Vorbeugen und schwaches Bindegewebe stärken

Schwangerschaftsstreifen, die durch die starke Spannung des Gewebes entstehen, nennt der Mediziner "Striae gravidarum”. Diese Streifen können überall dort entstehen, wo sich die Haut aufgrund der der Gewichtszunahme ausdehnt, an Bauch, Hüften, Gesäß, an den Brüsten und sogar an den Oberarmen. Aber nicht alle Frauen neigen zu Schwangerschaftsstreifen.
Verantwortlich für das Auftreten ist ein schwaches Bindegewebe. Darüber hinaus verändert sich die Haut auch durch veränderte hormonelle Einflüsse. Die durchscheinenden Blutgefäße lassen die Streifen bläulich wirken. Die Einrisse werden auch nach der Schwangerschaft noch sichtbar sein, sie verblassen zwar, verschwinden werden sie jedoch nicht.
Daher sollten Sie so früh wie möglich beginnen, die Haut elastischer zu machen und die Durchblutung zu fördern. Nur eine konsequente Vorsorge kann Sie vor dem kosmetischen Problem schützen

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Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

  • Massieren Sie ein- bis zweimal täglich die gefährdeten Bereiche, wie Bauch, Hüften, Gesäß und die Brüste. Dabei können Sie unterschiedlich vorgehen.
  • Sehr wirksam ist eine Zupfmassage. Dazu nehmen Sie etwas Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehen leicht daran. So gehen Sie Stück für Stück vor. Durch das Zupfen wird die Durchblutung angeregt und das Bindegewebe gestrafft. Die Zupfmassage wird durch die Verwendung von Cremes oder Öle noch verbessert. Diese Art der Massage ist auch außerhalb einer Schwangerschaft eine gute Vorbeugung gegen Cellulite.
  • Kräftigend wirken Kneipgüsse, die Sie mehrmals in der Woche durchführen solten. Hierzu wird das Wasser abwechselnd warm und kalt auf die Haut gebracht. Beginnen Sie mit den warmen Güssen. Diese Prozedur sollten Sie fünfmal hintereinander wiederholen. Durch die Wechseldusche wird die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel angeregt.
  • Eine andere gute Alternative Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, sind Bürstenmassagen. Dazu verwenden Sie eine nicht zu harte Bürste und kreisen damit die gefährteten Hautpartien. Nach der Massage sollten Sie eine Creme oder ein Öl auf die Haut aufbringen. Das Eincremen hilft auch gut gegen den Juckreiz, den viele Frauen bei zunehmendem Bauchumfang verspüren.

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Bei den Schwangerschaftsstreifen vorbeugen, sollten Sie aber nicht nur die Haut im Visier haben.
Auch die Ernährung spielt eine sehr große Rolle. Verzichten Sie weitestgehend auf Süßigkeiten um nicht zuviel an Gewicht zuzunehmen. Essen Sie statt dessen lieber frisches und gesundes Obst. So lässt sich der Hunger auf Süßes etwas austricksen.

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 16.02.2012
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