Was tun, wenn man verlassen wird!

La voix humaine - die menschliche Stimme - Worum geht es bei diesem Monodrama?

La "voix humaine" ist eine Mono-Oper nach einem Stück von Jean Cocteau. Francis Poulenc hat dieses Stück vertont. Der französische Komponist, geboren in Paris, lebte von 1899 bis 1963. Eine Frau wurde von ihrem Geliebten verlassen und sie telefoniert ein letztes Mal mit ihm. Der Geliebte am anderen Ende der Leitung bringt ihr nur noch Kälte entgegen und hat schon längst eine Andere. Der Abschied wird für die Protagonistin quälend und zermürbend und endet am Ende mit ihrem Suizid. Die "menschliche Stimme" ist ein Beziehungsstück über eine allein gelassene Frau, über ihre Abhängigkeit von ihrem Geliebten. Sie befindet sich in einer trostlosen Situation, verlassen von der Gesellschaft und ihrer verflossenen Liebe. Dieser Mann hat längst eine andere und kümmert sich nicht im geringsten um ihre Seelenqualen. Die Mono-Oper ist auch heute noch ein aktuelles Thema, wenn verlassene Frauen sich mit dem Verlassen werden nicht abfinden können. Wenn sie keinen Ausweg mehr sehen, wie sie den Trennungsschmerz verarbeiten. Frauen, die sich über Jahre für eine selbstlose Liebe aufgeopfert haben und dann dafür die Quittung bekommen. Frauen, die ihren Männern den Rücken frei gehalten haben, damit er Karriere machen konnte. Frauen, die dann in die Ecke gestellt wurden, weil er durch seine Macht und sein Geld außereheliche Affären gesucht hat oder sie für eine Jüngere verlassen hat.

Das Tagebuch einer Verlassenen - Der Text einer verarbeiteten Trennung - so könnte er lauten!

Ich habe dich geliebt – nur Dich
Ich habe immer nur Dein Lieblingsessen gekocht – nur für Dich
Ich habe Dir den Rücken frei gehalten – nur Dir
Ich habe mich aufgeopfert und mich total unterworfen – nur für Dich

War es Liebe??
Diese Frage stellte ich mir nach unserer Trennung
Vielleicht war ich Dir zu dick oder zu selbstlos
Heute habe ich die Trennung gut verarbeitet
Ich habe gelernt ICH zu sein und ich werde mich für niemanden mehr aufgeben – auch nicht für Dich
Nach der Trennung habe ich gelernt meine Persönlichkeit zu entwickeln und mir meine Wünsche zu erfüllen – nur für MICH
Sei gegrüßt mein Liebster, jetzt kann ich sagen ADIEU mon amour
Ich bin froh, dass es Dich gab, aber ich bin umso glücklicher, dass ich Dich los bin!

 

Das Leben geht weiter und für Verlassene geht die Welt nicht unter!

Verlassene Frauen haben Angst vor der Zukunft - Wie verlassene Frauen die Trennung verarbeiten

Das Verhalten von verlassenen Frauen ist sehr unterschiedlich. Es gibt Frauen,die sich mit Rachegelüsten und bösen Intrigen bei den Männern rächen wollen. Sie ersinnen die irrationalsten "Gewaltakte", oftmals zusammen mit ihren  "Artgenossinnen." Da werden üble Pläne geschmiedet: wenn es sich um eine Affäre mit einem verheirateten Mann gehandelt hat, werden die Ehefrauen angerufen und die ganze Familie übel demontiert. Männer werden terrorisiert, die Autoreifen werden zerstochen und bei manchen Frauen geht es so weit, dass die Vorgesetzten der Männer angerufen werden die Nebenbuhlerin im Betrieb kalt zu stellen. Ich erzähle hier keine fiktiven Geschichten, das habe ich alles schon erlebt. Ich möchte nicht nur aus dem Blickwinkel "pro-Frau" berichten, sondern setze mich für eine sachliche und faire gender-Diskussion ein. Die Konsequenzen solcher Dramaturgien sollten im Vorfeld gut überlegt sein, ich meine, hier ist es wichtig, nicht nur die augenblickliche emotionale Verfassung in den Vordergrund zu stellen. Wenn terrorisiert wird und unbeteiligte Familienmitglieder einbezogen werden, können unerwartete Folgen auftreten, die Frauen dann bitterlich bereuen. Konsequenterweise muss Frau bei einer Affäre mit einem verheirateten Mann damit rechnen, dass sie irgendwann verlassen wird. Darüber muss sie sich klar sein und darf dann nach dieser Affäre keine "Rachefeldzüge" in dieser Form vom Stapel laufen lassen. No go!!

