Wickel

Wickel gehören zu den bewährten Hausmittel und das seit vielen Jahren. Warme Wickel wirken krampflösend, entspannend und durchblutungsanregend. Kalte Wickel entziehen dem Körper Wärme und wirken schmerzlindernd.

ein paar Angaben zur Wickeltechnik 

In der Regel benötigen Sie ein oder zwei Tücher aus Leinen oder Baumwolle. Zur äußeren Fixierung dient ein Schal/Wolltuch. Für Brust- und Bauchwickel eignen sich Badetücher.

Auf das Innentuch aus Leinen wird der entsprechende Wirkstoff, zum Beispiel Quark, aufgetragen. Das Tuch wird, an der richtigen Stelle plaziert, aufgelegt und mit einem weiteren Wolltuch bzw. dem oben erwähnten Schal fixiert.

Wadenwickel bei Fieber 

Wadenwickel eignen sich bei hohem Fieber über 39 Grad. Vorraussetzung sind warme Extremitäten.

Zunächst werden ein oder zwei Leinentücher in lauwarmes Wasser getaucht. Anschließend wickelt man damit beide Waden. Abgedeckt werden die beiden Wickel mit jeweils einem Wolltuch. Nach maximal zehn Minuten werden diese gewechselt.

Brustwickel 

Brustwickel lassen sich unter anderem bei Atemwegserkrankungen anwenden. Brustwickel sorgen für eine bessere Durchblutung, wirken schleimlösend und hustenlindernd.

Zunächst wird lauwarmer Magerquark auf ein Leinentuch gegeben. Das Tuch wird eingeschlagen und auf die Brust gelegt. Anschließend das ganze mit einem großen Handtuch umwickeln und fixieren. Der Wickel kann ein paar Stunden angelegt bleiben.

Bauchwickel

Bauchwickel können bei Magen- und Darmerkrankungen wie Blähungen und Kolliken angelegt werden. Hierbei wird ein großes und feuchtes Handtuch oder Leinentuch auf den Bauch gelegt. Anschließend mit einem weiteren Tuch abdecken. Eine zusätzliche Wärmflasche dient der Wärmeintensivierung. Um den Effekt zu verstärken, kann dem Wickel Kamillentee mit hinzu gegeben werden.  

Wasseranwendungen

Wasseranwendungen stärken das Immunsystem. Außerdem wirken sie bei vielen Erkrankungen unterstützend.

Ansteigendes Fußbad 

Dazu werden die Füße in einen Eimer oder in eine Wanne gestellt. Anschließend warmes Wasser mit hinzugeben - solange bis die Knöchel bedeckt sind. Dann  heißes Wasser hinzu gießen. Langsam und nicht verbrennen! So ein Fußbad sollte maximal zehn Minuten dauern. Zum Schluß die Füße umgehend abtrocknen und warme Socken anziehen.  Ein Fußbad kann auch präventiv gegen eine Erkältung eingesetzt werden.

Inhalation 

Dafür werden getrocknete Kamillenblüten mit mindestens zwei Litern Wasser aufgebrüht. Anschließend wird der Kopf über das Gefäß gebeugt und mit einem Handtuch abgedeckt. Die ganze Aktion darf maximal fünf Minuten achten. Auf Verbrühungsgefahr achten

Nasenspülung 

Hierbei wird Meersalz in Wasser aufgelöst und anschließend durch das Nasenloch hochgezogen. So werden die Atemwege auf natürlichem Wege befreit. 

Heilpflanzen

Heilpflanzen spielen in der Sanften Medizin eine bedeutende Rolle. Angewandt werden diese bei Magen- und Darmerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Harnwegsinfekten. In der Regel werden diese als Heiltee dem Körper zugeführt. Tees lassen sich fertig erwerben, können allerdings auch selbst hergestellt werden.

Hustensaft bei einem grippalen Infekt

Dazu werden 100 Gramm gehackte Zwiebeln und 50 Gramm brauner Zucker (Kandis) geköchelt. Anschließend wird der Saft abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt. Ein bis dreimal täglich einen Eßlöffel einnehmen. 

 

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine Reiztherapie, bei der die ausgewählten Mittel die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren sollen. Bei homöopathischen Mitteln handelt es sich überwiegend um natürliche Stoffe aus dem Pflanzenreich, allerdings lassen sich diese Wirkstoffe auch aus Mineralien und tierischen Produkten herstellen.

Homöopathika werden in hoher Verdünnung aufgenommen, je höher diese ist, desto intensiver wirken sie. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Potenzieren. Im Rahmen der Selbstbehandlung sollten allerdings keine hohen Potenzen genommen werden, um zu intensive Reaktionen zu vermeiden. 

Mein Artikel kann nicht den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen!

Ashlie, am 06.03.2012
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