerregenden Stückes "Heldenplatz" erwähnt. Diese Kultur soll nun am neuen Standort in der Wiener Kärntner Straße fortgeführt werden: am 23. Mai und am 13. Juni werden Peter Treichl und Robert Sommer aus ihren kürzlich erschienen Büchern "Es geht oft nur um Zentimeter" und "Promille-Doktor Robert Sommer" lesen.

Der Wintergarten des Sluka

Der Wintergarten des Sluka (Bild: Sabine Klimpt)

"Unser Leitspruch lautet ‚Altes erhalten, Neues kreieren‘. Wir freuen uns, an diesem Standort nun Geschichte und Tradition neu beleben zu können. Das gilt auch für den Begriff der Kaffehausliteratur. Die beiden Autoren haben ihre Werke zwar nicht bei uns geschrieben, aber sie werden in dem besonderen Flair unseres Wintergartens Auszüge aus ihren neuesten Büchern zum Besten geben. Dabei verraten sie übrigens auch, welcher süßen Versuchung des Hauses sie so gar nicht widerstehen können. In Form von regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen werden wir das nun so fortsetzen", freut sich Geschäftsführer Johannes Mauthe, List Hospitality Group.

Die beiden Autoren kommen ursprünglich aus der Sportszene: Peter Treichl war erfolgreicher Radrennfahrer, er wird am 23. Mai am Sluka-Standort im ersten Bezirk, Kärntner Straße 13-15, aus seinem neuen Buch "Es geht oft nur um Zentimeter" vorlesen. Mit heiteren Geschichten und unglaublichen Anekdoten gibt er ehrliche Einblicke in das Leben eines Partnervermittlers. Robert Sommer war als Sportjournalist tätig und heizt den Gästen am 13. Juni, dem Vorabend der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, ebenfalls am Standort Kärntner Straße, mit einem Pointen-Feuerwerk aus seinem Satire-Werk "Promille-Doktor…" ein.

Spezialitäten des Sluka

Spezialitäten des Sluka (Bild: Sabine Klimpt)

Das klingt jedenfalls interessant und ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man in Wien lebt oder dort einmal auf Besuch ist!

 

https://www.sluka.at

 

Derzeit habe ich aber natürlich ein wenig andere Dinge "on my mind" - abgesehen davon, dass ich vielleicht nicht gar so fit wär, dass ich eine Reise nach Wien gut wegstecken werde. Zum Beispiel bin ich gerade bei der Überlegung nach einem guten Rezept, das ich der neuen Aktion der Volkshilfe beisteuern könnte. Bis 30. Mai kann man noch mitmachen!

Also, wenn auch IHR Interesse habt, ein passendes, köstliches Rezept für das "Kochbuch gegen Armut" der Volkshilfe Österreich beizusteuern - macht dich bitte auch mit! 

Der Aufruf dazu:

"Kocht mit uns gegen Armut!

Unterstütze die Enstehung des Volkshilfe Kochbuchs mit einem süßen Rezept an kochengegenarmut@volkshilfe.at. Wir freuen uns auch über Fotos der Speisen - sind aber kein Muss. Jedoch bitte unbedingt Maßangeben beifügen. Du wirst natürlich namentlich unter deinem Rezept im Kochbuch genannt und erhälst außerdem zwei Kochbücher gratis. Dazu bitte Name und Adresse vollständig in deiner Email angeben. Einsendungen bis 30. Mai 2018."

 

 

Kochen gegen Armut

Kochen gegen Armut (Bild: Volkshilfe Österreich)

Ich finde diese Aktion wirklich gut! Immerhin, Genuss darf doch keine Frage der finanziellen Mittel sein. Auch wenn es beim Fehlen finanzieller Mittel noch um ganz andere Dinge geht, das ist schon klar - aber Süßes genießen, das darf nicht immer rein eine Frage des Bankkontos sein.

Insofern finde ich diese Aktion sehr gut, denn auch mit wenig Mitteln kann man durchaus Gutes zaubern! Wenn man weiß, wie - und die passenden Rezepte hat.

Jetzt auch euch noch eine schöne Zeit!

Und vielleicht möchtet auch ihr ein gutes Rezept beisteuern.

Bernadette, am 18.05.2018
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Tatort Weihnachtsmarkt - die fiesen Tricks der Kleinkriminellen)
Foto Kerstin Schuster (Coulrophobie: Die Angst vor Clowns geht um - Horrorclowns in Deutsc...)
Sabine Wolfram, Plauen (Weihnachtsmärkte bieten leichte Beute für Taschendiebe)

Autor seit 5 Jahren
102 Seiten
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