Der Chef ist der Größte

Wer ist hier der Boss - Mann oder Frau?

Jeder Chef tickt anders, das muss Ihnen vorab klar sein. Das Geschlecht des Vorgesetzten spielt ebenfalls eine sehr gewichtige Rolle. Nicht nur allgemein. Vor allem hauptsächlich dann, wenn Sie sich beim Chef beliebt machen möchten. Zu berücksichtigen wären auch die Launen des Vorgesetzten. Sie sollten wissen, wie er tickt und wann es an der Zeit ist, ihn anzusprechen und wann Sie ihm lieber aus dem Weg gehen sollten.

Wenn der Boss eine Frau ist

Weibliche Vorgesetzte, die zudem noch sexy aussehen, kommen bei männlichen Mitarbeitern immer sehr gut an. Männer legen sich gerne mächtig ins Zeug, um der attraktiven Chefin zu gefallen. Wohlweislich sollten die Herren aber zeigen, was sie berufsmäßig drauf haben und weniger dumme Sprüche klopfen, die als Anmache gelten könnten.

Also, meine Herren, wenn Sie eine Chefin haben, bei der Sie sich beliebt machen wollen, glänzen Sie lieber mit dem, was Sie arbeitsmäßig draufhaben als mit dämlichen Floskeln und sinnlosen Komplimenten. Letztere können total nach hinten losgehen und sabbern können Sie in Ihren eigenen vier Wänden zur Genüge. Ihre Chefin wird sich freuen, wenn Sie brav alle Anweisungen befolgen, ihr stets zu Diensten sind und nach Möglichkeit die Klappe halten. Nur die Leistung zählt, egal, wie und wo!

Frauen, die eine Vorgesetzte haben, haben es ziemlich schwer, sich bei der Chefin beliebt zu machen. Unter Frauen herrscht seit Urzeiten ein gnadenloser Konkurrenzkampf. Immer und überall. Vermeiden Sie daher - sofern Sie "nur eine kleine Mitarbeiterin" sind - Ihre Chefin zu "belehren". Die Dame weiß und kann alles besser. Dies ist Fakt! Also halten Sie den Mund, sonst haben Sie niemals eine Chance, sich bei der Chefin beliebt zu machen.

Kleiden Sie sich stets dezenter als Ihre Vorgesetzte, damit jene immer attraktiver ist als Sie. Selbst wenn sie es nicht ist, lassen Sie ihr einfach den Glauben. Nur so ernten Sie Pluspunkte bei Ihrer Chefin. Graue Mäuse sind der Dame in der Chefetage lieber als dumme Puten, die mit ihren Reizen nicht geizen. Weiber sind halt Neider. Egal, ob Sie auf der obersten Stange sitzen oder auf der untersten Stufe. Merken Sie sich das bitte!

 

Arschkriecher machen sich beliebt beim Chef

Sie wollten wissen, wie Sie es schaffen, sich beim Chef beliebt zu machen? Ganz einfach! Werden Sie zum "Arschkriecher", dann haben Sie die halbe Miete schon gewonnen. Machen Sie all das, was der Boss von Ihnen verlangt und Sie sind auf der sichereren Seite. Dass Sie dafür dann jedoch bei den lieben Kollegen schief angesehen werden, müssen Sie in Kauf nehmen. Arschkriecher sind besonders beliebt bei den Vorgesetzten, denn auf solche Leute ist schließlich Verlass. Die machen einfach alles und sind auch nicht abgeneigt, Überstunden zu leisten. Wenn es sein muss, täglich.

Dass Arschkriecher jedoch nicht unbedingt höher bezahlt werden und sie mitunter auch nicht sofort Urlaub bekommen, wenn sie ihn gern hätten, sollte noch hinzugefügt werden. Kein Chef möchte seinen "Arschkriecher" lange Zeit entbehren. Nun gut, zum Dank gibt es vielleicht schon einmal die eine und andere kleine Prämie oder Auszeichnung für treue Dienste und die persönliche Anerkennung des Chefs noch obendrein.

