Werden Sie aktiv!

Es gibt Leute, die einen Ratgeber nach dem anderen lesen und sich dann wundern, warum das, was da geschrieben steht, nicht fruchtet.

Nicht, dass sie das Gelesene vielleicht nicht verstehen oder nicht nachvollziehen können. Nein, diese Menschen empfinden diese Ratgeber mitunter sogar als sehr hilfreich und können sich auch damit identifizieren.

Nur: Lesen alleine nützt eben nichts >>> Vom Lesen eines Diätbuchs ist noch niemand dünner geworden.

Arbeiten Sie mit!

Mein Tipp ist also erst einmal, die Übungen, die Mitarbeit erfordern, auf jeden Fall auch so auszuführen, wie es erwünscht wird. Das ist schon mal ein wichtiger Schritt, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. 

Aber nicht nur das:

Auch wenn Sie nicht dazu aufgefordert werden, etwas zu notieren: Werden Sie trotzdem aktiv! 

  • Legen Sie neben Ihren Ratgeber einen Stift und ein Blatt Papier, und "arbeiten" Sie mit. Dabei ist es natürlich egal, ob Sie den Ratgeber in gedruckter Form oder als E-Book lesen.
  • Schreiben Sie sich die für Sie wichtigen Sätze raus. Bei ganzen Abschnitten können Sie diese auch in eigenen Worten zusammenfassen. Das trägt sogar noch zusätzlich dazu bei, dass Sie das Geschriebene verinnerlichen.
  • Notieren Sie sich die Seitenzahlen der Seiten, die Sie öfter mal wieder nachschlagen möchten.
  • Wenn Sie mit einigen Abschnitten aus dem Ratgeber nicht ganz einverstanden sind, oder Sie diese nicht auf sich beziehen können, dann machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken dazu. Wie würden Sie es machen? Was können Sie für sich selbst aus diesen Beispielen rausholen? Gehen Sie in die Tiefe!
  • Sollten Ihnen dabei eigene Gedanken und Ideen in den Sinn kommen, umso besser. Schreiben Sie diese auf.
  • Für den Fall, dass Sie irgendetwas nicht verstehen, dann schlagen Sie nach bzw. googeln Sie.
  • Es kann auch sein, dass Sie irgendetwas ganz Neues finden, was Sie interessiert. Notieren Sie sich also, worüber Sie sich später noch näher informieren möchten.
  • Markieren Sie ganz wichtige Wörter, Sätze oder Abschnitte in Ihrem Text zusätzlich mit einem Textmarker.

Tatsache ist, man kann sich noch so viele Gedanken machen und versuchen, sich etwas zu merken. Es bleibt immer mehr hängen, wenn man es einmal aufgeschrieben hat.

Holen Sie Ihre Notizen immer wieder hervor

Wichtig ist natürlich auch, dass der Ratgeber nach dem Lesen nicht mitsamt Ihren Notizen in der Versenkung verschwindet. Es schadet nämlich nicht, wenn Sie auch nachher noch Ihre Fortschritte und die Erfahrungen, die Sie mit Ihrem neuen Wissen gemacht haben, notieren.

Vor allem kann es sehr hilfreich sein, sich das Geschriebene später immer mal wieder durchzulesen.

Auf diese Weise können Sie nämlich auch im Nachhinein noch nachvollziehen, was Sie bis zu diesem Zeitpunkt schon alles erreicht haben oder was Sie noch ändern könnten.

Aber auch ob Sie sich vielleicht in eine ganz andere Richtung entwickelt haben, und vielleicht besser alles noch einmal überdenken sollten.

Sie werden feststellen, dass Sie sich auf diese Weise entwickeln und nicht "nur" informieren.

Dann können Sie auch bei Ihrem nächsten Ratgeber ein Buch wählen, dass auf Ihren bisherigen Erkenntnissen aufbaut und keins, das dieselben Tipps nur in anderen Worten wiedergibt.

monros, am 26.07.2013
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Autor seit 6 Jahren
113 Seiten
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