Grundhaltung und Einstellung Beate Sanders zur Börse

"Der Glaube an die Börse funktioniert unter fachkundiger Anleitung und Unterstützung besser", so die Autorin. Sie informiert schon in der Einführung über Grundsätzliches zur Aktienanlage, beschreibt, wie der Interessierte aus Fehlern lernt, um zukünftig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie weist auf Altbewährtes, die richtige Strategie, die in jeder Marktlage zum Tragen kommt hin, gibt den Blick auf aussichtsreiche Indizes und Märkte (zum Beispiel die Amsterdamer Börse) frei.
Beate Sander tröstet die, die "Fehler" gemacht haben, dass die beruhigende Feststellung nach einer Einbuße sein könnte: "Andere waren viel schlechter als ich." Die Verbesserung der Ergebnisse kommt nur auf dem Wege der Einsicht und Aufarbeitung zustande.

Börsenstrategien für Privatanleger (Bild: Amazon)

Börsentipps und Börsenratschläge

Beate Sander lenkt die Aufmerksamkeit der potentiellen Anleger auf die Erkenntnisse, dass die Risikoneigung ein Spiegelbild der Marktsituation ist und von der Massenbewegung (Herdentrieb) und dem Einfluss der Börsenpsychologie mitbestimmt wird. Als vernünftig empfiehlt sie, im Bereich der Höchststände des Aktienbestandes herunter und im Crashszenario, die Phase der Bodenbildung herauf zu fahren. (Kaufen bei Angst, Verkaufen bei Hoffnung) Beate Sander hat aber Verständnis für solche Spekulanten, die höhere Gewinne mit risikoreichen Methoden erreichen, die die Nerven wirklich kitzeln können. Um relaxt Handeln zu können braucht der Manager ein fundiertes Grundwissen über die Wirtschaft im allgemeinen, dass durch den "Brockhaus Wirtschaft" vertieft werden kann. Im Artikel: Börse intern Sicherheit durch Erkennen von Bullenfallen, wird Laien, der Begriff Bullenfallen erklärt.

Die Vorteile dieses Buches

Die Börsenstrategien sind leicht verständlich geschrieben. Die Ratschläge sind einleuchtend und können, wenn sie Schritt für Schritt realisiert werden, zu einem finanziellen Erfolg führen. Trotzdem sind die Vorschläge von Beate Sander nicht starr und unflexibel. Die beim durchlesen aufkommenden Fragen beantwortet sie an der richtigen Stelle logisch und einleuchtend.
Das Gespür für den richtigen Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf einer Aktie kann sich der Anleger zwar auf diesem Weg nicht erwerben; er erspart sich aber durch die Lektüre viele Sackgassen und finanzielle Einbußen. Beate Sander betont, dass sich derjenige, der über fundamentale Daten verfügt und die Instrumente der Carttechnik richtig zu deuten versteht, mit dem Buch ein solides Orientierungsgerüst für tragfähige Entscheidungen, zum Beispiel einer Wertpapieranlage für Selbstständige, aufbauen kann.
Es werden zusätzlich grundlegende Informationen zur Aktienlage gegeben, aber auch Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten: Exchange Tradet Funds, Anlage- und Hebelzertifikate, Hedgefonds oder Optionsscheine. Beate Sander führt souverän in die Börsenstrategien ein und macht Mut zu eigenen, durch Kenntnisse gesicherte Unternehmungen.

Die Autorin Beate Sander

Beate Sander beschäftigte sich schon während ihrer Tätigkeit als Realschullehrerin mit der Börse. Die Pädagogin machte mit der Gründung einer Börsen-AG, der Veröffentlichung eines Schul-Börsenratgebers und der "Börsenführerschein"-Serie auf sich aufmerksam. Beate Sander arbeitet heute als VHS-Dozentin und Kundenberaterin für Börsenwissensfragen. Sie schreibt Börsenbücher, Börsenkommentare und Wirtschaftskolumnen. Sie gehört dem Analyseteam der Börse München an.

Weitere Tipps zur Geldanlage

Wer sich mit der Anlage von Geld befassen will, tut gut daran sich ein Grundwissen, zum Beispiel über die Person des Bankenmanagers Josef Ackermann und auch Informationen über die ökologisch vertretbare Förderung von Gold in Kanada und das "Grüne Investment" (Anlagen in Ökofonds) zu sammeln.
Beate Sander: Börsenstrategien für Privatanleger. FinanzBuch Verlag 2006.Hardcover, 288 Seiten. Euro 29,90.

Quelle: Interview mit der Autorin

Laden ...
Fehler!