Projegenhände: Metabodies (2013) / Sonja Bäumel / Manuel Selg © by Robertba

Die wichtigsten Veranstaltungsorte mit den gezeigten Ausstellungen im Überblick:

Ars Electronica Center

Das AEC befasste sich mit dem "Projekt Genesis – Das Leben aus dem Labor", indem es um synthetische Biologie geht. Die Ausstellung zeigt den aktuellen Wissensstand auf und nähert sich der Thematik künstlerisch mithilfe von 18 Arbeiten und Beiträgen von Künstlern aus aller Welt an. Die vier Schwerpunkte hierbei sind: Biomedia, Synthetic Hybrids, Genetic Ethos und Citizen Science.

 

Brucknerhaus

Im Brucknerhaus wurde die diesjährige Ausstellung zum Festivalthema mit dem Namen "The Memory we always wanted or the Memory we never asked for?" gezeigt. Hierbei wird auf die Kartografierung unseres Gehirns, die DNS als Gedächtnis der Natur und die Geschichte des Erinnerungsapparats und -medien eingegangen.

Big Brain Project © by Florian Voggeneder

OK im OÖ Kulturquartier

Das OK beherbergte wie jedes Jahr die CyberArts Exhibition 2013, bei der die Gewinner der "Goldenen Nica" in unterschiedlichsten Kategorien und die wichtigsten beziehungsweise innovativsten Arbeiten des Prix Ars Electronica ausgestellt werden. Heuer wurde auch erstmals die Geschichte und der Werdegang des Prix Ars Electronica, von seinen Anfängen bis heute, nachgezeichnet.

 

Mariendom

Im Mariendom konnte man die Soundinstallation "The Aural-Memory-Machine" von Wolfgang "Fadi" Dorninger bewundern und auch gleich in Interaktion mit ihr treten. Bei dieser Soundinstallation konnten die Besucher nämlich, mithilfe von Midi-Keyboards, an sechs verschiedenen Stationen, die sich alle mit einem bestimmten Thema wie etwa Stimmen, Wasser oder Natur befassten, Texte schreiben, welche sogleich in Klänge umgewandelt wurden. Am Samstag gab der Künstler ein Konzert auf seiner Soundinstallation.

The Listener / Patricia Piccinini (IT) © by Martin Hieslmair

Lentos Kunstmuseum Linz

Im Lentos residierte der heurige Featured Artist HR Giger mit seiner Ausstellung "Die Kunst der Biomechanik". Diese zeigt Gigers ganz eigenwilligen Stil und seine Entwicklung im Laufe der Jahre, sowie seine charakteristische Handschrift und seine Inspirationsquellen, Ängste, Obsessionen, Eros und Thanatos, darunter auch die Entstehung des Aliens für den gleichnamigen Film von Ridley Scott aus dem Jahr 1979 und den Alien-Tagebüchern.

 

Tabakfabrik Linz

Als neue Location war dieses Mal die Tabakfabrik dabei, die sogenannte "Gamestage @ Ars Electronica". Hier konnte man den Werdegang von Computerspielen nachvollziehen und im Rahmen einer Game Jam Profi-Entwicklern bei der Gestaltung eines Spieleprototypen im Wettstreit innerhalb von 48 Stunden zusehen.

 

Die voestalpine Klangwolke 2013: Bruckner lebt!

Mithilfe von Ausschnitten aus seinem künstlerischen Repertoire ließ die voestalpine Klangwolke Bruckner auferstehen und zeigte einen Querschnitt aus seinem Werk. Kommentiert wurde das Spektakel von Harald Serafin und das zeitgenössische Update liefert der DJ Parov Stelar. Ein weiteres Highlight war die Smartphone-App, die alle mitgebrachten Smartphones und Tablets in das größte Smartphone-Orchester der Welt verwandelte, natürlich konnte es auch im Internet live mitverfolgt werden.

voestalpine Soundcloud 2013 – Bruckner lives! © by Florian Voggeneder

VictoriaHanser, am 11.09.2013
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Bildquelle:
Katti Mieth (Weinprobe im barocken Valletta, der Kulturhauptstadt Europas im Jah...)
Ich selbst (Wie sehr braucht man Support-Bands?)
© Nicole Hanser ("Post City"– das Ars Electronica Festival 2015 in Linz (OÖ))
© tom mesic ("CyberArts" 2015 – Prix Ars Electronica Exhibition im OK in Linz (OÖ))

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