Qualität von Trauringen - Platin, Gold & Co

 

Für Trauringe kommen nur bestimmte Metalle in Frage. Gold, Platin oder Palladium. Dabei sollten Sie auf die Reinheit der Metalle achten. So gibt es Trauringe aus Gold  in den Legierungen 585, 750 und neuerdings auch in 375. Vor Gold 333 sei gewarnt. Diese Ringe sind zwar günstig, aber verlieren bald ihr schönes Aussehen. Gold 375 wird seit 3 Jahren auch von guten Herstellern angeboten, ist aber ebenfalls deutlich heller.

Sehr gutes Gold beginnt mit der Legierung 585. Gold 585 oder auch 14-karätiges Gold schafft einen stabilen langlebigen Trauring. Mit der Legierung 750 bzw. 18-karätigem Gold haben Brautpaare eine Top-Qualität von sehr schöner Farbe. Gute Hersteller verwenden dabei Produktionsverfahren, die den Ring hart und stabil machen.

Eheringe aus Weißgold gibt es in 2 Varianten. In rhodiniertem Weißgold oder Graugold. Trauringe aus rhodiniertem Weißgold sind mit einer Schicht Rhodium überzogen, einem dem Platin verwandten Metall. Dadurch unterscheidet sich der rhodinierte Trauring farblich nicht von Platin. Allerdings unterliegt die Rhodium-Schicht dem Verschleiß.Er wird dann gräulich und wird dann zu Graugold. Trauringe aus Graugold dagegen verändern sich nicht in der Farbe. Ein guter Juwelierist in der Lage, Trauringe zu rhodinieren. Fragen Sie im Beratungsgespräch danach.

Ganz wichtig für Sie zu wissen ist, dass es unterschiedliche Qualitäten von Weißgold gibt. Das hochwertigste Weißgold enthält Palladium, minderwertiges Weißgold dagegen enthält Mangan. Vorsicht: Trauringe, die Mangan enthalten, verfärben sich mit der Zeit gelblich. Es kann zwar sein, dass Weißgoldtrauringe aus Mangan günstiger sind, aber Sie haben mit der Zeit nur Ärger damit. Fragen Sie Ihren Berater, welches Weißgold er verwendet.

Trauringe aus Platin sind die erste Wahl für den, der höchste Qualität haben möchte und dafür bereit ist, Geld auszugeben. Platin ist das edelste der Metalle. Besonders hochwertig ist dabei das Platin 950, die klassische Platinlegierung. Im Gegensatz zu rhodiniertem Weißgold verändert sich Platin nicht in der Farbe. Es ist sehr schwer und fühlt sich am Finger seidig und angenehm an.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Trauringberater bezüglich der Metalle optimal berät. Wählen Sie daher ein Geschäft aus, das im Bereich Trauringe kompetent und gut aufgestellt ist.

Profil der Trauringe oder wann sieht ein Trauring schön aus?

Profile von Trauringen bestimmen die Wirkung

 

 

 

 

 

Wichtig beim Trauring ist die massive Verarbeitung. Die Ringschiene muss massiv verarbeitet sein, ohne Ausfräsungen oder hohle Zwischenräume. Die Form der Ringschiene bezeichnen Top-Berater als Profil.

 Gegenwärtig bieten die führenden Trauringhersteller eine Vielzahl an schönen Profilen an. Diese gibt es in unzähligen Varianten. Dabei verliert man leicht den Überblick. Hier ein paar Tipps, was Sie bei der Form eines Trauings bzw. beim Profil eines Traurings berücksichtigen sollten:

Runde Profile wirken in der Regel weich. Eckige Profile dagegen modern und manchmal sehr wuchtig.

  • Je höher das Profil, desto markanter wirkt der Trauring
  • Je niedriger und flacher das Profil, desto zarter und graziler
  • Je breiter der Trauring, desto auffälliger
  • Ist der Trauring mit einer Linie längs zur Schiene unterteilt, wirkt er schmaler als der gleiche Ring ohne Längsrille

Es gibt auch typische Breiten für den Trauring. So hat sich in der Praxis folgendes gezeigt:

  • Die magische Grenze sind 5 Millimeter
  • Ringe, die schmäler als 5 Millimeter sind, wirken in der Regel zart, grazil und dezent
  • Ringe, die breiter als 5 Millimeter sind, wirken in der Regel auffälliger

Dabei muss ein sehr breiter Ring aber nicht klobig wirken, solange die Form flach gehalten ist. Ein sehr breiter Ring (8mm) kann mit einem sehr flachen Profil unglaublich elegant wirken.

Lassen Sie sich bei einem Spezialisten für Trauringe daher professionell beraten. Nur der Trauringspezialist, der sich mit dem Produkt "Trauring" identifiziert, kann Ihnen eine ehrliche und seriöse Beratung bieten.

 Ein weiterer Punkt ist, dass die Form darüber entscheidet, wie groß die Steine im Trauring sein dürfen.

Trauringe mit Diamanten - Diamantenkunde für Trauringe

Der klassische Stein für den Trauring ist der Diamant. Warum? Der Diamant ist das härteste Material, das es auf der Welt gibt. Dadurch vermittelt er die Idee der Dauer und der Ewigkeit, die der Trauring als Symbol unendlicher Liebe darstellt.

Beim Diamanten gibt es 5 wichtige Kriterien, die sogenannten 5 Cs.

