1. Grillen für Vegetarier

TomatenGrillen wenn sich spontan Vegetarier dazugesellen ist immer eine besondere Herausforderung – besonders, wenn nur ein Grill zur Verfügung steht. Man kann sich theoretisch mit Grillschalen behelfen, aber es geht auch anders: mit kleinen Päckchen aus Alufolie. Hier hinein kann man Gemüse, Kräuter und für den Geschmack noch etwas Grillkäse packen. Besonders Tomaten und Champignons sind ein leckeres Grillgut, weil sie soviel Wasser enthalten. Amüsant ist, dass die vegetarische Grillvariante immer wieder Neider unter den Fleischessern hervorrufen. Es lohnt sich also durchaus, hiervon etwas mehr zuzubereiten, denn der tolle Geruch lockt einfach alle an.

 

2. Mit der Restglut grillen

Jeder hat die Restglut bestimmt schon mal für Kartoffeln in Alufolie benutzt. Doch das Entfernen des Grillrosts und das Wühlen in der Kohleglut sind recht umständlich und nicht ungefährlich. Viel leichter in der Handhabung sind hingegen Grills mit Kamineffekt wie der Son of Hibatchi. Mit Holzkohlebriketts gefüllt, erzeugt er sehr lang Wärme. Nachdem das Grillgut durchgegart ist, schiebt man einfach die beiden Roste aus der Schiene und drapiert die eingepackten Kartoffeln zwischen den Briketts. Jetzt kommt der Clou: Er wird mit einer blitzschnellen Handbewegung hochgeklappt und mit einer Schiene wird der Abzug jetzt halb geschlossen. Nach ca. 30 min sind die Kartoffeln auf jeden Fall durch. Er kann wieder aufgeklappt werden und man kann die Kartoffeln ohne Wühlen zu müssen ganz einfach entnehmen. Das gleiche funktioniert übrigens auch mit Maroni sehr gut. Leider sind sie erst im Herbst erhältlich.

 

3. Für Kinder grillen

Grillen für Kinder ist immer eine bZucchiniröllchenesondere Herausforderung. Sie tun sich schwer damit, die großen Fleischstücke mit Messer und Gabel zu essen. Würstchen sind eine gute Alternative, aber auch hier brauchen sie Unterstützung. Noch einfacher: Das Grillen mit Spießen aus Metall. Damit auch hier das gesunde Essen im Vordergrund steht und die Kleinen so richtig Lust auf's Grillen bekommen, sollte man am zuvor schon daran denken, nicht nur Fleischschnitzel, sondern separat auch etwas buntes Gemüse – am besten Paprika und Zucchini in einer Marinade aus Zitrone, Olivenöl, Salz und Kräutern einzulegen. Eine besonders schöne bunte Variante ist übrigens eine marinierte längs geschnittene Zucchini, die abwechselnd mit roten und gelben Kirschtomaten aufgespickt wird. Hat man die Spieße zubereitet kleben die Stücke natürlich noch etwas fest. Am besten, man zieht sie für die Kinder ab.

 

4. Obst auf dem Grill

Selbst einen Nachtisch, insbesondere Obst lässt sich auf dem Grill zubereiten. Auch hier kommt wieder die Allzweckwaffe Alufolie ins Spiel. Man besorge sich einfach eine kleine runde Pastete und frische oder eingelegte Ananasringe sowie Rohrzucker und Butter. Auf die Alufolie träufelt man etwas Rohrzucker, darauf kommt die Pastete, der Ananasring und ein Stück Butter. Mit der Zuckerseite nach unten legt man das Päckchen jetzt auf den Grill und nach etwa 20 min hat man ein karamelisiertes Ananastörtchen als Nachtisch.

 

5. Fisch grillen – aber mit den richtigen Zutaten

HeringFisch ist ein besonders beliebtes Grillgut, weil er leicht bekömmlich ist und sehr schnell gar ist. Für ganzen Fisch gibt es eigene Grillformen, in die er perfekt hereinpasst – Alufolie tut es aber ebenso. Für ein besonders raffiniertes Rezept benötigt man ein paar Heringe, die man ausnimmt und anschließend gut unter fließendem Wasser waschen sollte. Anschließend werden sie mit Essig beträufelt und gesalzen. Gefüllt werden sie mit einer Masse aus gewürfelten hartgekochen Eiern, Zitronensaft, sowie kleinhacktem Dill und Petersilie. Die abgepackten Heringe sollten gut verschlossen sein, bevor sie auf den Grill kommen. Nach 15 Minuten sind sie servierfähig.

 

Bildquellen:

Tomaten: diekatrin @ flickr

Zucchiniröllchen: schreiblockade @ flickr
hering: victorsounds @ flickr

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