Von Kapstadt nach Port Elizabeth

Einreise nach Kapstadt / Cape Town

Für die Einreise nach Kapstadt muss zur Zeit kein Visum vorher beantragt werden. Man erhält dieses als Tourist direkt bei der Einreise ohne Kosten. Es sind keine besonderen Impfungen erforderlich und auch keine Malariaprophylaxe, da der Süden nicht zu den Malaria gefährdeten Gebieten gehört. Die Grundimpfungen, die man auch in Deutschland haben sollte, wie Tetanus usw., sind natürlich vorteilhaft, ebenso wie eine Reise-Krankenversicherung. Spezielle Kleidung muss auch nicht angeschafft werden. Es reicht die normale Freizeitkleidung und - je nach Hotel - eventuell noch etwas elegantes für den Abend. Jedoch sollten auf jeden Fall nicht nur sommerliche Sachen eingepackt werden, da die Nächte empfindlich kühl sind und das Risiko hoch ist, sich zu erkälten. Es regnet zwar selten, aber dennoch gehört vorsorglich Regenkleidung dazu, da die Rundreise ja auch weiter geht, wenn es regnet. Eine kleine Reise-Apotheke darf natürlich nicht fehlen. Die einheimische Währung, den südafrikanischen Rand (ZAR), kann man sich bereits am Flughafen in Kapstadt, am Geldautomaten holen. Es gibt aber auch überall in der Stadt die Möglichkeit, Währungen zu tauschen oder an den Geldautomaten zu ziehen. Wobei der Automat die günstigere Variante ist.

In den meisten Hotels steht auf dem Zimmer ein kleiner Wasserkocher, Kaffee und Tee bereit. Das Wasser in den Hotels ist sauber und kann deshalb ohne weiteres zur Zubereitung verwendet werden. 

Aussicht auf Kapstadt
Aussicht auf Kapstadt

Aussicht auf Kapstadt (Bild: I. Ajerrar)

Der Tafelberg in Kapstadt

Laut der Reiseleitung ist es Glücksache, den Tafelberg ohne Wolken zu erleben. Sie erzählte eine kleine Anekdote, die eine Erklärung dafür abgeben soll:

Ein einsamer Wanderer bestieg den Tafelberg und traf oben auf einen Mann, der eine Zigarette rauchte. Daraufhin setzte der Wanderer sich dazu und steckte sich ebenfalls eine Zigarette an. "Wollen wir eine Wette abschließen, wer von uns länger rauchen kann?" fragte der Mann, der bereits oben gesessen hatte. "Derjenige, der länger durchhält, wird sein ganzes Leben lang nur noch Glück haben." Da war der Wanderer natürlich einverstanden und gemeinsam rauchten sie eine Zigarette nach der anderen. Nach einer Weile fragte der Mann den Wanderer: "Weißt du denn, wer ich bin?" Der Wanderer schüttelte den Kopf und so stellte sich der Mann vor: "Ich bin der Teufel, und wenn du die Wette verlierst, gehört deine Seele mir."

Und so kommt es, dass die Beiden bis heute noch um die Wette rauchen und den Tafelberg in Wolken hüllen.

Kapstadt - Tafelberg und Sleeping lion (Bild: I. Ajerrar)

Allerdings müssen sie bei unserem Besuch eine Pause eingelegt haben, da wir einen Wolken freien Ausblick hatten.

Der Nachteil: Es war so windig geworden, dass die Gondeln nur noch die oben befindlichen Besucher abholten, aber niemand mehr nach oben durfte, da es bei starkem Wind zu gefährlich war.

 

Kapstadt - Tafelberg (Bild: I. Ajerrar)

Kapstadt - Company's Gardens

Eichhörnchen / I. AjerrarUm nicht nur die ganze Zeit im Bus zu verbringen, wurde ein Spaziergang durch den Company's Gardens unternommen.Hier kann man sich an den Tieren - hier ein graues Eichhörnchen, welche von den Engländern eingeführt wurden - und Pflanzen erfreuen und auch einen mehrere hundert Jahre alten Baum (Rubber tree / ficus elastica) bestaunen.