  • Clarity = Reinheit: sagt aus, ob der Diamant sichtbare Einschlüsse hat oder nicht. Sehr gute Trauringhersteller bieten mittlerweile auf Wunsch auch lupenreine Diamanten an. Allerdings: bei kleinen Steinen ist der Unterschied zwischen lupenrein und kleinen Einschlüssen meist nicht erkennbar.
  • Carat = Gewicht (und Größe): Je schwerer der Diamant, desto großer und wertvoller ist er. Bei einem großen Stein sehen Sie auch leichter die Qualitätsunterschiede, was die Reinheit angeht. Ein großer Stein benötigt auch eine entsprechend große Ringschiene bzw. Profil.
  • Cut = Schliff: bei Trauringen ist der Brillantschliff am beliebtesten. Mit seinen 56 Facetten reflektiert er das Licht optimal und bietet ein schönes Funkeln und Feuer. Achtung: Es kommt gerade bei großen Diamanten auf die Güte des Schliffes an. Hat der Schliff schlechte Proportionen, leidet der Glanz.
    Alternativ werden bei Trauringen noch folgende Schliffarten verwendet: der Prinzess-Schliff, der Baguette-Schliff, seltener der Navette-Schliff oder der Schliff in Herzform. Diese Schlffe verlangen Steine hoher Reinheit. Führende Hersteller von Trauringen verwenden z.B. beim Prinzess- oder Baguette-Schliff ausschließlich lupenreine Qualität.

  • Colour = Farbe: die schönste Farbe beim Diamanten in ein bläuliches Weiß. Die führenden Hersteller bieten normalerweise Diamanten in feinem oder hochfeinem Weiß an.
  • Confidence = Vertrauen: seriöse Hersteller bieten ausschließlich Diamanten an, die aus konfliktfreien Quellen stammen. Das heißt, diese Diamanten finanzieren keine Kriege oder Terroristen.

Wenn Ihre Partnerin in ihrem Trauring einen Diamanten möchte, lassen Sie sich vom Spezialisten beraten. Entscheidend ist, dass es ihr Berater versteht, sensibel auf Form und Breite des Ringes einzugehen. Damit der Stein im Ring optimal zur Geltung kommt.

Werden matte Trauringe glänzend?

Matte und glänzende Trauringe

 

 

 

 

 

 

Nicht nur die Farbe, sondern auch die Oberfläche bestimmt die Schönheit eines Traurings. Dabei gibt es 4 unterschiedliche Typen von Oberflächen.

  • Hochglanz: hier spiegelt der Ring das Licht und funkelt sehr schön
  • gestreifte Mattierung oder auch seidenmatt: feine Linien, in der Regel längs zur Schiene bieten ein filigranes und moderne Aussehen. Sie kennen diese Art der Mattierung von modernen technischen Geräten.
  • gekörntes Matt: dieser Effekt wird durch Sandstrahlen erzielt. Dadurch schimmert der Ring geheimnisvoll im Licht
  • Eismatt: hier sind runde Kratzer auf dem Ring, wie wenn ein Schlittschuh auf dem Eis eine Pirouette macht. Diese Oberfläche wirkt sehr individuell. Tatsächlich ist jeder eismatte Trauring für sich ein Einzelstück, denn die Struktur ist bei jedem Ring ein bisschen anders.

Weitere Oberflächenvarianten sind Hammerschlag oder Wildwasser, wobei hier die Experten streiten, ob es sich dabei nicht schon um eine eigenständige Form der Ringe handelt.

 

Die Wirkung von matten und polierten Oberflächen ist unterschiedlich. Auf matten Oberflächen kommt die Farbe des Metalls besser zur Geltung. Auch die Steine sind besser erkennbar. Insbesondere bei weißen Metallen wie Platin können Sie einen Diamanten in einem matten Ring besser erkennen, als auf einem polierten.

Die Haltbarkeit von Oberflächen

Trauringe werden täglich getragen und bekommen dadurch Tragespuren. Das ist normal und kein Fehler. Das Leben geht auch an Trauringen nicht spurlos vorüber. Sie können Tragespuren nicht vermeiden. Sie können aber ein paar Dinge beachten, die Ihnen helfen, Kratzer zu vermeiden bzw. Kratzer schnell wieder auszubessern.

  1. Wählen Sie einen Juwelier mit einer Goldschmiedewerkstatt, der in der Lage ist, kleine Blessuren im Stundenservice auszubessern.
  2. Tragen Sie den Trauring als Rechtshänder an der linken Hand und umgekehrt. An der aktiven Hand (Rechtshänder rechts, Linkshänder links) bekommen sie eher Kratzer in den Ring.
  3. Nehmen Sie den Trauring bei schweren Arbeiten ab. Z.b. schwere handwerkliche Tätigkeiten, Heimwerken, Gartenarbeit, Sandburgen bauen...
  4. Wählen Sie eine pflegeleichte Oberfläche. Zu den pflegeleichten Oberflächen gehören Hochglanz und Seidenmatt längs.

Ein guter Trauringberater spricht das Thema "Oberfläche" und "Haltbarkeit" von sich aus an. Damit beweist er Seriosität und Ehrlichkeit. Um Überraschungen zu vermeiden, muss das Thema angesprochen werden.

 

Herzpoet, am 06.06.2013
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Bildquelle:
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