Immer mehr Verbraucher investieren beispielsweise in Solaranlagen und produzieren selbst Strom, der dann in das allgemeine Netz eingespeist wird. Das bringt jedoch nicht für alle Verbraucher Vorteile. Eine weitere Möglichkeit ist auch der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Denn nicht alle Anbieter bieten den eigenen Strom zu denselben Preisen an.

Die eigene Stromproduktion

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) spricht von insgesamt sechs Prozent der deutschen Bevölkerung, die mittlerweile ihren eigenen Strom herstellen. Drei Prozent davon versorgen sich damit auch vollständig selbst. Die anderen drei Prozent speisen den erzeugten Strom ins allgemeine Netz ein. Interessant wäre eine eigene Stromproduktion laut dieser Statistik für 41 Prozent der Deutschen, denn deren Meinung nach sollten nicht nur die Stromkonzerne für die Stromproduktion verantwortlich sein. Meist können sich die Verbraucher, die noch keinen eigenen Strom produzieren, allerdings die Technik nicht leisten. Die Verbraucher, die jedoch keinen eigenen Strom produzieren, müssen sozusagen für diejenigen mitzahlen, die ihren eigenen Strom erzeugen. Denn diese Selbsterzeuger zahlen keine Netzentgelte, wofür die anderen Verbraucher dann mitzahlen. Verbraucherschützer schlagen deswegen jetzt Alarm und fordern eine Reform.

Weitere Möglichkeiten zu sparen

Der Wechsel zu einem anderen Anbieter ermöglicht ebenfalls eine Ersparnis. Denn entgegen des Glaubens immer noch vieler Verbraucher sind die Preise nicht bei allen Stromanbietern gleich. Es gibt deutliche Unterschiede bei den Preisen. Der Strompreis setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Der größte Bestandteil macht dabei die Erzeugung, der Transport und der Vertrieb des Stroms aus. Weitere Bestandteile sind die EEG-Umlage, die KWK-Umlage und die Stromsteuer. Zusätzlich zählen noch die Konzessionsabgabe und die Mehrwertsteuer zum Strompreis. Je nach Stromanbieter kann der Strompreis deutlich variieren, zum einen auch deshalb, weil die Stromanbieter sich gegenseitig die Kunden streitig machen möchten. Häufig werden Verbraucher jedoch mit einem besonders niedrigen Preis gelockt. Ist damit eine lange Vertragslaufzeit verbunden, kann der Stromanbieter beliebig dem Strompreis erhöhen, ohne, dass der Verbraucher wechseln kann. Daher gilt es für Verbraucher auf mehrere Aspekte zu achten. Das ist bei der Menge an möglichen Anbietern und Tarifen alles andere als einfach. Doch die Vergleiche der unterschiedlichen Anbieter im Internet bieten Abhilfe. Dort werden verschiedene Aspekte verglichen und nur die Anbieter angezeigt, die auch zu den eigenen Bedürfnissen passen. PrizeWize ist ein solcher Anbieter. Bei diesem müssen Verbraucher lediglich die eigene Postleitzahl, die Anzahl der im eigenen Haushalt anwesenden Personen und den Jahresverbrauch angeben, um den Vergleich zu starten.

Um dem hohen Strompreis zu entgehen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die falsche ist es jedoch, einfach beim jetzigen Stromanbieter zu bleiben. Denn oft lassen sich bereits durch einen Wechsel mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Langfristig gesehen, ist dann auch eine Investition in die eigene Stromerzeugung denkbar. Dies sollte man jedoch genau planen und finanzieren.

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