Effekt von guter und schlechter Laune

Gute Laune hat einen sehr positiven Einfluss auf unsere Gesundheit – besonders, wenn wir diese über längere Zeit behalten. Sie macht uns zufriedener und glücklicher. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass wir leichter Kontakt zu anderen finden. Ein gut gelaunter Mensch findet schnell einen Kreis von Kollegen oder Freunden um sich herum. Um Probleme zu lösen, ist gute Laune ebenso wichtig, denn Pessimismus würde dabei nicht helfen. Zugegeben, ist das nicht einfach, aber wir tun unserem Gemüt einen Gefallen, wenn wir Herausforderungen locker angehen. Gute Laune kann auf jeden Fall erlernt werden.

Wer überall nur Negatives sieht, zieht dieses automatisch an. Wie ein unsichtbares Gesetz scheint Gleiches Gleiches anzuziehen. Was also wollen wir anziehen? Dauerhaft schlechte Laune führt sogar zu chronischen Krankheiten. Andere Menschen entfernen sich dann von solchen Personen sogar, wenn die trübe Gemütsverfassung anhält.

Zählen wir selbst dazu, zu lange in einer schlechten Laune zu verharren, sollten wir schleunigst umdenken. Wenn wir hingegen schon zu einem fröhlichen Gemüt neigen, sollten wir uns von permanent negativen Personen fernhalten! Diese vermiesen uns selbst die Stimmung und ziehen noch dazu gute Energie von uns ab.

Wie können Sie Ihre Laune heben?

Gründe, welche uns die Laune verderben können, gibt es viele: Schlechtes Wetter, schlechte Nachrichten, plötzliche Probleme, Stress... Doch auf der anderen Seite gibt es schließlich auch viele Dinge, die uns die Laune heben:

 

Lieblingsmusik

Sie haben es sicher schon selbst festgestellt: Wenn Sie Ihre Lieblingsmusik anschalten, hilft Ihnen das enorm, um bald wieder auf andere Gedanken zu kommen. Denken Sie dabei an nichts anderes als die Musik, tanzen oder singen Sie vielleicht sogar mit (es singen mehr Menschen schräg, als Sie womöglich denken, also keine Bedenken).

 

Lächeln

Es gibt sicherlich so manches, was wir von asiatischen Mönchen lernen können. Dazu zählt garantiert, so viel wie möglich zu lächeln. Dahinter steckt sogar Wissenschaft: Unser Gehirn erkennt die Muskelbewegung als gutes Zeichen und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen/Endorphinen.

 

Lachen

Lachen wird manchmal belächelt: Wie kann man bei so vielen Negativzeilen eigentlich lachen?

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay Egal! Suchen Sie sich einen Aufhänger in Form von lustigen Erinnerungen, Filmen, etc. und lachen Sie einfach einmal herzhaft. Oder Sie versuchen es sogar ohne irgendeinen Grund – das wirkt sehr erleichternd! Noch dazu haben beinahe 300 Muskeln gerade ein mittelmäßiges Ausdauertraining absolviert. Gemessen an der kurzen Zeit im Vergleich zu einem normalen Workout also sehr effizient.

 

Bewegung

Durch Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote haben die meisten Menschen weniger Bewegung als vorher. Mag Homeoffice aus manchen Gründen nicht beliebt sein – es kann auch Vorteile haben. Beispielsweise können Sie öfter vom Stuhl aufstehen als im Büro oder zwischendurch mal eine kleine Gymnastik einlegen, um die Durchblutung anzuregen. Richten Sie Ihre Haltung auf. Eingefallene Schultern führen nur zu einer dauerhaften Fehlhaltung.

Sie können auch vor oder nach der Arbeit ein heimisches Workout einplanen. Gewöhnen Sie sich Spaziergänge an der frischen Luft an. Bewegung macht glücklich! Ein Gang durch den Wald vollbringt Wunder. Das sogenannte Waldbaden ist sehr gesundheitsförderlich.

 

Fokus

Das, worauf unsere Aufmerksamkeit ruht, verstärkt sich. Soll sich Gutes oder Schlechtes in unserem Leben verstärken? Wahrscheinlich wollen Sie wohl mehr Gutes in Ihrem Leben haben. Was tun? Informieren Sie sich kurz über die nötigsten Nachrichten, damit Sie up to date bleiben.

Bild von Oliver Graumnitz auf Pixabay Danach lenken Sie negative Gedanken in eine andere Richtung um. Legen Sie den Rest Ihrer Zeit immer wieder den Fokus auf positive Dinge. Es findet sich immer etwas, auch wenn es nur das Singen eines Vogels ist. Überlegen Sie, was Sie positiv stimmt (Freunde, bereits erbrachte Leistungen, Medien...). Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, fühlen Sie sich mit der Zeit vielleicht isoliert. Rufen Sie dann ab und zu einen Kollegen oder Freunde an, machen Sie Videoanrufe, chatten Sie oder treffen Sie sich mit nahestehenden Personen (sofern dies erlaubt ist). Schlechte Laune ist auch für eine effektive Arbeit hinderlich. Denken Sie daran, welchen Mehrwert Sie anderen durch Ihre Aufgaben bieten. Selbst bei Arbeitslosigkeit gibt es immer etwas, worauf man stolz sein kann.

 

Kleine und große Dinge genießen

Feiern und genießen Sie auch kleine, schöne Dinge in Ihrem Leben und auch kleine Erfolge. Manchmal kommen eine ganze Weile gar keine großen Erfolge – sollte das ein Grund sein, für diesen Zeitraum schlecht gelaunt zu sein?

 

Schreiben, Kunst, Handwerk

Auch eine künstlerische (zeichnen, malen...) oder handwerkliche Betätigung hilft Ihnen, Ihre Laune zu heben. Wenn Ihnen dies nicht liegt, schreiben Sie sich von der Seele, was Sie belastet.

 

Atemübungen

Kleine Übung: Schließen Sie die Augen und runzeln Sie Ihre Stirn. Nun beobachten Sie Ihren Atemfluss.

Bild von 3333873 auf PixabaySie werden wohl feststellen, dass Ihr Atem nicht frei fließen kann. Deshalb ist Folgendes wichtig: Aufrechte Haltung und gerader Rücken. Dann langsam, tief und entspannt atmen. Sie können dabei an etwas Schönes denken oder wie frische Kraft in alle Körperteile geleitet wird. Die Möglichkeiten bei einer Atemübung oder -meditation sind vielfältig.

 

Flüssigkeit

Denken Sie daran, genügend zu trinken, denn auch Wassermangel verursacht schlechte Laune. Unter "trinken" ist hier Wasser gemeint, kein Kaffee oder Energiedrinks!

 

Vitamine und Co.

Einige Vitamine, Spurenelemente und Gewürze helfen, die Laune zu heben wie:

OpenClipart-Vectors auf PixabayVitamin B1

Vitamin D (Sonne!)

Zink (für Serotonin-/Glückshormonbildung)

Selen (in Kokosprodukten)

Verschiedene Gewürze: Z.B. Rosmarin, Petersilie, Lavendel und Bohnenkraut.

 

Ätherische Öle

Orangen-, Rosmarin-, Bergamotte-, Lavendelöl und weitere fördern gute Laune. Jeder hat ein anderes Geruchsempfinden. Machen Sie Geruchsproben, welche ätherischen Öle Ihnen besonders zusagen. Zur Stimmungsaufhellung können Sie eine Duftlampe verwenden oder direkt an dem Fläschen riechen.

 

 

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