Quigong Kugeln gibt es in verschiedenen Ausführungen

Quigong Kugeln aus Stein, Holz oder Metall sind wunderschön anzusehen und stilvoll in kleinen stoffausgelegten Schatzkistchen verpackt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen mit kunstvolllen Oberflächengestaltungen. 

Für gute Trainingsergebnisse ist nicht das Ausgangsmaterial, sondern die Größe der Kugeln entscheidend. Es soll möglich sein, sie in der Hand rotieren zu lassen. Ihr Durchmesser reicht von 3 cm bis 8 cm.

  • Anfänger sollen kleine Qigong Kugeln wählen.
  • Für Fortgeschrittene oder große Handflächen sind mittlere bis große Kugeln geeignet.
  • Im Inneren erklingt ein Glockenklang, rotiert eine zweite kleinere Kugel oder ein Federmechanismus mit Klangkörper erzeugt gleichzeitig einen hohen und einen tiefen Ton.
  • Die Vibrationen und Töne sind besonders entspannend.

Geduld und Disziplin bringen die Quigong Kugeln zum anmutig leichten Rotieren.

Für die erforderliche Routine ist regelmäßiges Training eine wichtige Voraussetzung. Ist der gewünschte Schliff im Umgang mit den Kugeln erreicht, können sie beim Fernsehen oder Telefonieren gekreist werden. Die Investition von Geduld und Disziplin bringt den Klang-Mechanismus dazu, einen durchgehend klingenden Ton zu fabrizieren. Das klappt jedoch erst mit der richtigen Technik, bei der sich die Kugeln nicht mehr berühren. Fürs Erste empfiehlt es sich, auf einer Decke zu üben, damit die prächtigen Bälle beim Hinunterfallen keinen Schaden verursachen.

Die Wirkung der Übungen

In der traditionellen chinesischen Medizin werden die Kugeln zur Aktivierung der Reflexzonen an den Handinnenflächen eingesetzt. Durch das Drehen werden diese massiert und der Kreislauf, Stoffwechsel und die Organe aktiviert. 

  • Darüber hinaus ehöht die Nutzung der Quigong Kugeln die Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Feinmotorik der Finger. Die Arm-, Schulter- und Handmuskulatur wird gestärkt und entspannt. Konstantes Trainieren hilft, Symptome der Arthrose, Polyarthritis oder Rheuma zu lindern.
  • Die Vibration aktiviert die Lymph-Zirkulation und die Durchblutung der Hände. Sie sind eine Wohltat bei starker Beanspruchung der Finger wie ausdauerndes Schreibmaschinen schreiben.
  • Der Klang und die gleichförmige Bewegung steigern durch die Harmonisierung beider Gehirnhälften die Konzentrationsfähigkeit und wirken ausgleichend auf hohen Blutdruck, beruhigen und helfen beim Stressabbau.

Die richtige Handhabung der Kugeln

Aufrecht hinstellen, die Oberarme liegen locker am Körper, die Unterarme waagrecht nach vorne strecken.

Pflegetipps

Mit einem Tuch aus Baumwolle oder Leder reinigen und gelegentlich mit Vaseline einreiben.

Einsteigerübung mit den Quigong Kugeln

Die zwei Kugeln liegen auf der rechten Handinnenfläche. Die Finger werden der Reihe nach gestreckt und gebeugt. Sie sollen dadurch im Uhrzeigersinn gedreht werden.

Kugeln kreisen lassen

Beide Kugeln ruhen auf der Fläche der Hand. Die erste Kugel auf den Fingern, (Kugel eins) die Zweite (Kugel zwei) auf der Handinnenfläche. In dieser Position das Gelenk des Mittel- und Ringfingers beugen und Kugel eins zum Daumen drücken.

Wenn sie den Daumen berührt, die restlichen Finger senken, damit Kugel zwei zu den Fingern rollt. Kugel eins mit dem Daumen nach links Richtung Handgelenk und Kugel zwei mit Mittel- und Ringfinger zum Daumen hin drücken.

Kugeln greifen und fangen

Der Handrücken zeigt nach oben. Eine Kugel mit der rechten Hand greifen, loslassen und sofort wieder fangen.

Alle Übungen sollten einzeln geübt werden, bis sie gut beherrscht werden. Für die maximale Wirksamkeit die Hände wechseln und mit der beschriebenen Technik rechts im Uhrzeigersinn und links gegen den Uhrzeigersinn kreisen. Mit ansteigender Praxis kann die Drehrichtung geändert und mehrere Varianten nacheinander ausgeführt werden. Eigene Abwandlungen ausdenken.

Die anfängliche Übungszeit von fünf Minuten bei trainierter Muskulatur auf zehn Minuten steigern.

Quigong-Kugeln können auch für Massagen genutzt werden. Der behandelte Bezirk wird gelockert und besser durchblutet.

 

 

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