Woran sterben die meisten Deutschen?

Vielleicht verwundert es viele Menschen, dass Krebserkrankungen und Krankheiten des Atmungssystems in der Statistik der Todesursachen erst an zweiter Stelle steht.
Laut Statistischem Bundesamt DESTATIS war im Jahr 2019 mit rund gerechnet 331.000 Toten, eine Erkrankung des Kreislaufsystems die häufigste Todesursache. Hierbei standen die Herzkrankheiten und Herzinfarkte an erster Stelle.

Haben nur unflexible alte Leute Herzprobleme?

Oft sind Probleme mit dem Herzen und dem Kreislauf Folgen eines unbekümmerten, sorglosen Lebenswandels, der altersunabhängig ist. Negativer Stress im Beruf oder/und Privatleben, Bewegungsmangel zusätzlich zu einer ungesunden Ernährungsweise bilden oft ebenfalls eine Grundlage zu Herzerkrankungen.

Der aktuelle Fall des dänischen Profifußballers Christian Eriksen, bei der Fußballeuropameisterschaft 2021 zeigt, dass auch junge, vermeintlich gesunde Menschen von schweren kardialen Ereignissen betroffen sein können.

In Deutschland erleiden, so die Zahlen des "Sudden Cardiac Death Registers" Jahr für Jahr etwa 65.000 Personen einen plötzlichen Herzstillstand. Für etwa 60.000 Menschen verläuft dieser tödlich. Ein plötzlicher Herzstillstand bei jungen populären Profisportler*innen auf dem Spielfeld bilden eher eine Ausnahme. Es sind fast ausschließlich Hobbysportler*innen, die von einem plötzlichen Herzstillstand beim Sport betroffen sind.

Wie sich der Energieverbrauch des Herzens durch Milch unangemessen erhöht

Der Biochemiker und Strukturbiologe Professor Manstein, Direktor des Instituts für Biophysikalische Chemie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), forsche zur Beantwortung der Frage, wie bestimmte Stoffe in der Nahrung unseren Körper chemisch und biologisch steuern und beeinflussen.

Ein Forschungsteam um Professor Dr. Dietmar Manstein, entdeckte einen weiteren Grund, weshalb Menschen mit Herzproblemen auf zum Beispiel Butter, Sahnetorte oder Lammbraten verzichten sollten: Denn diese enthalten Rumensäure, eine Transfettsäure, die in Kuhmilchprodukten und dem Fleisch von Wiederkäuern vorkommt.

Wenn Milchprodukte verzehrt werden, bindet sich, so Professor Manstein die Rumensäure an das Protein Myosin, das ein wichtiger Baustein unserer Herzmuskelfasern ist.

Dabei stellte er bei biochemischen Experimenten fest, dass die im Pansen von Wiederkäuern gebildete Rumensäure offenbar gut an das motorische Muskeleiweiß im menschlichen Herzen andocken kann.

Die Erkenntnis war, dass Vorstufen der Rumensäure über die Nahrung in das Blut und weiter zum Herzen gelangen. Dort sorgt sie dafür, dass sich der Herzmuskel häufiger als normal zusammenzieht und sich der Energieverbrauch des Organs erhöht. Der Biologe erklärt, dass dieser Vorgang bei gesunden Menschen unproblematisch sei.

Er warnt, dass der Effekt bei einem geschädigten Organ zum Beispiel bei Kranken deren Herzmuskelgewebe nach einer Arteriosklerose oder einem Herzinfarkt weniger stark durchblutet ist und entsprechend schlechter mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, tödlich sein könne.

Die Wirkung von Medikamenten wird herabgesetzt

Professor Manstein erklärt: Damit das Herzmuskelgewebe bei Herzerkrankungen weniger Energie verbraucht, wird das Herz durch spezielle Arzneimittel in eine Art Winterruhe versetzt.
Die Medikamente senken den Blutdruck und die Schlaggeschwindigkeit des Herzens. Dadurch hat das Organ die Möglichkeit, sich wieder zu erholen.
Die Rumensäure in den Produkten aus Kuhmilch, zum Beispiel Butter, Käse, Sahne, bewirken das Gegenteil des gewünschten Heilungseffektes. Durch sie wird der Energieverbrauch erhöht und trägt zu einer dauerhaften Schädigung des Herzmuskelgewebes bei.
Professor Manstein stellt weiterhin fest, dass zusätzlich therapeutische Wirkstoffe, die bei Herzerkrankungen zum Einsatz kommen, unwirksam werden.

Milchbefürworter preisen an

Was sagen internationale Ernährungsexperten zum Verzehr von Milchprodukten?

In den 70er-Jahren waren es die japanischen Ernährungsexperten George Ohsawa und Michio Kushi; die auf die negativen Auswirkungen von Milchprodukten hinwiesen.

(Sakurazawa Yukikazu, genannt George Ohsawa, wurde am 18. Oktober 1893 geboren und starb am 23. April 1966. Er war ein japanischer Philosoph und ein Vertreter der makrobiotischen Ernährungslehre.

Michio Kushi; wurde am 17 May 1926 in Japan geboren und starb am 28. Dezember 2014.. Er war ein japanischer Ernährungswissenschaftler und ein Vertreter der Makrobiotik. Kushi schrieb zahlreiche Bücher.)

Dr med Frank Oski, Chefarzt der Kindermedizin, veröffentlichte das Buch: "Don't Drink Your Milk".

Auch Dr. med. Robert Thompson klärte in seinem Buch: "Calcium Lie" über den Irrtum auf, dass Milch für die Ernährung unabkömmlich sei.

Der Ernährungsberater, Vortragende und Buchautor Steven Acuff schreibt in seinem in Englisch vorliegenden Buch im Kapitel: "Mythos Milch und Calcium Verwirrung".

"Es gibt viele logische Gründe, keine Kuhmilch und die daraus hergestellten Milchprodukte zu sich zu nehmen.

Alle Säugetiere, also auch der Mensch, haben die optimale Milch für ihre Jungen. Nur die Menschen und ihre Haustiere trinken die Milch anderer Tiere. Der menschliche Körper braucht keine Kuhmilch, die die Natur für Kälber vorgesehen hat.
Neugeborene Säugetiere trinken die Muttermilch nicht mehr, wenn sie fressen können. Die Menschen aber konsumieren weiterhin Milch und Milchprodukte bis ans Lebensende.


Kuhmilch ist eindeutig keine natürliche Nahrung für erwachsene Menschen. Geht es aber um die Milch, dann übersteigt die Kraft der Emotionen bei weitem die Logik. Es gibt mehrere Gründe, warum der Mensch ohne Milch und Milchprodukte gesünder lebt."

MonikaHermeling, am 04.08.2021
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