Schleimer und Arschkriecher
Handbuch für Schmeichler und Arschkriecher
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Ganz ehrlich wollen Sie zum Arschkriecher werden, sich unbeliebt bei den Kollegen machen, nur um sich beim Chef großer Beliebtheit zu erfreuen?

Drehen Sie doch lieber den Spieß um und lassen Sie den Boss nach Ihrer Pfeife tanzen!

Wie Sie sich beim Chef unentbehrlich machen und Vorteile genießen

Beliebt beim Boss machen Sie sich immer dann, wenn Sie tun, was er will. Doch mit etwas Geschick können Sie sich unentbehrlich machen und noch Vorteile genießen. Jeder Vorgesetzte mag Mitarbeiter, die seine Regeln befolgen. Arbeiter, die tun, was er vorgibt, ohne mit der Wimper zu zucken. Ohne gut ausgebildete und fleißige Mitarbeiter funktioniert kein Unternehmen. Dies weiß auch Ihr Boss. Dennoch steht er weit über Ihnen und hat zudem noch die Kohle in der Hand.

Was also können Sie tun, um den Boss zu überzeugen? Ganz einfach, tun Sie nicht nur das, was der Chef Ihnen aufträgt, handeln Sie mal eigenständig und denken Sie voraus. So etwas sieht jeder Vorgesetzte gerne. Er mag Mitarbeiter, die mitdenken und denen er nicht alles sagen muss. Auf diese Art ernten Sie viele Pluspunkte und können sich durchaus ein paar "Frechheiten" leisten.

Je mehr Sie den Boss entlasten und tun, was für die Firma gut ist, umso mehr steigt Ihr Ansehen. Der schlaue Mitarbeiter macht sich beim Chef unentbehrlich. Er überzeugt durch Leistung, Fleiß, Wissen und bringt Eigenenergie auf. Wenn Sie diese Kriterien erfüllen, haben Sie bei Ihrem Vorgesetzten "bereits einen Stein im Brett". Sie sind schließlich jener Mitarbeiter, den sich jeder Chef wünscht. Ein großer Trumpf, den Sie nicht aus der Hand geben, sondern sich zunutze machen sollten.

Frechheit siegt zwar nicht immer, doch wenn Sie sich beim Chef beliebt gemacht haben und dieser gar nicht weiß, was er ohne Sie tun würde, können Sie auch ein paar Forderungen stellen. Urlaub mal außer der Reihe? Warum denn nicht! Nur gut erholte Mitarbeiter bringen volle Leistung. Also fragen Sie nicht einfach nach Urlaub, sondern "fordern" Sie ein paar freie Tage ein. Der Chef wird Sie nur schweren Herzens gehen lassen wollen, weil Sie sein bestes Pferd im Stall sind, doch er wird Ihnen Urlaub gewähren. Und wie wäre es mit einer kleinen Gehaltserhöhung? Auch da wird der Boss mit sich reden lassen, denn immerhin haben Sie es verdient.

Mit etwas List und Tücke schaffen Sie es, sich beim Chef beliebt zu machen. Sie müssen nur etwas dafür tun. Also dann, ran an den Boss! Den letzten Satz sollten Sie jedoch nicht missverstehen, von "Hochschlafen" ist nicht die Rede.   

Anmerkung der Autorin

Würden Sie mitten im Winter von einer Brücke ins eiskalte Wasser springen, wenn ich Sie dazu auffordere? Nein, Sie würden es nicht tun. Sehen Sie! Aus diesem Grund sollten Sie auch nicht alles für bare Münze nehmen, was in diesem Artikel steht und diese Tipps verinnerlichen. Es gibt nämlich kein Patentrezept dafür, sich beim Chef beliebt zu machen. Doch falls Sie eines gefunden haben, teilen Sie es der Welt einfach mit.

KreativeSchreibfee, am 09.08.2012
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Autor seit 6 Jahren
294 Seiten
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