Weihnachten sind wir nicht da

 

Viele Internetnutzer plaudern in Foren, bei Facebook, Twitter und Co freimütig aus, wo Sie das Weihnachtsfest verbringen. Kaum jemand scheint Bedenken zu haben, offen zu bekunden, wann er wo und an welchem Tag er zwischen Weihnachten und Silvester eingeladen ist. Es ist doch schön, wenn man das Weihnachtsfest im Kreise der Familie feiert, bei Oma und Opa im Erzgebirge, bei der Tante am Genfer See oder mit der Freundin in einem romantischen Dörfchen.

Weihnachten ist schließlich ein Fest, an dem sich die ganze Familie endlich einmal wieder zusammenfindet. Die Eltern, die ihre Kinder lange nicht gesehen haben, sind ebenso froh darüber, diese am Heiligen Abend wieder einmal Daheim begrüßen zu können oder darüber, die Kinder und Enkel in der Ferne zu besuchen.

Warum also nicht freudig den Internetbekanntschaften davon erzählen, dass man Weihnachten hier und dort verbringt, nur nicht im eigenen Heim?

Die Antwort liegt klar auf der Hand!

Bei Facebook, Twitter und Co sollte nicht unbefangen gepostet werden, denn dies könnte mehr als nur den Job kosten.

Weihnachten - ein Fest für Diebe und Einbrecher

 

Sofern Sie bei Twitter, Facebook und bei anderen Social-Media-Portalen, ein Wörtchen darüber verlauten lassen - ohne sich Gedanken darüber zu machen - dass Sie dieses Jahr Weihnachten bei Ihren Eltern in München verbringen oder in Spanien Urlaub machen, weil Sie mit dem Weihnachtsfest nichts am Hut haben - wecken Sie das Interesse von Dieben und Einbrechern.

 

Schließlich lesen nicht nur ihre Freunde, Bekannte und Ihre Internetbekanntschaften Ihre Nachrichten bei Facebook, Twitter und Co und wissen somit, dass Sie Weihnachten nicht in den eigenen vier Wänden verbringen. Auch diejenigen werden es erfahren, die es eigentlich nicht erfahren sollten. Diebe und Einbrecher, welche sich die Tage zwischen Weihnachten und Silvester zunutze machen, um auf Diebestour zu gehen. 

Risiko - Impressum und private Daten im Internet

 

Niemand, der im Internet postet, wo er das Weihnachtsfest verbringt, kommt natürlich sofort auf die Idee, wie fahrlässig seine Äußerungen sind. Die Anonymität schützt schließlich jeden Internetnutzer.

Weit gefehlt, denn nicht jeder User ist eine unbekannte Person und anonym. Gleich gar nicht derjenige, der mehr oder weniger geschäftlich im Internet "unterwegs" ist. Viele Personen, die freimütig in Foren, Portalen, bei Facebook und Twitter ausplaudern, wo Sie die Tage zwischen Weihnachten und Silvester verbringen, sind Geschäftsleute. Menschen, die eine Internetpräsenz haben.

Sofern auf der Firmenhomepage im Impressum nur der Firmensitz angegeben ist, der nicht zugleich Privatadresse ist, mag derjenige eventuell auf der sicheren Seite sein.

Nur vielleicht jedoch.

Schließlich sind Diebe, die speziell im WWW surfen, um herauszufinden, welches Haus oder welche Wohnung in der Weihnachtszeit leer steht, nicht dumm und wissen genau, woher sie weitere personengebundene Informationen beziehen können.

Die Impressumspflicht, die für Unternehmen gilt als auch für alle Freiberufler, die von zu Hause aus arbeiten, ist ein großer Risikofaktor.

Das Impressum verrät nicht nur potenziellen Kunden und Geschäftspartnern die Anschrift der Firma, sondern auch denen, die in der dunklen Jahreszeit - speziell zwischen Weihnachten und Neujahr - auf Diebestour gehen. Ein Geschäftsmann, der bei Twitter postet, er sei zwischen Weihnachten und Silvester auf Kreuzfahrtreise, riskiert, dass er nach Rückkehr ein leeres Haus vorfindet.

Wie können Sie sich vor Einbrechern und Dieben in der Weihnachtszeit schützen?

