Spartipps - wie Sie mit wenig Geld im Monat über die Runden kommen

Die einen haben zu viel davon, die anderen zu wenig. Geld! Es gibt die unterschiedlichsten Gründe dafür, warum manche Menschen kein oder nur recht wenig Geld zur Verfügung haben.

Ganz gleich, was die Gründe dafür sind, Sparsamkeit auf der ganzen Linie ist auf jeden Fall angesagt. Damit am Monatsende noch genügend Geld in der Haushaltskasse ist, müssen viele Familien kräftig sparen. Sei es beim Wasser- und Stromverbrauch, beim Einkauf im Supermarkt oder ganz allgemein. Spartipps für jede Gelegenheit helfen Bares sparen.

Energie, Wasser, Heizung - sparen ist angesagt

Strom, Energie, Wasser sind unterdessen sehr teuer geworden. Viele Bürger der BRD können sich diese lebensnotwendigen Dinge fast schon nicht mehr leisten. Sie leben an der Armutsgrenze. Aus diesem Grund sind sie stets auf der Suche nach wertvollen Informationen, wie sie die Wasser-, Strom-, und Heizkosten so gering wie möglich halten können, damit die Rechnungen nicht zu hoch ausfallen.

Clevere Tipps, um Wasser und viel Geld zu sparen

 

Wasser sparen ist in Großfamilien gar nicht so leicht. Wenn die ganze Familie ihre Körperpflege betreibt und überdies noch gekocht werden muss, wird viel Wasser fällig. Senken Sie Ihre Wasserkosten auf einfache Art.

Duschen statt baden ist auf jeden Fall günstiger. Mit Sparduschköpfen wird selbst das tägliche Duschen zum Genuss ohne Reue, weil es nicht ins Geld geht. Wasser wird mit Luft gemischt, was den Wasserverbrauch enorm senkt jedoch das Duschvergnügen nicht schmälert.

Hände waschen mit kaltem Wasser spart viel Geld. Die richtige Seife spielt eine große Rolle. Kaltes Wasser tut es auch, wenn die Handwaschpaste ergiebig genug ist. Warmwasser kann somit gespart werden. Wenn Sie pro Tag zum Händewaschen kaltes Wasser nutzen, sparen Sie immerhin knapp 50,00 Euro im Jahr.    

Geschirr spülen per Hand oder in der Spülmaschine?

Diese Frage stellen sich viele Personen. Günstiger, so wird behauptet, ist ein Geschirrspülautomat. Es mag durchaus sein, dass sich der Wasserverbrauch in Grenzen hält, allerdings kommen dann noch die Stromkosten hinzu, die in den letzten Jahren enorm gestiegen sind.

Wer auf das Geschirrspülen per Hand nicht verzichten möchte, sollte dies natürlich nicht unter fließendem Wasser tun. Es gibt nicht umsonst einen Stöpsel im Abwaschbecken, auch Spülstopfen genannt. Leicht verschmutztes Geschirr, wie Frühstücksteller oder Brettchen, kann kurz unter kaltem Wasser abgespült werden, anstatt im Geschirrspüler zu landen. Somit ist mehr Platz im Spülautomaten, was wiederum eine Ersparnis von rund 30,00 Euro im Jahr ausmacht.  

Wasser sparen beim Zähneputzen. Einige Leute haben tatsächlich die Angewohnheit, ihre Zähne zu putzen, währenddessen das warme Wasser läuft. Wozu gibt es die Erfindung, die sich Zahnputzbecher nennt? Becher mit Leitungswasser füllen. Wasserhahn zudrehen und schon kann die Zahnpflege kostengünstiger betrieben werden.

Heizkosten senken - mit diesen Tipps schaffen Sie es

Private Hausbesitzer sparen viel Geld, wenn sie sich mit ihren Nachbarn zusammenschließen. Wenn Sie eine Heizöl-Sammelbestellung tätigen, sind Sie besser beraten. Somit lassen sich ca. 5 % der Kosten sparen. Hört sich zunächst nicht viel an, macht jedoch eine Menge aus. Bei 1000 Liter Heizöl kommen immerhin 50,00 Euro Ersparnis zusammen.