 

 

Kapstadt - Company's Gardens - graues Eichhörnchen (Bild: I. Ajerrar)

 

 

Denkmäler erinnern an die Kolonialzeit, wobei alles in Kapstadt und Umgebung deutlich durch die Niederlande und Großbritannien geprägt ist. Wer typisch afrikanisches Flair erwartet, findet dies nur in den armen, schwarzen Vierteln, wenn überhaupt. Oder in extra für Touristen zusammengestellten Vorführungen.

Kapstadt - Signal Hills

Weiter ging es zu den Signal Hills.Von hier wurde jeden Mittag Punkt 12:00 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert, nach dem alle Bewohner ihre Uhr stellten.

Auch hier wusste die Reiseleiterin eine kleine Anekdote:

Jeden Morgen stieg ein Mann aus dem Zug aus und sein erster Weg führte in das Uhrengeschäft. Eines Tages fragte der Uhrmacher ihn, warum er jeden Morgen in das Geschäft käme. Daraufhin sagte der Mann: "Ich bin der, der jeden Mittag um 12:00 Uhr den Kanonenschuss auf dem Berg abfeuert. Und deine Uhren gehen immer so schön alle gleich pünklich. Deshalb stelle ich meine Uhr nach deinen Uhren." Daraufhin der Uhrmacher: "Ich stelle jeden Tag alle meine Uhren nach dem Kanonenschuss..."

Ausblick vom Signal Hills, rechts auf das Fußballstadion von Kapstadt.

 

Kapstadt und das Weinanbaugebiet Stellenbosch

Vorbei am Atlantic Seaboard ging es weiter nach Stellenbosch.

Atlantic Seaboard Atlantic Seaboard

 

 

 

 

 

 

 

In Stellenbosch kann kostenloses ein Museum mit niederländischer Einrichtung aus der Kolonialzeit besichtigt werden.

Munitionshäuschen Stellenbosch

 

 

In der Nähe steht auch noch ein kleines Munitionshaus, welches als normales Haus getarnt war, um von den Feinden nicht gleich als Munitionslager erkannt zu werden.

 

 

Stellenbosch Weinanbau

 

Für Weinkenner ein Highlight ist Stellenbosch mit seinem Weinanbau und der Weinprobe, die natürlich nicht fehlen darf.

Kapstadt - Hout Bay

Hout Bay - Seehund-Insel (Bild: I. Ajerrar)

Am nächsten Tag ging es nach Hout Bay, um mit dem Boot zur Seehund-Insel zu fahren. Da der Atlantik ziemlich hohe Wellen hat, sollte man dabei schon etwas See tauglich sein.

Danach ging die Fahrt weiter nach Simonstown, wo man auch noch ein paar Pinguine beobachten konnte. Zur großen Pinguin-Insel durften wir wegen der Vogelgrippe nicht hin.

Simonstown - Pinguine

 

Kapstadt - Kap der Guten Hoffnung und Kap Spitze

Auf dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung war ein etwas seltsamer Anblick, direkt am Atlantik auf ein Impala und Strauße in freier Wildnis zu stoßen.

Strauß

Impala 

Kap der Guten Hoffnung

Kap der Guten Hoffnung (Bild: I. Ajerrar)

Kap der Guten Hoffnung (Bild: I. Ajerrar)

Sperling

 

Auf die Kap-Spitze kann man mit einer kleinen Bahn nach oben fahren, es geht aber auch ein Fußweg hinauf. Hier soll es auch Schlangen geben, vor denen gewarnt wurde. Gesehen wurden aber keine. Dazu war es bestimmt zu kalt. Dafür konnte man kleine Eidechsen und Vögel beobachten.

 

Der Rotschwingenstar hat an den Flügeln rotbraune Federn, die beim Flug ein sehr schönes Bild abgibt. Diese sind währen dem Sitzen jedoch nur leicht als Streifen zu sehen.

Kap der Guten Hoffnung - Echse (Bild: I. Ajerrar)

Kap der Guten Hoffnung - Rotschwingenstrar (Bild: I. Ajerrar)

Kapstadt - Kirstenbosch - Botanischer Garten

 

Obwohl es zu diesem Zeitpunkt bereits Herbst war, blühten noch einige schöne Blumen und auch so manche Pflanze hob sich majestätisch gen Himmel. Als Abschluss des Tages ging es noch über die Baumgipfelbrücke, die unter der Menge der Menschen gefährlich schwankte.

