Frauen leider häufiger unter einer Reizblase

Frauen leiden sehr häufig unter einer Reizblase, obwohl es sich hierbei nicht nur um eine frauenspezifische Erkrankung handelt. Diese Störung in der Blasenentleerung kommt in jedem Alter vor, wobei ältere Personen häufiger davon betroffen sind. Man schätzt das in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen unter einer Reizblase leiden. Und leiden ist in diesem Zusammenhang der richtige Begriff. Die Lebensqualität kann unter dem ständigen Drang eine Toilette aufzusuchen zu müssen stark beeinträchtigt sein. Der Harndrang kommt manchmal überfallsartig und peinigt die Betroffenen arg, wobei die dann abgesetzte Harnmenge sehr gering ausfällt.

Ein weiterer häufiger Grund für einen ständigen Harndrang kann ein Harnwegsinfekt, eine sogenannte Blasenentzündung, sein. Unverkennbare Symptome sind Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Verursacht werden Harnwegsinfekte von Krankheitserregern und Bakterien.

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Ständiger Harndrang kann normal sein, sehr oft verbirgt sich jedoch eine Krankheit dahinter

Ganz natürlich ist hingegen ein vermehrter Harndrang während der Schwangerschaft. Dieser kann sich schon ziemlich früh einstellen, denn ab der 9. Schwangerschaftswoche kommt es durch die wachsende Gebärmutter zu einem stärker werdenden Druck auf die Blase.

Diabetiker kennen das Problem mit dem ständigen Harndrang. Steigt bei ihnen der Blutzucker auf Werte um die 160 mg/dl, verändert sich durch den Insulinspiegel der Prozess der Verarbeitung des Zuckers. Die Niere schafft es in diesem Fall nicht mehr den Zucker zu verarbeiten und leitet ihn in hoher Konzentration an die Harnröhre ab.

Als weiterer Grund eines verstärkten Harndrangs wäre noch die Prostatavergrößerung zu nennen. Diese gutartige Erkrankung der Vorsteherdrüse löst Probleme bei der Blasenentleerung aus. Die Symptome einer benignen Prostatahyperplasie, wie der lateinische Namen lautet. Zu Beginn des Wasserlassens treten Schwierigkeiten auf, obwohl der Drang zur Entleerung besteht. Auch können mehrere Versuche die Blase zu entleeren nötig werden. Sowohl tagsüber als auch nachts kann das Gefühl zur Toilette zu müssen vermehrt auftreten, mitunter sogar innerhalb weniger Minuten. Nicht ungewöhnlich bei einer Prostatavergrößerung ist ein Nachtröpfeln oder der ungewollte Verlust von Harn.

 

Die hier verwendeten Bilder stammen von pixabay.com.

 

Dieser Artikel ersetzt keinen fachkundigen Rat eines Arztes oder Apothekers!

© Edelgard Kleefisch

Elli, am 10.08.2012
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