Die breite Angebotspalette gestaltet die Auswahl nicht gerade leichter. Das Verbrauchermagazin Öko-Test fand nun in einem Yogamatten Test heraus, dass es durchaus wichtig sein kann, sich die verarbeiteten Materialien genauer anzuschauen, denn viele dieser Matten stecken voller Schadstoffe. Yogis sind auf ihre Gesundheit sehr bedacht, daher sollte das Augenmerk auch auf eine unbedenkliche Yogamatte gerichtet sein.

Yoga - Ruhe und Entspannung

Yoga - Ruhe und Entspannung (Bild: RelaxingMusic/flickr.com)

Bedenkliche Inhaltstoffe

Um dem Verbraucher die Informationen zu liefern, die nur jenseits der Produktbeschreibung zu finden sind, hat Öko-Test 15 Yogamatten, die aber ebenso gut auch als Pilatesmatten Einsatz finden können, auf Schadstoffe geprüft. Dabei geht die Empfehlung der Prüfer hin zu Yogamatten aus Baumwolle oder Schurwolle. Bei diesen Matten umgehe man eher ein Risiko mit Ersatzweichmachern oder krebserregenden Inhaltstoffen in Berührung zu kommen, denn viele der Kunststoff- und Gummimatten weisen eine hohe Belastung mit Polycyclischem aromatischen Kohlenwasserstoff, kurz PAK genannt, auf. Um mit diesem Stoff nicht in direktem Kontakt zu kommen, empfiehlt Öko-Test am besten ein Handtuch oder Decke zusätzlich zu der Matte zu verwenden, so würde darüber hinaus auch das Allergierisiko eingedämmt. In einer der getesteten Matte fand man Latexproteine, ein Stoff, der als allergieauslösend gilt. Doch auch bei den Naturmaterialien kann man nicht hundertprozentig sicher sein, auch hier besteht die Möglichkeit mit verwendeten Insektiziden in Berührung zu kommen. Auch können Farbstoffe bei empfindlichen Personen zum Problem werden. Wer auf Nummer sicher zu gehen will, sollte sich daher das Öko-Test Heft 1/2013 zurate ziehen.

Diese Matte schnitt mit "sehr gut" ab
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Acht Matten fielen beim Yogamtten Test gänzlich durch

Zusammenfassend ergibt sich folgendes Ergebnis aus dem Test: Von den 15 getesteten Yoga- und Pilatesmatten scheiterten a cht Matten. Sieben wurden davon sogar mit der Note "ungenügend” bewertet, eine erhielt "mangelhaft”. Im Mittelfeld der Testreihe erhielten vier Produkte das Testurteil "befriedigend”.

Die Testsieger bei Ökotest

Vorstellung der besten Yogamatten: Alle drei folgenden Yoga-Matten erhielten die Bestnote "sehr gut”. Die Kansho "Yoga-Matte Klatschmohn” stammt aus biologisch kontrolliertem Anbau. Die Matte konnte rundum überzeugen, da sich weder in der Füllung, noch an der Latex-Filz-Unterseite Schadstoffe nachweisen ließen. Dieses Ergebnis rechtfertigt daher in gewisser Weise auch einen höheren Preis. Die Nike Yoga Mat 3 mm in der Farbe rosa, war das einzige Kunststoff-Produkt, das keine größeren Beanstandungen aufwies. Lediglich sehr geringe Spuren von PAK konnten nachgewiesen werden, die aber nach Ansicht der Prüfer nicht ins Gewicht fielen. Der gemessene Wert war so gering, dass es keine Abstriche bei der Bewertung gab. Dritte Matte im Bunde der Testsieger ist die Prolana Yogamatte aus Baumwolle und Lammflor. Sowohl die Schurwolle als auch die Baumwolle stammt aus biologisch kontrolliertem Anbau und wies keine bedenklichen Stoffe auf.

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 20.11.2013
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