Edles Briefpapier und echte Tinte für die Liebesworte

Zunächst schaffen Sie die materielle Grundlage für einen eindrucksvollen Liebesbrief, Sie wollten doch nicht etwa auf gewöhnlichem Büropapier schreiben? Ihre gefühlvollen Worte gehören auf einen hochwertigen Briefbogen. Rosarot, himmelblau oder zartweiß – wählen Sie die Farbe, die zu Ihnen passt, noch ist es Ihr Brief. Idealer weise besorgen Sie den passenden Briefumschlag gleich mit, aber einen ohne transparentes Fenster. Schreibwarenhändler halten eine zauberhafte Auswahl für Sie bereit.

Dort finden Sie auch einen guten Füllfederhalter, Sie wollten doch nicht ernsthaft mit Kuli schreiben? Über so etwas persönliches wie Liebe schreiben Sie besser mit echter Tinte, die klischeehaft unter Tränen zerläuft. Deshalb gehört auch das gute alte Löschblatt zum Liebesbriefschreiben dazu. Damit haben Sie alles zusammen.

Gefühle in treffende Worte fassen

Jetzt begeben Sie sich an einen ruhigen Schreibplatz, schalten das Handy aus und schreiben drauf los. Halt, doch noch nicht auf das schöne Briefpapier! Erst schreiben Sie ohne nachzudenken alles auf, was Sie über Ihr Gefühlsleben loswerden möchten, was Sie bewegt, verunsichert oder beglückt. Dafür reicht einfaches Schmierpapier.

In der Literatur gibt es berühmte Liebesbriefe. Doch wie Goethe gefühlt und wie er es beschrieben hat, das muss noch lange nicht zu Ihnen passen. Wenn Ihnen ein sentimentales Zitat hilft, dann beginnen Sie damit, aber danach folgen Ihre ganz eigenen Worte.

Lesen Sie alles noch mal durch, ordnen Sie Ihre Gedanken, formulieren Sie kurze Sätze. Finden Sie für jenes Gefühl vielleicht ein treffenderes Wort – birgt dieser Satz eventuell ein Missverständnis, wirkt das Geschriebene gekünstelt? Verstehen Sie nicht falsch, Sie sollen kein gestyltes Kunstwerk verfassen, sondern authentisch und ehrlich bleiben. Jedoch ist ein wenig Sorgfalt bei Wortwahl und Satzbau für einen liebesbeweisenden Brief durchaus angebracht.

(Bild: Eigenwerk)

Den Liebesbrief überbringt der Postbote

Nun haben Sie einen guten Entwurf zu Papier gebracht. Damit offenbaren Sie Ihre Gefühle, liefern sich ein Stückweit dem Lesenden aus. Wollen Sie wirklich alles so sagen, wie es dort steht, sagt das Geschriebene zuwenig oder zuviel? Diese Frage soll Sie nicht verunsichern, sondern eine letzte Prüfung des Textes auslösen.

Sie sind zufrieden, sind sich sicher? Gut, dann beschreiben Sie jetzt das edle Briefpapier, stecken den Briefbogen ins adressierte Kuvert, kleben die Marke auf und werfen den Liebesbrief in den nächsten Briefkasten. Denn ein klassischer Liebesbrief kommt mit der Post (oder einem privaten Briefdienst).

(Bild: Eigenwerk)

Einen Liebesbrief lesen

In Ihrem Hausbriefkasten liegt ein Umschlag, der ganz nach einem Liebesbrief aussieht? Halt, egal ob Sie erstaunt, neugierig, erfreut oder verwundert sind, reißen Sie ihn nicht schon im Hausflur auf. Dieser Brief wurde sehr wahrscheinlich mit viel Herzblut und Mühe und ganz bestimmt nur für Sie geschrieben. Lesen Sie ihn in Ruhe, nicht vor neugierigen Zuschauern, lesen Sie ihn langsam und intensiv, nicht schnell zwischen Tür und Angel. Vielleicht lösen die Worte traurige Gefühle oder Freudentränen aus. Möglicherweise befremdet Sie der Inhalt, denn sie wollen diese Liebe nicht. In einem geschützten Raum, wo Sie allein sind, können sie den Liebesbrief sehnsüchtig an Ihr Herz drücken oder wütend zerreißen. Gönnen Sie sich diesen persönlichen Moment.

Mit diesem romantischen Liebesbrief schenkt Ihnen Jemand sein Herz,gehen Sie sorgfältig damit um.

Sie wollen es nicht? Vorsicht, zerbrechen Sie es nicht.

Geben Sie es diskret und behutsam zurück.



 

 

 

Wenn Sie jemanden haben, den Sie lieb haben, dann schreiben Sie doch mal wieder einen Liebesbrief.

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