Auch das richtige Lüften spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, Heizkosten zu sparen. Undichte Türen und Fenster lassen viel Wärme entfliehen. Sie heizen quasi für die Katze. Deshalb sollten Sie unbedingt dafür Sorge tragen, dass die undichten Stellen schnellstens abgedichtet werden.

Das Entlüften der Heizkörper ist nicht für jeden Mieter oder Wohnungsinhaber selbstverständlich. Wer auf jeden Cent achten muss, sollte unbedingt die Heizung entlüften, damit sie wieder mehr Leistung hat. Heizkörper sind große Kostenfresser. Sie sollten daher stets kontrolliert werden. So laufen Sie nicht Gefahr, in Ohnmacht zu fallen, wenn Ihre nächste Heizkostenabrechnung ins Haus flattert.

Sparen beim Renovieren oder Sanieren

 

Wohnung und Haus müssen in Schuss gehalten werden. Hin und wieder sind Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten unumgänglich. Handwerker kosten viel Geld, ebenso wie diverse Arbeitsmaterialien. Eigenleistung erspart Handwerkskosten, kostet jedoch viel Geduld und Spucke, Nerven und Zeit.

Es lohnt sich allerdings, selbst Hand anzulegen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann, sagt ein altes Sprichwort und da ist durchaus viel dran. Selbst tapezieren, umgestalten und renovieren spart Geld, was stattdessen für hochwertiges Handwerkszeug, Tapeten, Baumaterialien oder neue Fliesen ausgegeben werden kann.

Zwei linke Hände oder keine Zeit, um selbst vorzurichten oder zu renovieren? Dann sollten Sie sich nach Handwerkern, Malern und Fliesenlegern in Ihrer Nähe umsehen. Oftmals stellen Fachfirmen, die von außerhalb kommen, die Anfahrtskosten bereits mit in Rechnung. Preisvergleiche sind eine gute Alternative, um günstige Handwerksbetriebe im Umfeld zu finden.

Preisvergleiche helfen sparen

 

Wenn Sie nicht mehr Geld als nötig ausgeben möchten, kommen Sie nicht umhin, Preise zu vergleichen. Ganz egal, ob Sie günstige Handwerker suchen, neue Arbeitsmittel preiswert erwerben wollen, bei der Versicherung Geld sparen möchten oder dergleichen mehr - Preisvergleiche lohnen sich.  

Tipps, wie Sie beim Einkauf viel Geld sparen können

Der Einkauf wird oft zur Schnäppchenjagd. Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Wenn Supermärkte mit Sonderangeboten locken, ist Wachsamkeit angesagt. Wer beim Einkauf wirklich sparen möchte, sollte die Angebote genauer unter die Lupe nehmen. Großpackungen - auch Familienpackungen genannt - sind nicht unbedingt günstiger, weil sie mehr Inhalt haben. Rechnen Sie lieber einmal nach, ob Sie mit zwei kleineren Paketen besser kommen. Finanziell als auch von der Menge her.

Niemals mit leerem Magen einkaufen gehen. Wer hungrig ist, wird schneller schwach und kauft mehr Lebensmittel ein. Vor allem die, die gar nicht auf dem Einkaufszettel stehen, jedoch so verführerisch duften und zum "Anbeißen" aussehen. Schnell wird mehr Geld ausgegeben als geplant. Der Einkaufszettel - unverzichtbar. Er nutzt jedoch nicht viel, wenn er zwar geschrieben wurde, jedoch daheim auf dem Küchentisch liegt.

Viele Sparfüchse kreuzen sich in der Werbung der Supermärkte die Schnäppchenangebote an bzw. schreiben diese auf und gehen gezielt auf Suche. Mitunter werden an einem Nachmittag gleich mehrere Einkaufscenter abgeklappert, um die Sonderangebote zu erhaschen. Sparsam ist das nicht unbedingt. Wer von einem Laden zum nächsten Geschäft mit dem Auto fährt, macht am Ende nichts gut, da die Spritkosten nicht selten die Ersparnis beim Einkauf wieder herausholen oder gar übersteigen.

