Zukunftstechnologie Beamen

Der Anfang war schon 1997 gemacht, als es das erste Mal gelang, Photonen zu beamen. Noch heute experimentieren die Wissenschaftler, indem sie bereits Cäsium- und Beryllium-Atome teleportieren. Dabei werden Quanteninformationen des einen Photons oder Atoms auf das jeweilig entfernte Photon oder Atom übertragen. Noch innerhalb von 10 Jahren sollen gar erste Moleküle gebeamt werden können, und nach einigen Jahrzehnten wird es möglich sein, einen kompletten Virus auf diese Weise zu transportieren.

Um diese Technologie anwenden zu können, nutzen die Physiker die Quantenverschränkung, was bedeutet, dass penible Berechnungen und Einstellungen vorgenommen werden müssen, die die Quantenwellen zweier Partikel im Einklang vibrieren lassen, um eine Verbindung zu bilden. Sollten die Partikel nun voneinander entfernt werden, bleibt die Verbindung bestehen, wodurch bei einer Manipulation bzw. Veränderung des einen Partikels auch das Partner-Partikel diese Information ohne Zeitverlust bekommt und sich genauso verhält.

Damit ein Mensch mit seinen Billionen von Atomen teleportiert werden kann, sind aber noch einige hundert Jahre Forschung nötig – zumal berücksichtigt werden muss, beim Beamen auch das Bewusstsein nicht vergessen zu dürfen.

Zeitreisen - Was ist damit?

Reisen durch die Zeit werden in Klasse II eingestuft, weil diese Technologie als äußerst kompliziert gilt und daher erst innerhalb von Jahrtausenden realisierbar ist. Kopfzerbrechen bereitet den Wissenschaftlern vor allem die dafür aufzubringende Energiemenge. Grundsätzlich sind Zeitreisen möglich, jedoch nur in die Vergangenheit, denn eine Reise in die Zukunft verstößt eindeutig gegen die bestehenden Naturgesetze.

In jedem Falle würde es heißen, ein künstliches Wurmloch zu erzeugen, welches mit negativer Energie stabil gehalten werden muss. Um aber solch eine Raumzeitkrümmung vornehmen zu können, ist eine Energiemenge notwendig, die der Masse eines Schwarzen Loches gleichkommt.

Zukunftstechnologien - Und noch viel mehr ist möglich!

Das Erzeugen von Kraftfeldern wird innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre auch kein Problem mehr darstellen. Mit dieser Technologie können Soldaten und Gebäude vor Gefahren geschützt werden oder sie fungiert als eine Art Tauchglocke für das Bewohnen des Meeresgrundes.

Mit Hilfe eines sogenannten Metamaterials, welches minimale Unreinheiten aufweist, ist es bisher gelungen, die Bahn von Mikrowellen so zu beeinflussen, dass sie nicht reflektieren und dadurch um jenes Material herumfließen. Tests mit grünem und rotem Laserlicht waren ebenso erfolgreich. Wird dies bald mit dem weißen Licht funktionieren, wovon in spätestens 100 Jahren ausgegangen werden kann, besteht die Möglichkeit, Dinge absolut unsichtbar zu machen.

Selbst Antimaterie, die ebenfalls in winzigen Mengen hergestellt wurde, kann als effiziente Energiequelle genutzt werden. Würde nämlich ein großer Vorrat an Antimaterie zur Verfügung stehen, bräuchte diese nur noch mit Materie in Kontakt gebracht werden, sodass beide in einem Reaktor verglühen und Energie freigesetzt wird.

Was nicht funktionieren wird

Alles, was künftig nicht realisierbar ist, wird es auch bleiben, es sei denn, ein derzeit noch unbekanntes Naturgesetz taucht auf. Die in Klasse III vertretenen Zukunftstechnologien stellen eine absolute Unmöglichkeit dar. Aufgrund heutiger Ansichten sind das der Blick in die Zukunft, da gegen die Ordnung von Ursache und Wirkung verstoßen wird, und das Perpetuum Mobile. Dass ein Konstrukt unerschöpflicher Energie nicht möglich ist, liegt an der unveränderlichen Energiemenge des Universums. Diese Tatsache konnte festgestellt werden, als das Licht ferner Galaxien analysiert wurde und herauskam, dass die Spektrallinien des Wasserstoffs identisch mit denen des Wasserstoffs im Labor waren. Die Gesetze der Atomphysik sind also im Bauplan des Universums von Anfang an eingebunden.

Das technologische Zeitalter hat erst begonnen

Auch wenn noch Jahrzehnte und Jahrhunderte vergehen, bis die ersten Zukunftstechnologien entwickelt werden können, darf man dennoch gespannt sein, welche Fortschritte stetig gemacht werden. Die Wissenschaft und Forschung wird bestrebt sein, in erster Linie solche Technologien zu entwickeln, die Nutzen bringen, eine Lösung für das bald enorme Energieproblem bieten und die auftretenden Umweltschäden eindämmen.

write-x, am 25.11.2013
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