Manuell oder Digital...

Scrapbooking, das Arbeiten und Reste verwerten von dekorativen Papieren in Kombination mit Fotos, hat in den USA Tradition. Es ist verblüffend, mit welcher Sorgfalt und Hingabe man dort seine Familienfotos in hochwertige Fotoalben einklebt, während bei uns lange Zeit der minimalistische Stil vorherrschte. Eine Jahreszahl und den Urlaubsort unter das Foto gekritzelt, war das höchste der Gefühle.

Mittlerweile hat sich das geändert. Zwar werden immer weniger Urlaubserinnerungen oder Familienereignisse mit einer "normalen" Kamera festgehalten und die gute alte Kodak von der Digicam, dem Mobiltelefon oder dem iPad abgelöst, doch es lohnt sich und macht Spaß, aus Fotos kleine Kunststücke zu machen, sie dadurch aufzuwerten und in den "richtigen Rahmen" zu setzen.

Die Möglichkeit dazu besteht sowohl online, oder - was ich trotz der abertausenden Möglichkeiten zum Bearbeiten digitaler Fotos vorziehe - manuell, das heißt mit handfesten Dingen vor mir. Alles, was man dazu braucht, sind:

 

- Fotos auf Kodakpapier (jeder hat einen Stapel davon in einer Ecke oder Schublade herum liegen und stöhnt innerlich beim zufälligen Betrachten: "Ach, die sollte ich auch mal sortieren und einkleben.")

- Papierreste, Kordeln, dekorative "Charms" (Anhänger in flacher Form), Reisesouvenirs wie Einkaufszettel, Kellnerrechnung, Poesiebilder (falls die fertige Seite nostalgischen Charakter haben soll), Motivlocher.

In Bastelläden lässt sich das Arsenal beliebig erweitern. Die Auswahl von dekorativen Nieten, Papieren und entsprechendem Werkzeug ist oft umwerfend.

- Schere und Kleber

- viel Zeit und ein bisschen Fantasie und Experimentierfreude



Scrapbooking manuell

Das Wichtigste

Zugegeben: wer hat das alles schon? Besonders wir Deutschen neigen dazu, zu vorsichtig zu sein.

Ist das nicht zuviel? Passt das da hin? Würde es anders nicht besser aussehen?

Solche Fragen stellt man sich automatisch beim kreativen Gestalten. Aber keine Angst vor der Menge an dekorativen Papieren, die sich auf dem Tisch anhäuft. Am schönsten ist Scrapbooking, wenn man ordentlich in dem Material schwelgen kann. Unter Zeitdruck sollte man sich nicht setzen - dann funktioniert gar nichts. Ideal ist ein Arbeitszimmer, in dem auch mal ein paar Stunden etwas liegen bleiben kann.

Und dann rein ins Vergnügen: Testen, Fotos hinlegen, schneiden und kleben. Hemmungen sind beim Scrapbooking nicht angebracht. Einfach munter drauflos - Regeln gibt es nicht. Ich persönlich mag das Üppige, Verspielte und Nostalgische. Außerdem ziehe ich den "Handgebrauch" vor. Doch auch die Scrapbooking- Programme im Internet sind nicht zu verachten, um aus einer digitalen Aufnahme ein unverwechselbares Kunstwerk zu machen. Der Vielfalt ist dort praktisch kein Ende gesetzt.

 

Viel Spaß beim Dekorieren Ihrer Bilder und Fotos!

 

 

 

 

Scrapbooking Programme online

Scrapbooks - Smilebox

My Memories

Crop Mom

Scrapbooking digital (Bild: Photobucket.com)

Autor seit 6 Jahren
77 Seiten
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