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Vorsicht vor "frisch Verlassenen Männern"

Verlassene Männer - wie sie mit ihrer Trauer umgehen

Verlassene Männer trauern anders als verlassene Frauen. Die einen stürzen sich gleich wieder ins Partygetümmel, die Anderen versuchen zumindest darüber nachzudenken, warum sie verlassen wurden und ihre Beziehung in die Brüche ging. Die letzteren sind reife Persönlichkeiten, weil sie dann eine Beziehung abschließen und sich Gedanken machen, was sie evtl. falsch gemacht haben und was sie bei der nächsten Beziehung besser machen möchten, um nicht wieder vor einem neuen Scherbenhaufen zu stehen.

Vorsicht vor frisch Verlassenen

Sollten Frauen auf Männer treffen, die kurz nach der Trennung schnell wieder auf die Pirsch gehen, sollten sie ganz genau prüfen, welche Rolle sie bei dem "frisch Verlassenen" einnehmen. Wenn die frühere Beziehung bei "frisch Verlassenen" wichtig war, gilt die Neue meistens nur als "Übergangslösung." Die frühere Partnerin, die diesen Mann verlassen hat, hatte sicherlich ihre Gründe: entscheidend ist, welche Erkenntnisse der "verlassene Mann" aus dieser Situation gewonnen hat und ob er sich ganz klar bewusst ist, warum er verlassen wurde. Die Gründe können vielschichtig sein: Chauvinismus, mangelnde Selbstreflexion und archaische Strukturen, die eine persönliche Weiterentwicklung verhindert haben und die Beziehung für seine Ex unterträglich gemacht haben. Wenn dann nur Macht und Status die Beziehung am Laufen gehalten haben, ist Vorsicht geboten, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Er benutzt dann seine "Neue" als Seelenpflaster für seine vorangegangenen Verletzungen und diese Beziehung wird auch wieder in die Brüche gehen. Es sei denn, die Frau zieht frühzeitig die Leine!

Der Psychoterror der Stalker - wehret den Anfängen!

Was bedeutet Stalking?

Der Begriff "Stalking" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "sich anpirschen" und "heranschleichen." Das sind Menschen, die eine Person ständig verfolgen durch Anrufe,  SMS oder Nachstellen. Sie informieren sich detailliert über den Tagesablauf eines Menschen und wenn sie ihm dann begegnen üben sie psychischen Terror aus. Die Opfer von Stalkern können Bekannte, Arbeitskollegen, Prominente oder der Expartner sein. Die Mehrzahl der Stalker sind männlich und die Opfer der Stalker sind überwiegend weiblich. Wenn das Nachstellen einer Person über einen längeren Zeitraum geht, spricht man von "Stalking."

Was tun Stalker und warum sollten Opfer sich so früh wie möglich wehren.

Der Stalker terrorisiert durch unzählige Telefonate im Büro und privat. Er belästigt sein Opfer, er stellt ihm nach und spioniert es aus. Er spricht auf den Anrufbeantworter bedrohliche Nachrichten. Die Methoden reichen vom Nachstellen bei der Arbeit oder bei Freizeitaktivitäten, da er im Detail den Tagesablauf seines Opfers kennt. Wenn dann noch körperliche Gewalt ausgeübt wird, sollten die Opfer ganz schnell reagieren, um diesem Psychoterror ein Einde zu setzen.

Welcher Persönlichkeitstyp ist der Stalker?

Stalker sind Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl, sie leiden oft unter einer krankhaften Persönlichkeitsstörung. Die Realität ist vollkommen verzerrt, ihre Handlungen rechtfertigen sie und sie fühlen sich oft als Opfer und nicht als Täter. Ein eindeutiger Fall für einen Psychotherapeuten, um Nachfolgefälle zu vermeiden. Exmänner und verlassene Liebhaber wollen mit diesen üblen Attacken ihre Partner zurückgewinnen und können sich damit nicht abfinden, dass sie verlassen wurden. Dieser Psychoterror kann soweit gehen, dass die Opfer unter permanenten Schlafstörungen, Angstzuständen oder Panikattacken leiden. Sie isolieren sich von ihrer Umwelt und Depressionen können die Folge sein. Seit 2007 gibt es das "Antistalking-Gesetz." Täter, die Menschen bedrohen und ihnen nachstellen, müssen aus dem Verkehr gezogen werden, denn ihre Opfer müssen geschützt werden, damit eine Eskalation solcher Situationen verhindert wird. Sie müssen mit einer bis zu dreijährigen Haft oder länger rechnen.

Was können Stalking-Opfer tun?

