Wie gewinnt man dieses Holz?

Mondholz gewinnt man durch Schlagen des Baumholzes nach dem Mondkalender, d.h. im Baumwinter (dieser beginnt im September und endet im Februar) in der Phase des abnehmenden Mondes. Der Grund liegt darin, dass der Baum bei abnehmendem Mond seine Säfte im Baumstamm in Richtung der Wurzeln abzieht und das Holz dann nach dem Schlagen weniger arbeitet, d.h. sich weniger verzieht und sich gut bearbeiten lässt. Außerdem ist die Baumfällung im Winter schonender für die Natur, da die Baumfäller keine großen Flurschäden hinterlassen.

Welche Eigenschaften hat es?

Dieser Holzart schreibt man sagenumwobene Eigenschaften zu, wie

  • Langlebig
  • Nicht-brennbar
  • Nicht-faulend, hart
  • Gut verarbeitbar
  • Schwundarm (d.h. verringert sein Volumen kaum)
  • Resistent gegen Schädlinge

Warum soll der Verbraucher in Haus und Garten Mondholz verwenden?

Holz, das in der richtigen Mondphase gefällt wurde, braucht für lange Transporte nicht mit Insektiziden und Fungiziden behandelt werden. Es braucht auch sonst keine chemische Nachbehandlung und ist für den Endverbraucher und sein Umfeld so viel gesünder. Außerdem profitiert der Verbraucher von den positiven Holzeigenschaften, sowohl für Innenräume als auch im Außenbereich.

Mit der Tradition brechen?

Warum sollten wir mit der jahrhundertealten Tradition des Holzeinschlags nach dem Mondkalender brechen, schließlich mussten schon die Pfahlbauten am Bodensee und die Holzfundamente in Venedig aus diesem Holz hergestellt worden sein, anders ist ihre Langlebigkeit nicht zu erklären. Warum sollte der Mond, unser Erdtrabant, der auch für Ebbe und Flut verantwortlich ist, nicht auch das Baumholz beeinflussen? Die Wissenschaftler kommen uns in dieser Hinsicht nur teilweise zur Hilfe. Sie bestätigten den Zusammenhang zwischen Fällungszeitpunkt im Winter und geringerem Umfang des Baumstammes, was trockeneres und stabileres Holz hervorbringt, aber zweifeln den Einfluss der Mondphase an, da er in diesem Zusammenhang noch nie wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Autor seit 7 Jahren
104 Seiten
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