Schöpfungsmythen, mein Favorit

Mein Liebling unter den Schöpfungsmythen ist stark an die schamanische Weltsicht angelehnt, hat aber durchaus auch quantenphysikalische Elemente.

Aber warum theoretisieren, ich trage ihnen einfach einmal mein Lieblingsmythos vor!

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 Am Anfang war das Nichts! Wie schon gesagt, das reine Vakuum.

Aus dem Nichts wurde der Raum, die unendliche Potentialität geboren, die Dunkelheit, der weibliche Urgrund, im indianischen Wakan, auch diese noch in sich selbst ruhend, ohne Zeit.

Wakan gebar Skwan, die männliche Urkraft, die sich explosionsartig als Urknall in Wakan ergoß und somit die Zeit in den Raum füllte und die Materie, das Licht des Urkanlls als Licht des Bewußtseins!

Als Hintergrund ist Wakan die 0, die Potentialität.

Als Raumrichtung der Osten und in den Zahlen die 1, die Kraft des Urknalls, das Licht, die Erleuchtung, der ewig neue Anfang.

Die Erstgeborenen des Feuers! Lebendig im Feuer und im Sonnenaufgang und in unserem inneren Feuer, das wir hüten müssen wie unseren Augapfel!

Die Zweitgeborenen der Materie! Steine und Mineralien kondensierten aus gestorbenen Sternen, die in ihrem Untergang die schwereren Elemente ins Universum schleuderten. So entand aus dem Feuer ALLES.

Alles ist Sternenstaub, so wie jedes Atom in unserem Körper. Wir sind Sternenstaub!

So ist alle Materie Teil der 2 als Qualität. Im Schöpfungsmythos sind die Zahlen Qualitäten und nicht Quantitäten!

Die 2 ist als Raumrichtung der Westen, Sonnenuntergang, der Platz der Frauen und der Magie, der Dualität und des Ergreifens und Loslassens, die Erde.

Als feuriger Ball durchlebte die Erde Milliarden Jahre, bis die Abkühlung eine feste Oberfläche schaffte und Kristalle wachsen konnten, die Erinnerungsträger der Zeiten.

Es begann zu regnen und regnete Millionen Jahre, der Regen, das Wasser gehört zur 3. Das Wasser erst ermöglichte die Entstehung von Leben, Einzeller und erste Pflanzen

Die Pflanzen sind die Drittgeborenen.

Sie ernähren sich vorwiegend von Mineralien, Wasser und Licht, also aus 1, 2 und 3!

Die Pflanzen veränderten die Atmosphäre und schufen erst die Voraussetzung für höheres Leben.

Die Viertgeborenen sind die Tiere!

Diese ernähren sich von den Pflanzen und den Tieren. Sie repräsentieren die 4 und als Raumrichtung den Norden. Die Luft und das Denken aus dem Bauch, der Instinkte, der Wind und die Medizintiere und Krafttiere der Schamanen.

Der Mensch ist der Fünftgeborene!

Er ernährt sich von allen anderen und hat die Kraft des abstrakten Denkens.

Wir repräsentieren die Mitte als 5, die Kraft der befreiten Sexualität!

Diese 5 geborenen sind die Welt des Tonal, der alltäglichen Wirklichkeit, die sich als Ganzes auf den Uranfang ausrichtet und aus der reinen Bewußtheit entspringt.

Ständig neu!

Soweit Teil 1 der Schöpfungsmythen

 

 

 

 

Das Auge, ein wirklich schönes Bild!

The Helix Nebula (Bild: Stocktrek Images / AllPosters)

Schöpfungsmythos 2, die Welt des Nagual

Das Nagual, die nichtalltägliche Wirklichkeit beginnt mit der Zahl 6.

Die Menschen bilden eine goldene Kette zurück bis zum Anfang ihrer Existenz. Diese kette sind unsere Ahnen.

Unsere Urgroßmütter und Urgroßväter, Omas und Opas, Väter und Mütter.

Ohne sie sind wir nicht!

Sie repräsentieren als 6 die Raumrichtung des Südostens und zeigen uns Wissen und Erfahrung, Sie sind die Lehrer und Lehrerinnen der Menschheit, tauchen als Avatars und Brückenbauer in die Vergangenheit auf.

Wir Lebendigen sind das letzte Glied dieser Kette und sollten uns dessen bewußt sein!

Im Südwesten ist die Zahl 7 der Vertreter der Naturgeister, der Zwerge, Feen, Elfen und Trolle.

Sie sind unser Zugang zur Traumwelt und zeigen uns das alles nur ein Traum ist, bis wir erwachen. Das Erwachen geschieht nur durch bewußte Anstrengung, durch Meditation und echtes verstehen.

Also, was ist mit ihren Träumen?

In unserer nichtalltäglicghen Wirklichkeit, dem Nagual ist die 8 die Kraft der Gesetze, der Naturgesetze, nicht der Menschengesetze.

Das Grundgesetz ist ganz einfach.

Alles ist aus der Frau geboren und es darf nichts geschehen, was den Kindern schadet. Ein einfaches gesetz, doch wie gehen wir damit um? Was nützen uns die Gesetzbücher, wenn wir nict einmal das einhalten könne.

Im christlichen Denken ist das der Platz der Engel, im Indischen der Karmameister!

Die 9 im Nordosten zeigt die ewige Bewegung, den Tanz der Sterne und Galaxien, die Kreativität udn Spontaneität und auf der anderen Seite der Münze den Tod durch Stillstand. Alles was nicht mehr lernen und tanzen will, verfällt dem Tod!

Der Tod ist der einzige wirkliche Ratgeber den wir haben, da er keinen Grund zur Lüge kennt!

Nocheinmal in der Mitte treffen wir die 10, die Kraft des bewußten Menschen, der seine Stellung kennt und eine Verbindung zur Bewußtheit des Anfangs hat!.

 

Soweit die erste Runde der Schöpfung!

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Haben sie einen Schöpfungsmythos, an den sie glauben?

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Schöpfung und Schöpfer

Auf eine Schöpfung durch einen Schöpfer wird in Kulten und Religionen die Ursache für den Anbeginn der Welt zurückgeführt. Konzeptionen der Erschaffung der Welt aus einem präexistenten Nichts oder Chaos gibt es in verschiedenen Religionen. Diese kosmogonischen Mythen setzten stets eine eigenständige personifizierte Macht als Erklärungsgrund an, die aus eigenem Antrieb die Welt kreiert habe. Ein Schöpfungsmythos ist somit eine zumeist theologische oder religiöse Erklärung zur Entstehung der Welt, des Universums oder des Ursprungs des...
bernd49, am 22.02.2011
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Autor seit 7 Jahren
125 Seiten
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