Kinder im Planschbecken (Bild: dennyschmickle / Flickr)

Nach dem Test von Ökotest 2011 haben einige Hersteller wie beispielsweise Intex reagiert und die Materialzusammensetzung teilweise überarbeitet. Das strapazierfähige Vinyl-Material wird vom Hersteller Intex ausdrücklich als phthalatfrei deklariert. Auch andere Hersteller wie zum Beispiel Fridola bieten einige Schwimmbecken aus Vinyl ohne Weichmacher an, allerdings sind nicht alle Produkte von Fridola gekennzeichnet.

Planschbecken phthalatfrei von Intex

Der Hersteller Intex gehört zu den größten Produzenten aufblasbarer Kunststoffprodukte wie Planschbecken, Babypools, Wasserbälle, Spieltiere, Luftmatratzen und Gästebetten. Fast alle Produkte von Intex werden aus Vinyl hergestellt und sind als phthalatfrei gekennzeichnet. Dies sagt natürlich noch nichts über andere eventuell vorhandene Schadstoffe aus, ist aber immerhin schon einmal ein guter Anhaltspunkt. So müssen Sie und Ihre Kinder im Sommer nicht auf das beliebte Kinderplanschbecken verzichten. Besonders groß ist die Auswahl an Produkten für Babys und Kleinkinder mit aufblasbarem Boden, Rutsche, Dach und zahlreichen Extras. Ein kleines Dach schützt das Baby im Sommer vor der UV-Strahlung. Achten Sie aber auf die Altersangaben, denn viele Produkte sind wirklich nur für Kleinkinder gedacht.

Für ältere Kinder und sogar für Erwachsene bietet der Hersteller ebenfalls weichmacherfreie, aufblasbare Planschbecken in jeder Größe an.

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Weichmacher in aufblasbaren Schwimmbecken und anderen Kunststoffprodukten

Unter der Bezeichnung "Phthalate" werden verschiedene chemische Stoffverbindungen zusammengefasst, die vorwiegend als Weichmacher in Kunststoffen dienen. Inzwischen ist ausreichend belegt, dass verschiedene Weichmacher wie beispielsweise DEHP oder BPA in das Hormonsystem des menschlichen Körpers eingreifen. In zahlreichen Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass die Substanzen das Erbgut schädigen und die Entstehung von Krebs begünstigen können. Die Auswirkungen von hormonähnlich wirkenden Weichmachern machen sich, aufgrund der erbgutschädigenden Wirkung, wahrscheinlich erst über Generationen bemerkbar.

Doch die meisten Phthalate finden ihren Weg nicht über Kinderplanschbecken oder Spielzeug in den menschlichen Körper, sondern über die Nahrung. Denn Weichmacher werden auch für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Auch Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Wasserkocher und Vorratsdosen enthalten häufig Weichmacher. Problematisch wird es vor allem dann, wenn Lebensmittel in Kunststoffen oder in mit Kunstoff beschichteten Behältern erhitzt werden. Dies geschieht in der Industrie in verschiedenen Produktionsschritten. Auch Wasserleitungen bestehen vielfach aus Kunststoff.

Planschbecken aufblasbar für Kinder kaufen

Wenn Sie ein aufblasbares Planschbecken für Kleinkinder oder Babys kaufen möchten, sollten Sie also unbedingt darauf achten, dass der Hersteller das Material als phthalatfrei deklariert. Inzwischen ist die Auswahl nicht mehr so klein, so dass sich auch zu einem günstigen Preis ein Kinderplanschbecken ohne Weichmacher finden lässt. Dies gilt auch für anderes Wasserspielzeug wie Rutschen, Schwimminseln oder aufblasbare Wassertiere.

 

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