Im Test mussten 46 Wandfarben zeigen wie hoch ihre Deckkraft ist

Eine gute Deckkraft sowie eine scheuerbeständige Farbe wäre beispielsweise für die Küche wichtig, damit die Freude über den neuen Anstrich länger hält. In einem Malerfachgeschäft bekommen Sie individuelle Beratung. Hier nimmt man sich für Ihre Renovierungpläne Zeit und wählt mit Ihnen, genau die richtige Farbe aus. Die dort erworbenen Farben sind meist höherpreisig, es lohnt sich aber auf jeden Fall sich dort beraten zu lassen. Schaut man sich hingegen in einem Baumarkt nach einer gut deckenden Farbe um, findet man auf einer Vielzahl der Eimer vielversprechende Bezeichnungen. Von diesen sollten Sie nicht verleiten lassen. Warum erklärt Stiftung Warentest in einem Wandfarben Test, den das unabhängige Testinstitut in seiner Heftausgabe 5/2012 zusammenfasst.

Farbe schneller und gleichmäßiger an die Wand bringen
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Nicht immer stimmen die Ergiebigkeits-Angaben

Im Test wurden 46 Wandfarben für den Innenbereich auf verschiedene Eignungen überprüft. Diese Ausarbeitung kann beim Verbraucher unliebsame Überraschungen verhindern. Überwiegend reichen 10 Liter Farbe für 75 Quadratmeter. Seien Sie argwöhnisch, wenn Versprechungen im Bereich von 100 oder sogar mehr auf den Farbeimern angegeben werden. Im Test gab es Ausnahmen, die es sogar nur auf ungefähr 50 Quadratmeter brachten. Eine große Anzahl Farben überzeugte die Tester jedoch, sodass der Vergabe guter Noten nichts im Wege stand.

Die Farbe Alpinaweiß konnte mit bester Deckfähigkeit punkten. Sie schnitt im Test mit der Gesamtnote "gut” (1,6) ab. Sie lässt sich leicht verarbeiten und die Ergiebigkeit deckt sich mit den Angaben des Herstellers. Auch die etwas preisgünstigere Alpina naturweiß landete auf dem zweiten Platz. Bei den Anstricheigenschaften, die Deckfähigkeit, Aussehen und Strapazierfähigkeiten umfassten, kam sie auf die Note 2,0 (der Testsieger 1,7). Das interessante an diesem Testbericht ist, dass einige Farben auch unter anderem Markennamen verkauft werden. Eine Tabelle verschafft einen Überblick über gleichwertige Produkte, die sich im Preis zu den Markenprodukten unterschiedlich zeigen. Die 3 Euro Testabruf-Gebühr lassen sich also unter Umständen beim Wandfarbenkauf schnell wieder einsparen.

Tipps von Stiftung Warentest

Damit die Farbe auch bis zum letzten Pinselstrich ein gleichbleibendes Ergebnis liefert, ist es wichtig, das sie zuvor sorgfältig umgerührt wurde. Beginnen Sie mit dem Streichen zunächst mit der Decke. Bei den Wänden ist es ratsam, am Fenster zu beginnen und vom Licht weg zu arbeiten. Um die Farbe gleichmäßig an die Wand zu bringen, eignen sich besonders Teleskopstangen. Nehmen Sie eine Leiter zu Hilfe, kann das An- und Absetzen des Farbrollers sichtbar werden. Bei einem Neubezug lässt sich kaum vermeiden den günstigsten Zeitpunkt für das Streichen zu wählen. Am besten eignet sich der Sommer, um das Fogging-Phänomen auszuschließen. Hierbei handelt es sich um ein Problem, dass frisch gestrichene Wände nach kurzer Zeit wie mit einem schwarzen Film bzw. Staub überzogen aussehen. Mehr hierzu finden Sie auf den Internetseiten von Stiftung Warentest oder beim Bundesumweltamt.

Quellen:

test.de

bundesumweltamt.de

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 13.02.2014
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