Wie viele Umzugskartons sollte man kaufen?

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich während eines Umzugs meist wünscht, man hätte mehr Umzugskartons zur Verfügung. Zum Schluss des Packens taucht immer noch so viel Kleinkram auf, der sich dann auch nicht mehr in die normalerweise vorhandenen Taschen packen lässt. Jedes mal mussten in der Zielwohnung einige Kartons ausgepackt werden, um den Rest einpacken zu können. Schon bei einem innerstädtischen Umzug ist das umständlich und vergrößert das sowieso vorhandene Chaos in der neuen Wohnung. Gar nicht möglich ist dieses Vorgehen, wenn man wegen einer großen Entfernung nur einmal zur neuen Wohnung fahren kann.

Empfohlen wird der Kauf von 10 Umzugskartons für eine Ein-Zimmer-Wohnung. Für größere Wohnungen entsprechend mehr, wobei die empfohlene Anzahl sogar leicht ansteigt:

 

1 Zimmer 10 Umzugskartons

2 Zimmer 30 Umzugskartons

3 Zimmer 50 Umzugskartons

4 Zimmer 60 Umzugskartons

Wie groß sind die diese Kartons normalerweise?

Normiert sind die Kartongrößen nicht – das wäre noch ein neues Betätigungsfeld für die EU-Gesetzgebung, die jetzt sogar die maximale Leistung von Staubsaugern regelt. Das ist auch nicht notwendig: Auf die ganz genaue Größe kommt es nicht an. Im Zweifel sollten allerdings lieber etwas kleinere Kartons gekauft werden; denn man wird sie voll packen, und große Kartons sind sehr schwer zum tragen.

 

In der Regel sind Umzugskartons 30 cm hoch und breit. Normale Kartons sind 60 cm lang, Bücherkartons etwas kürzer (ca. 50 cm lang). Man kann sie je nach Karton mit einem Gewicht von 20 bis 40 kg befüllen.

Hier kann man Umzugskartons kaufen:

Umzugskartons kosten ungefähr 1 Euro pro Stück. Man kauft und benötigt in der Regel gleich mehrere auf einmal, wobei wie gesagt zwischen normalen Kartons und Bücherkartons unterschieden wird. Letztere sind kleiner und extra verstärkt, so dass sie das Gewicht von Büchern und gefüllten Ordnern aushalten. Ferner gibt es so genannte "Umzugspakete", in denen neben den Kartons weiteres typischerweise bei einem Umzug benötigtes Zubehör enthalten ist, wie Papier zum Geschirreinwickeln, Luftpolsterfolie und Klebeband.

Tipps zum Packen von Umzugskartons

Empfindliche Teile wie Geschirr sollten in spezielles Packpapier oder sogar Luftpolsterfolie eingewickelt werden. Zur Not tut es auch Zeitungspapier, was jedoch abfärbt. Dann muss das gesamte Geschirr am neuen Ort erst einmal gespült werden.

 

Je nach der Größe der Wohnung sollte man bereits ein paar Tage vor dem Umzug mit dem Packen anfangen, gerne bereits eine Woche vorher. Wer erst am Umzugstag damit beginnt wird feststellen, dass das sorgfältige, Platz ausnutzende Packen viel Zeit in Anspruch nimmt. Man kann mit wenig benötigten Sachen anfangen. Beispielsweise sollte man das Porzellangeschirr gut einwickeln. Wer sich in den Tagen vor dem Umzug mit je nur einem Teller pro Person begnügt, kann diese Arbeit schon früh erledigen. Auch viele Bücher etc. können früh verpackt werden. Ein Vorteil dieser Vorgehensweise ist auch, dass man zeitig merkt, ob man zu wenig Kartons hat, und noch rechtzeitig nachkaufen kann.

 

Was sollte in welche Kiste? Ich bin eher ein Chaosumzieher – erst einmal alles irgendwie rein, und dann beim Auspacken sortieren. Hat den Vorteil, das es erst schneller geht und man platzsparend packen kann. Der Nachteil ist, dass man am Zielort einzelne Sachen wie die Zahnbürste für den Abend recht lange sucht. Wer in der neuen Wohnung wenig Arbeit haben möchte, sollte bereits beim Packen systematisch vorgehen. Also für jedes Zimmer einzelne Kisten, und die Kisten beschriften (Zimmerangabe, idealerweise auch genaue Inhaltsangabe).

Autor seit 6 Jahren
212 Seiten
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