  • Informieren Sie frühzeitig Freunde, Bekannte, Kollegen und Vorgesetzte, wenn sie gestalkt werden. Wenn der Täter ein Arbeitskollege ist, gibt es heute in Betrieben Anlaufstellen, die mit diesen Fällen vertraut sind
  • Diskutieren Sie nicht mit dem Stalker, warum sie ihn verlassen haben. Fassen Sie sich kurz und verbieten ihm weitere Kontaktaufnahmen. Mahnen Sie ihn schriftlich ab und reagieren Sie danach nicht mehr auf Telefonate und SMS.
  • Ändern Sie Ihre Festnetznummer und die Handy-Nummer. Es ist heute leicht im Internet den Standort ausfindig zu machen. Eine Fangschaltung kann ihn auch in die Enge treiben, wenn der Telefonterror nicht aufhört.
  • Gehen Sie zur Polizei und notieren Sie sich im Vorfeld alle Aktionen, die der Stalker unternommen hat. Dieses Protokoll ist hilfreich bei straf- und zivilrechtlichen Verfahren. Ein  Protokoll kann der Polizei helfen gezielter gegen ihn vorzugehen.
  • Vertrauen Sie sich einem spezialisierten Psychotherapeuten an. Er hilft Ihnen ihre seelische Balance wieder zu finden und gibt Ihnen Tipps, wie sie entspannter auf Angriffe des Stalkers reagieren. Er unterstützt sie bei der Bewältigung ihres Problems, indem er ihnen zuhört und ihre Situtation ernst nimmt.
Obsessive Verfolgung nennt man "Stalking."
Stalking
Stalking

Stalker zu einer "Bewährungsstrafe" verurteilt!

http://www.welt.de/regionales/muenchen/article113244284/G...

Verlassene Kinder - seelisch traumatisiert!

Die "verlassenen Kinder" können sich nicht wehren, weil sie von ihren Eltern abhängig sind. Das können Kinder sein, die geschlagen werden oder verbal terrorisiert werden. Meistens schützen diese armen Wesen noch ihre Erzieher und machen oftmals keine negativen Aussagen über ihre Eltern. Sie möchten eigentlich nur eines haben: die Liebe und Anerkennung ihrer Schutzbefohlenen. Dafür tun sie alles und ihre Anstrengungen werden nicht honoriert. Es sind nicht nur die physischen Angriffe, die Kindern sehr zusetzen, sondern auch verbale Angriffe, die eine Kinderseele so sehr verletzen können. Kinder, die nicht gewollt sind spüren das, weil ihre Mütter oder ihre Väter sie in die Ecke schieben und sie nicht kindgerecht versorgen. Wenn sie dann noch in Konkurrenz mit einem geliebten Geschwisterkind stehen ist das der wahre Horror für ein Kiind. Das beginnt mit Vergleichen, die die Wertlosigkeit oder die negative Erscheinung unterstreichen und können so weit gehen, dass "Seelenqualen" den Tagesablauf bestimmen. Diese Kinder unterdrücken ihre Gefühle, ihre Wut bleibt im Verborgenen, gerade, weil sie sich so sehr nach Wärme und Geborgenheit sehnen. Diese unterdrückten Gefühle können sich Jahre später entwickeln: durch Rückzug in die eigene Welt und durch psychomatische Erkrankungen. Die Wut wird immer existent sein, weil sie nicht herausgelassen werden durfte. Sie kann aber später um so heftiger ausbrechen, weil jahrelange Kränkungen Lebensfreude und kindgerechte Spontaneität unterdrückt haben.

Aufmerksam sein und nicht wegschauen!

Wir ALLE sollten aufmerksam sein, wenn wir "verlassenen Kindern" begegnen: Kinder, die seelisch gequält werden, Kinder, die vernachlässigt werden. Wir sollten nicht wegschauen, weil wir Angst haben, sondern wir müssen Verantwortung übernehmen, dass diese Fälle zur Anzeige kommen. Die Jugendämter sind in den letzten Jahren nicht gut weggekommen; es gab zahlreiche Fälle, bei denen sie nicht reagiert haben, wenn sie Informationen bekommen haben. Vielleicht bedarf es auch bei diesen bürokratisierten Verwaltungen einer neuen Organisationsstruktur, die Mitarbeiter rekrutieren für diese Fälle. Aber Nachbarn und wir können und sollten uns öffnen für mehr Mitmenschlichkeit für Schwächere, nicht nur für Kinder. Unsere Gesellschaft hat sich leider entmenschlicht, die Bedürfnisse des Einzelnen haben oberste Priorität und viele sehen, aber sehen trotzdem weg. Mitmenschlichkeit sollte in der gegenseitigen Achtung, Wertschätzung und Hilfe anbieten wieder einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommen. Bei Fällen, wie Mißbrauch von Kindern, Mißbrauch von Frauen und älteren Menschen dürfen wir nicht wegsehen, sondern müssen Behörden, Lehrer und die Polizei darüber informieren.

Kinder sind unsere Zukunft

Werdende Eltern sollten geschult werden, um Kinder in eine psychisch stabile Welt zu begleiten. Das ist genau so wichtig wie die Schwangerschaftsgymnastik und die Auswahl der Klinik. Vorträge über "Kinderpsychologie", über Anlaufstellen für Adoptionen und über Erziehung sollten von großer Wichtigkeit sein. Dieser "Elternführerschein" würde Eltern fitt machen für ihre wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, denn "Kinder sind und sollten unsere Zukunft sein."

Anerkannte Adoptionsvermittlungsstellen - Links zu "Adoption."

http://www.adoption.de/info_link.htm

sissilu, am 04.02.2013
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