 

 

 

 

Kleine Karoo - Oudtshoorn - Knysna

Am folgenden Tag führte der Weg durch die Kleine Karoo (Halbwüste)

 

 

 

 

zuerst nach Oudtshoorn zur Besichtigung einer Straußenfarm. Unterwegs konnte man ab und zu am Straßenrand einen Pavian entdecken und manchmal sprangen auch direkt vor uns welche über die Straße. 

Auf der Farm wurden wir auf deutsch begrüßt und auch die Erklärungen erfolgten auf deutsch.

Ein besonders vorwitziger Strauß versuchte uns die Kameras, Brillen und alles was sonst noch glänzte, abzunehmen. An einer Wand wurde ausgestellt, was bereits alles im Magen eines Strauß an Gegenständen gefunden wurde. Das reichte von kleinen Kuscheltieren, die wohl von kleinen Kindern zu nahe an den Strauß gehalten wurden, bis zu Getränkeflaschen.

Zum Vergleich der Tiere wurden von den Farmern auch die aggressiveren Emus gehalten.

 

 

Über eine Kamera konnte man das Schlüpfen der kleinen Strauße aus den Eiern beobachten. Zu Demonstrationszwecken lagen auch unbefruchtete, echte Straußeneier bereit.

Strauß (Bild: I. Ajerrar)

Emu (Bild: I. Ajerrar)

Oudtshoorn Farm - Bienen auf der ...

Oudtshoorn Farm - Bienen auf der Vogeltränke (Bild: I. Ajerrar)

Süd-Afrika - Fahrt nach Knysna - Lagune (Bild: I. Ajerrar)

Das Künstlerstädtchen Knysna und die Lagune

Seepferdchen - Knysna

 

Am nächsten Morgen erfolgte eine Besichtigungsfahrt durch Knysna, mit Zeit zur freien Verfügung. Am Treffpunkt an der Waterfront konnte man in einem Aquarium vom Aussterben bedrohte Seepferdchen anschauen.

Dann ging es weiter mit einer Bootsfahrt auf der Lagune.

Besonderes Augenmerk sollte man in Süd-Afrika auf die vielfältigen, sehr schönen Vogelarten legen.

Knysna Lagune (Bild: I. Ajerrar)

Knysna Lagune (Bild: I. Ajerrar)

Knysna - Lagune (Bild: I. Ajerrar)

Tsitsikamma Nationalpark - Plettenberg Bay

 

An der Plettenberg Bay kann man sich auf einen etwas beschwerlichen Weg zur Hängebrücke begeben. Ratsam nur für Menschen, die gut zu Fuß und schwindelfrei sind. Die ungebändigte Natur belohnt aber mit einem schönen Ausblick.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gleiche Weg führt auch wieder zurück. Ausruhen kann man sich dann an den Klippen und dabei die Klippschliefer (Klippdachs) beobachten.

Diese bauen ihre Nester aus Grasbüscheln zwischen den Klippen. Sie ernähren sich von Blättern, Blüten und Früchten. Auch eine Bananenschale aus dem Abfallbehälter wird geschickt heraus geangelt und verspeist.

 

Klippschliefer (Bild: I. Ajerrar)

Klippschliefer als Abfallvernichter (Bild: I. Ajerrar)

Port Elizabeth

Die Fahrt ging weiter nach Port Elizabeth. Dort erfolgte am nächsten Tag eine Stadtrundfahrt und Aufenthalt an der Boardwalk und Fort Frederick.

 

 

 

 

Dort konnte man den Leuchtturm mit einer Pyramide besichtigen, vor der sich ein großer, schöner Teppich aus Mosaiksteinen auf dem Boden befindet.

 

Sehenswert ist auch das Nelson Mandela Denkmal, welches zeigt, wie die Menschen ihm folgen.

https://pagewizz.com/rundreise-sud-afrika-von-kapstadt-bis-port-elizabeth-37950/

Port Elizabeth - Nelson Mandela (Bild: I. Ajerrar)

Port Elizabeth Boardwalk (Bild: I. Ajerrar)

Ajerrar, vor 27 Tagen
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Bildquelle:
I. Ajerrar (Reiseerlebnis Irland – Die grüne Insel)
I. Ajerrar (Reisebericht Kappadokien-Rundreise - Türkei)
I. Ajerrar (10 Tage Italien-Rundreise mit dem Interrail Global Pass)
I. Ajerrar (Kleine Süd-Norwegen Rundreise "Natur")

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