Wenn die Tage kürzer werden und Kälte und Dunkelheit dominieren, dann sinkt mitunter auch unsere gute Laune. Von Experten wird der Winter-Blues auch als saisonal abhängige Depression bezeichnet, bei der man unter anhaltender Müdigkeit sowie Heißhungerattacken leidet. Schuld daran ist der Lichtmangel, durch den mehr Melatonin ausgeschüttet wird, welches für die ständige Müdigkeit verantwortlich ist. Aus diesem Grund ist es nicht schlecht, ein paar Tipps und Tricks zu kennen, um den Winter-Blues in eine flotte Schlagermelodie zu verwandeln.

Licht ins Dunkel bringen

Ganz hilfreich ist es, seine Wohnung oder sein Büro schon rein optisch heller zu machen. Das heißt, Lichter anknipsen, bunte Wohnaccessoires verwenden und mehrmals am Tag gut durchlüften, um die Konzentration zu fördern.

Stress lass nach

Gerade in der kühlen Jahreszeit sollte man seinen Stress etwas zügeln und nicht von einem Termin zum nächsten hetzen. Die ständige Anspannung unter der viele von uns stehen, kann man zum Beispiel mit einem guten Buch bekämpfen, denn so hat man die Möglichkeit in eine andere Welt einzutauchen.

Schlechte Laune bekämpfen

Kälte und schlechtes Wetter führen auch mitunter dazu, dass wir ständig schlecht gelaunt sind und mit einem griesgrämigen Gesicht durch die Gegend laufen. Das Zauberwort dafür: Abwechslung. Ausgehen, einen gemütlichen Abend mit Freunden organisieren, einen guten Film schauen, um so dem depressiven Geist den Kampf anzusagen.

Vernünftige Ernährung

Stimmungsaufhellend in der kalten Jahreszeit sind vor allem frisch zubereitete und magnesiumreiche Speisen, wie beispielsweise Milch- und Vollkornprodukte, Geflügel, Bananen oder Beeren. Auch Schokolade - in kleinen Mengen - regt das zentrale Nervensystem an und hilft gegen Müdigkeit. Als Frischekick eignen sich auch Gewürze wie Chili, Pfeffer, Ingwer oder Kordamon, da sie die Durchblutung in Gang bringen. Ingwer wirkt zudem schleimlösend und entzündungshemmend. Gut zur Stärkung des Immunsystems und gegen Erkältungsbakerien ist auch ein Joghurt zwischendurch, denn die enthaltenen Milchsäurebakterien unterstützen die Darmflora und die Abwehrkräfte. Ein Power-Nahrungsmittel ist auch Rot- oder Sauerkraut bzw. Karfiol. Kohlgemüse enthält sehr viel Vitamin C und wirkt praktisch wie ein natürliches Antibiotikum. Und: Auch im Winter sollte man 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee zu sich nehmen. Besonders gut geeignet ist grüner Tee, da dieser eine immunkräftigende Wirkung hat, die Leber beim Abbau von Giftstoffen unterstützt und Viren, Bakterien und Pilze abwehrt.

Hinaus an die frische Luft

Last but not least helfen auch winterliche Spaziergänge in der Natur gegen Stimmungstiefs, denn Bewegung hilft die psychische Belastbarkeit zu erhöhen und das Selbstbewusstsein zu steigern.

Autor seit 5 Jahren
9 Seiten
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