 

                

     Um es vorwegzunehmen - nicht wirklich, nicht richtig, nicht sicher genug!!!!

 

Schließlich gibt es im Internet genügend gute Anleitungen, wie Türen und Fenster - die angeblich einbruchssicher sind - aufgebrochen werden können.

Einbrecher gehen niemals ohne Werkzeug aus dem Haus und sind bestens ausgerüstet mit Brecheisen und Co.

 

 

Möglichkeiten, um Gaunern den Einbruch zu vermiesen

 

Was Diebe eventuell abhalten könnte, wäre die alte Oma, die wie "Kevin allein zu Haus" ist und beherzt zum Krückstock - oder zur Handtasche - greift, wild um sich schlägt und laut keifend die Bösewichte vertreibt.

In Filmen funktioniert das immer. Manchmal auch im wahren Leben!

Haben Sie einen treuen Vierbeiner, der als unbestechlicher Wachhund gilt, weil er sich nicht mit einer fettigen Wurst oder einem leckeren Knochen locken lässt, könnte dieser dazu beitragen, die Einbrecher zum Rückzug zu bewegen. Bellende Hunde beißen schließlich auch!

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Sollten Sie keinen großen, knurrenden Hund haben, gar einen Dobermann, den Sie an den Weihnachtstagen allein zu Haus lassen können, greifen Sie einfach zu Trick 17.

Schaffen Sie sich einen elektronischen Wachhund mit Radarsensor an oder legen Sie sich einen unechten Schäferhund zu, der einen eingebauten Bewegungsmelder besitzt und lautstark die Einbrecher in die Flucht schlägt.

Denken Sie wie "Kevin allein zu Haus"

Kevin allein zu Haus hat so viele Dinge probiert, um die Einbrecher in die Flucht zu schlagen. Der Einfallsreichtum des kleinen Jungen kannte - dank Drehbuch - keine Grenzen.

Sie können ebenso - sofern Sie nicht in einem Hochsicherheitstrakt wohnen - Ihre Nachbarn bitten, hin und wieder einmal eine Stippvisite durchzuführen. Oder Sie stellen alle möglichen Dinge auf Ihren Fensterbrettern ab, falls Sie im Parterre wohnen, damit die Diebe es schwer haben, sofort einzusteigen.

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Eventuell könnten Sie noch Eimer und Wassertröge oder Zinkbadewannen aufstellen, damit die Diebe bei Einbruch durchs Fenster gleich einmal nasse Füße bekommen. Diese führen in der eiskalten Jahreszeit ganz schnell zu Erkältungskrankheiten und überdies hinterlassen sie Spuren auf Teppichen, die mehr als eindeutige Indizien sind.

 

Überdies können Sie auch in ihrer Wohnung Erbsen, Murmeln oder Glaskugeln ausstreuen, welche bereits die fleißigen Heinzelmännchen einst zu Fall gebracht haben. Jedoch sollten Sie dann beachten, dass die runden Kullern auch Ihnen zum Verhängnis werden könnten, sofern sie ein wenig mehr, als nur leicht beschwipst von Ihrer Weihnachtsfeier zurückkehren und nicht mehr daran denken, dass Sie Ihre Wohnung einbruchssicher hinterlassen haben.

Wenn Sie meinen, Sie sind ganz clever, weil Sie die Weihnachtsbaumbeleuchtung anlassen, damit es so aussieht, als wären Sie anwesend, könnte das nach hinten losgehen. Denn vor einem plötzlichen Stromausfall im Winter ist niemand gefeit und überdies können elektrische Weihnachtskerzen, die über einen längeren Zeitraum brennen - unbeaufsichtigt - und kein Gütesiegel besitzen, auch zum Wohnungsbrand in der Weihnachtszeit führen.

Weihnachten in Familie - daheim feiern

Gehen Sie lieber auf Nummer sicher, um zu verhindern, was zu verhindern ist und plaudern Sie nicht ungeniert im Internet aus, wann und wo Sie die Feiertage zwischen Weihnachten und Silvester verbringen.

Auf der sichersten Seite sind Sie, wenn Sie tatsächlich Weihnachten in Familie daheim feiern.

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KreativeSchreibfee, am 30.11.2011
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Bildquelle:
Heimo Cörlin (Frohes Fest: Texte für Weihnachtskarten)

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