Im Jahre 1977 wurde der "Parc Naturel Régional" im Luberon zum Naturschutzgebiet ernannt, zu dem heute 77 Gemeinden gehören. Unterschiedliche Temperaturen, Bodenbeschaffenheiten und Lavendel © Alain HocquelHöhen tragen zu dem außergewöhnlichen Artenreichtum bei: 1.500 Pflanzenarten (30% der französischen Flora), 135 Vogelarten (50%), 2.300 Schmetterlinge (40%). Das Gebiet wurde 1997 zum Biosphärenreservat von der UNESCO ernannt, eine Anerkennung seiner Besonderheit und seines ökologischen Gleichgewichts. Zu den Aufgaben des Parks zählen, unter anderem, Publikum zu empfangen und über Umweltschutz aufzuklären.

 Auch der Mont Ventoux ist ein Biosphärenreservat seit 1990 und mit circa 1000 verschiedenen Pflanzenarten, 120 Vogelarten, großen Säugetieren wie Wildschweine, Hirsche, Korsische Dickhornschafe und Gämse, ist er eine Kostbarkeit der Artenvielfalt. Das Label der UNESCO zeichnet Ihn als Besonderheit aus und betont die Notwendigkeit ihn zu schützen. Über 90 000 Hektar streckt sich das Naturschutzgebiet und mittels seiner Wander- und Fahrradwegen kann man diese außergewöhnliche Flora und Fauna erkunden.

Mont Ventoux im Herbst © Sylvie Poux

Öko-verantwortliche Unterbringungsmöglichkeiten sind mit dem Gütezeichen "Clef Verte" ausgezeichnet. Es gibt Campingplätze, Hotels, Herbergen und Gästezimmer, wo man sich im Umweltschutz engagiert und umweltfreundliche Energiequellen und Materialien benutzt. So genannte "Hotels au Naturel", häufig innerhalb von Naturschutzgebieten gelegen, unterscheiden sich von herkömmlichen Unterkünften durch Ihre umweltfreundliche Philosophie. Als Botschafter ihrer Umgebung helfen sie Ihnen Ihren Urlaub, mit Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten zu planen. Das Hotel-Restaurant "Le Mas de Grés" in Langes gehört zu dieser Art von Unterkunft. Es gibt jedoch auch alternative Unterkünfte so wie "L'espace nomade" in L'Isle-sur-la-Sorgue, wo Sie in Tipis oder Öko-Holzhütten übernachten können oder die "Cabane perchée du Pavillon Vert" in Vedène, eine komfortable Unterkunft im Baumhaus-Stil.

Um die Natur besser verstehen zu können, lädt das "Epicurium" in Avignon zu interessanten sensorischen Spielen und kulturellen Entdeckungen von Obst, Gemüse und Samen ein. Zu den angebotenen Aktivitäten zählen interaktive Ausstellungen, das Besichtigen von Gemüse- und Obstgärten und Workshops über das Kochen oder die Gartenarbeit.

Und das "Naturopère Serignan du Comtat" ist ein einmaliges naturwissenschaftliches Kulturzentrum und widmet sich Insekten, Natur und Artenvielfalt. Hier gibt es Ausstellungen und Workshops von hoher wissenschaftlicher Qualität über die Nutzung neuer Agrartechnologien und über lebende Insekten.

Im gesamten Vaucluse legt man großen Wert auf die Qualität der Nahrungsmittel und auf den ländlichen Märkten des Luberon werden zwar nicht ausschließlich Bio-Produkte verkauft aber vor allem Produkte, die direkt aus der eigenen Herstellung kommen. Nicht jeder Bauer darf hier seine Waren anpreisen, dadurch wird Qualität und Frische garantiert. Es werden nur Früchte, Gemüse, Fleisch, Wein, Konfitüren und Blumen der Saison angeboten.

Genauere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der ADT Vaucluse Tourisme unter www.provence-tourismus.de

 

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