Warum veganes Grillen toll ist

Beim veganen Grillen wird die Umwelt geschont. Viele Treibhausgase entstehen durch die Fleischproduktion, aber auch die Herstellung von Butter ist sehr stark daran beteiligt.

Außerdem hilft veganes Grillen Tierleid zu vermeiden, was durch nicht artgerechte Massentierhaltung entsteht.

Nicht zuletzt tut man aber auch etwas für seine eigene Gesundheit, weil die vegane Ernährung eher energiearm, aber dafür reich an sekundären Pflanzenstoffen ist. Deshalb lohnt es sich auch für Menschen, die gar nicht Veganer sind oder werden wollen, einfach mal ohne tierische Produkte zu grillen. Außerdem bieten vegane Produkte einen interessanten kullinarischen Mehrwert.

Vegane Salate zum Grillen

Schon ein Salat nur mit Öl, Kräutern und Gemüse gemacht, ist vegan. Aber wie wäre es mal mit einem Weißkohl- oder einem Kartoffelsalat?

 

1.  veganer Weißkohlsalat mit Croutons

Dafür braucht man einen kleinen Weißkohlkopf, den man klein hobbeln oder klein schneiden muss. Dazu kommen dann zwei EL Sonnenblumenöl, der Saft einer Zitrone, 1TL Zucker, 1TL Salz und weißer Pfeffer. Wenn alle Zutaten zusammen gemischt sind, kann man den Salat noch eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, bis er serviert wird. Die Croutons würde ich erst kurz vor dem Servieren dazufügen, denn sonst weichen sie auf.

Die Croutons lassen sich einfach aus Weißbrot oder auch Toastbrot herstellen. Man muss das Brot nur in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit 2 EL Sonnenblumenöl rösten.

 

2. veganer Kartoffelsalat

Dazu braucht man ca. 750 g festkochende Kartoffeln, die für den Salat vorgekocht und klein geschnitten werden müssen. Weitere Zutaten sind eine sehr klein geschnittene Gewürzgurke, ein Bund Dill, eine Zwiebel, drei EL vegane Mayonaise und als Gewürze etwas Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Damit der Salat nicht zu trocken wird, sollte man noch ca. 100 ml Sojadrink hinzufügen.

Der vegane Kartoffelsalat sollte min. zwei Stunden zugedeckt im Kühlschrank durchziehen. Am besten schmeckt er aber, wenn er über Nacht durchziehen konnte.

Veganes Grillgut

Man kann fast jede Gemüsesorte grillen. Allerdings trocknen Gemüse, Tofu und Weizeneiweißprodukte sehr schnell aus, deshalb müssen sie eventuell während des Grillens  immer mal wieder mit Öl bepinselt werden. Hier ein paar einfache Ideen für veganes Grillgut:

 

1. Gemüsespieße mit Ananas und Marinade

Dazu braucht man verschiedene Gemüsesorten, wie Paprika, Zucchini, Cocktailtomaten und Zwiebeln und Ananasringe, die man in kleine Stücke schneidet und auf einen Holzspieß setzt.

Für die Marinade braucht man drei zerdrückte Knoblauchzehen, ein TL Estragon, 3 EL Olivenöl, ein EL Balsamico und eine gemahlene Chillischote. In der Marinade sollten  dann die Spieße eingelegt werden und min. eine Stunde durchziehen dürfen. Gegebenenfalls sollte während des Grillvorganges noch Marinade nachgepinselt werden.

 

2. marinierter Tofu

Dazu braucht man ein Tofustück, welches man in ca. 30 g schwere Stücke schneidet. Die Marinade für den Tofu besteht aus vier EL Sesamöl, zwei EL Sojasauce und einer indischen Gewürzmischung ( oder einer anderen Gewürzmischung). In dieser Marinade muss man die Tofustücke über Nacht einlegen. Während des Grillens sollte der Tofu oft gewendet werden und regelmäßig die Marinade nachgepinselt werden.

 

3. gegrillte Kartoffeln

Für die gegrillten Kartoffeln sollte man kleinere Kartoffeln nehmen und diese längs halbieren. Dann die Kartoffeln mit Olivenöl bestreichen, mit italienischen Kräutern und grobem Meersalz bestreuen. Auf dem Grill sollten die Kartoffeln am besten in einer Aluschale liegen und ca. 10 bis 15 Minuten gegrillt werden.

 

Natürlich können auch schon fertig zubereitete vegane Steaks oder verschiedene Sorten Räuchertofu auf den Grill gelegt werden.

Indirektes Grillen mit dem Kugelgrill

Für das Grillen von Gemüse, Tofu und ähnlichem eignet sich sehr gut ein Kugelgrill. Ein Kugelgrill verfügt über einen Deckel und darunter steht eine Schale mit Wasser. Das Grillgut liegt darum und hat keinen direkten Kontakt mit den Kohlen, die außen in einer Kohlenschale liegen. In dem Grill ist eine höhere Luftfeuchtigkeit. Deshalb trocknet veganes Grillgut nicht so schnell aus und verbrennt auch nicht. Das Grillen mit einem Kugelgrill nennt man indirektes Grillen. Man kann einen Kugelgrill, aber auch wie einen normalen Grill benutzen. Dazu muss man einfach nur den Deckel und die Schale weglassen.

Viel Spaß beim veganen Grillen!

Autor seit 9 Jahren
109 Seiten
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