Tag der grundlosen Nettigkeiten
Am 17. Februar ist der Tag der grundlosen (spontanen) Nettigkeiten. Dieser inoffizielle Feiertag entstand in den USA und schwappte über den großen Teich auch nach DeutschlandNettigkeiten-Aktion eine ganze Woche lang
Der Random Acts of Kindness Day ist fester Bestandteil einer ganzen Aktionswoche in Neuseeland und den USA, der sogenannten Random Acts of Kindness Week. Eigentlich gibt es keinen konkreten Grund für die Wahl des 17. Februar als Datum des Random Acts of Kindness Day.
Die Erfinder machen auf eine Reihe von psychologischen Studien aufmerksam, die darauf hinweisen, dass Nettigkeiten sowohl für den, der sie weitergibt als auch für die Empfänger solcher wertschätzenden Botschaften einen positiven Effekt haben. Am 17. Februar geht es darum, den Alltag durch spontane Gesten der Höflichkeit, sprich: Nettigkeit für seine Mitmenschen und sich selbst etwas angenehmer zu gestalten. So wird der Random Acts of Kindness Day sowohl in Neuseeland als auch den USA inzwischen von vielen Wohltätigkeitsorganisationen dazu genutzt, um auf das eigene Anliegen aufmerksam zu machen und die Menschen zu animieren, ihre Spendierhosen anzuziehen, damit sie an diesem Aktionstag einen finanziellen Beitrag für Wohltätigkeitsprojekte springen zu lassen. In einer Vielzahl von Schulen wird der Random Acts of Kindness Day dazu genutzt, die Schüler am 17. Februar auf die Wertigkeit von Freundlichkeit und Höflichkeit mit besonderen Aktionen hervorzuheben.
Ein spontaner Gruß zeugt von Höflichkeit (Bild: aitoff / Pixabay)
Vorschläge für den Tag der spontanen Nettigkeiten
Es sollte sich am 17. Februar nicht um Kommerz drehen, sondern um Gesten, die Wertschätzung vermitteln und andere erfreuen.
hier einige Beispiele:
- Sich für eine gute Sache, einen guten Zweck einsetzen
- Ganz spontan die Tür offen zu halten oder den Vortritt lassen.
- Eine Gefälligkeit für Nachbarn erledigen.
- Eine Sammelaktion für Bedürftige initiieren.
- Selbst etwas für den Umweltschutz tun und mit gutem Beispiel vorangehen.
- Insgesamt Freundlichkeit und Höflichkeit zu einer persönlichen Priorität erheben.
Es gibt eine ganze Menge von Aktionen und Maßnahmen, die nett sind. Sie umzusetzen tun nicht weh und kosten auch kein Geld. Also ist der Tag der spontanen Nettigkeiten im Prinzip sinnvoll. Die Aktionen sollten sich auch nicht auf den 17. Februar beschränken, sondern das ganze Jahr über ein Ansporn sein, sich gegenüber seinen Mitmenschen höflich und freundlich zu verhalten. Hin und wieder mal ein nettes Wort, ein Lob oder eine schöne Geste, das tut gut. Insofern ist 365 Tage im Jahr dazu geraten, spontan Nettigkeiten zu verbreiten.
Auf dem Parkett: Ein Plädoyer für die schönen K... Nur 12,21 EUR | Netter is better: Die hohe Kunst der guten Laun... Nur 13,99 EUR |
Warum wir nett sein sollten
Die gegenseitige Akzeptanz und das nette Miteinander verbreiten gute Laune – einem selbst und auch anderen. Dann haben die, die sich begegnen, zusammen wirklich eine nette Zeit. Das Beste am Nett sein ist das positive Feedback. Wer selbst nett ist, dem begegnen Menschen in ebenso netter Weise. Ein Lächeln öffnet Türen. Wer miesepetrig daher kommt, der stößt auf Ablehnung und hat wenig Chancen auf eine erfüllte Beziehung, auf Kollegialität am Arbeitsplatz und auf Akzeptanz bei seinen Mitmenschen.
Bildquelle:
Ruth Weitz
(Die 7 wichtigsten Dinge im Leben)