Mundgeblasenen Christbaum-Kugeln aus einer alten römischen Glashütte.

Es ist absolut richtig, einen Weihnachtsbaum zu planen. Größe, Beleuchtung und Schmuck sollten festgelegt sein. Einigkeit sollte in Bezug auf die Farbe auch herrschen. Ein guter Dekorateur wird immer auf Harmonie achten. Man kann ja notfalls mal den Farbkreis zurate ziehen. Denn nichts stört eine Feier mehr, als Unruhe, die das Auge trübt. Dann müsste auch alles besorgt werden, denn auf den letzten Drücker gibt es nur unnötigen Stress. Aber wir haben doch alles in der Weihnachtskiste. Auch gut, doch es schadet nichts, die Utensilien zu entmotten und zu überprüfen. Möglicherweise ist etwas kaputt, und kann noch rechtzeitig ersetzt werden. Strahlt der Baum, dann strahlen auch die Augen der Kinder. Denn der Christbaum ist mehr als nur eine Dekoration, er ist das Zentrum der Weihnachtsfeier. Unter ihm liegen die Geschenke. Hier werden die Lieder gesungen. Hier sitzt die Familie am Heiligabend versammelt bei Kerzenschein zusammen. Also lohnt es sich, etwas Mühe aufzubringen.

 

So sollte man den Baum natürlich nicht schmücken.

Ob weiß, silber, rot. grün oder blau, es kommt auf die Harmonie an.

Sogar der alte Goethe beschäftigte sich nicht nur mit Literatur, sondern auch mit Naturwissenschaften. Sein Hauptinteresse galt der Farbenlehre, welche seiner eigenen Meinung nach sogar sein wichtigstes Werk darstellt. Goethes Farbtheorie baut auf einem elementaren, polaren Gegensatz von Hell und Dunkel auf. Er erklärt Farben als Grenzphänomene zwischen Licht und Finsternis. Gelb liegt an der Grenze zur Helligkeit ("zunächst am Licht") und Blau an der Grenze zum Dunkeln ("zunächst an der Finsternis"). Tatsache ist, dass Farben eine Wirkung erzielen. Jede Farbe hat eine andere Wirkung auf unsere Psyche und unseren Körper, denn jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie, die sich auf unsere Körper überträgt. So wirkt zum Beispiel blaues Licht kühlend und beruhigend, rotes Licht hingegen wärmend und anregend. Nun muss jeder selber wissen, bei welcher Farbe er sich wohlfühlt. Es gibt Farbtöne, die harmonieren und solche, die sich abstoßen. Insofern sollte der Schmuck ihres Weihnachtsbaumes auch mit den Grundfarben ihrer Wohnung harmonieren. 

Wie gesagt, wer sich nicht sicher ist, kann ja mal den Farbkreis um Hilfe bitten. Harmonische Farbgestaltungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf den Betrachter angenehm wirken. Eine Komposition aus Farben, die miteinander harmonieren, führt zu einem positiven Gesamtbild. Farben, die nicht miteinander harmonieren, erzeugen eine Disharmonie, die beim Betrachter Abneigung hervorruft.




Burg Linz mit der römischen Glashütte ist einen Besuch wert.
Zutaten zum Glas, zum Vergrößern bitte anklicken.

Autor seit 8 Jahren
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