Mit einem gewissen Bargeldbetrag in der Geldbörse wird der Einkauf günstiger. Wenn Sie mit Karte zahlen, nehmen Sie automatisch mehr mit, weil Sie nicht so sehr aufs Geld achten. Wenn Sie wissen, dass für Ihren Lebensmitteleinkauf nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung steht, was nicht überschritten werden darf, kaufen Sie bewusster und zielorientierter ein. So erwerben Sie wirklich nur das Nötigste.

Schauen Sie sich einmal allgemein die Preise in ihrem Supermarkt bei all den Produkten an, die Sie stets benötigen und immer kaufen. Schreiben Sie sich die Preise auf. Warum? Damit Sie nicht beschissen werden auf Deutsch gesagt. Manche Sonderangebote sind nämlich gar keine. Wenn Ihre Lieblingsschokolade plötzlich 30 Cent weniger kostet als vorher, greifen Sie garantiert gleich mehrmals zu und packen diese in den Einkaufswagen. Wenn aber der Originalpreis, der durchgestrichen neben dem Sonderpreis steht, gar nicht der echte Preis ist, was dann? Dann haben Sie am Ende gar nichts gespart, sondern mehr als gewollt ausgegeben. Verkaufstaktik nennt sich das. Daher Augen auf beim Einkauf und lieber die Preise studieren, damit Sie nicht in die Verkaufsfallen tappen.     

Kurz vor Ladenschluss wird es billiger

 

Gehen Sie am Besten kurz vor Ladenschluss einkaufen, weil Sie dann viel mehr Geld sparen können. Besonders am Samstagabend lohnt sich der Wochenendeinkauf.

Verderbliche Lebensmittel, die schnell in der Tonne landen würden, werden vor den Schließzeiten zu reduzierten Preisen angeboten. Backwaren, Obst und Gemüse erhalten Sie dann oft zum halben Preis.

Autofahrer profitieren von Spartipps

 

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind, wird gehegt, gepflegt und muss natürlich auch "unterhalten" werden. Hin und wieder streikt der treue Begleiter, dann könnte es teuer werden, sofern eine Reparatur fällig ist. "Nahrung" benötigt der Pkw ebenfalls, sonst setzt er sich nicht in Bewegung.

Tanken geht ganz schön ins Geld. Experten meinen, dass sich im Jahr bis zu 36,00 Euro sparen lassen, wenn bereits nach 20 Sekunden "Stillstand" - im Stau, an der Ampel - der Motor abgestellt wird.

Sprit sparen lässt sich auch, wenn das Gewicht im Wageninneren reduziert wird, weil jedes Kilo zuviel die Fahrleistung beeinträchtigt. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie nur das Nötigste und Wichtigste im Kofferraum verstauen. Ersatzrad, Warnkreuz, Erste-Hilfe-Box.

Raser gefährden nicht nur ihre eigene, sondern auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer und sie zahlen mehr Sprit. Fuß runter vom Gas heißt es! Langsamer fahren zahlt sich aus. Wenn Sie mehr als nur einmal 140 km/h statt 180 km/h fahren, sparen Sie tatsächlich einige Liter Kraftstoff.

Sparen, sparen, sparen

Sicherlich möchten Sie mehr von Ihrem schwer verdienten Geld haben. Lassen Sie sich deshalb nicht die cleveren Spartipps der Pagewizz-Autoren entgehen. Sparen Sie bei jeder Gelegenheit Bares, es lohnt sich wirklich, auch wenn es zu Anfang mühsam erscheint.

Alle hier im Artikel vorgestellten Spartipps sind ohne Gewähr!

KreativeSchreibfee, am 02.03.2013
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Bildquelle:
Fotografie Kerstin Schuster (Last Minute Städtereisen im Spätsommer und Herbst)

Autor seit 5 Jahren
293 Seiten
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