Was ist Demenz und welche Symptome hat die neuropsychiatrische Erkrankung?

Demenzerkrankungen werden häufig bei älteren Personen diagnostiziert. Zu den typischsten und häufigsten Symptomen der neuropsychiatrischen Erkrankung zählt die Vergesslichkeit. Diesbezüglich mehr das Vergessen jüngster Ereignisse, denn alles, was Jahre zurückliegt, ist den Demenzkranken noch in Erinnerung. Ebenso werden häufig Sprachstörungen als auch ein nachlassender oder fehlender Orientierungssinn als mögliche Symptome für Demenz gesehen. Nicht selten leiden Demenz-Patienten unter Stimmungsschwankungen, sind reizbar oder gar ängstlich und manchmal auch misstrauisch. Es gibt allerdings noch eine Reihe weiterer Faktoren, die darauf schließen lassen, dass eine Demenzerkrankung vorliegt.

Welche Personen haben ein erhöhtes Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken?

Für jede Erkrankung gibt es mögliche Vorboten. Raucher stehen immer auf der "Negativ-Liste", wenn es darum geht, Ursachen für diverse Erkrankungen zu finden. So laufen Raucher ebenfalls Gefahr, im Alter an Demenz zu erkranken. Weitere Risikofaktoren für die Entstehung von Demenz sind erhöhte Blutfettwerte, Herzerkrankungen und Bluthochdruck. Schilddrüsenerkrankungen, Übergewicht, Dauerstress. Weiterhin zählen Alkohol- und Drogenkonsum als auch Diabetes mellitus zu den Risikofaktoren.

Patienten mit Herzerkrankungen, Bluthochdruckpatienten, Diabetiker und Menschen, die enormen Stress ausgesetzt sind, der sie körperlich und psychisch krankmacht, bekommen Medikamente gegen ihre Erkrankungen. Es gibt selten Medikamente, die keine Nebenwirkungen haben. Zahlreiche Medikamente, Psychopharmaka stehen unter Verdacht, Demenz auszulösen. Besonders drastisch sind die Nebenwirkungen, die auf den Beipackzetteln diverser Psychopharmaka vermerkt sind. So werden u.a. Leistungsnachlass, Libido-Verlust, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit, Schwindelgefühle, Sprachstörung und dergleichen mehr auf der Liste der Nebenwirkungen aufgeführt. Einige dieser Symptome gelten nun wiederum als spezifische Demenz-Symptome.

Alzheimer? Ich doch nicht!

Maria P. arbeitete viele Jahre als Ärztin. Unterdessen ist sie längst in Pension und genießt ihren Ruhestand. Sie erzählt gern Geschichten aus ihrem Leben, aus ihrer Kindheit und ihrer Zeit als Ärztin. Marias Nachbarin hört der ehemaligen Ärztin gern zu. Die alte Frau - Mitte 70 - ist noch sehr rüstig. Weder ihre zahlreichen Erkrankungen, noch eine komplizierte OP, haben der freundlichen Rentnerin den Lebensmut nehmen können. So oft es geht ist sie mit Freundinnen unterwegs, nimmt an zahlreichen Bildungs-Seminaren für Senioren teil, geht regelmäßig ins Fitnessstudio. 

Nichts deutet darauf hin, das Maria demenzkrank sein könnte. Doch ihre Nachbarin Julia N, hegte einen leisen Verdacht.

Eines Abends schrillte der Alarm des Rauchmelders in der Wohnung der Rentnerin. Julia N. schaute nach dem Rechten. Maria P. war außer sich und schimpfte. Der Rauchmelder sei einfach so angesprungen und hätte sie aus dem Schlaf gerissen, meinte die alte Frau. Ihre Nachbarin nahm jedoch einen brenzligen Geruch wahr und fragte Maria P., ob sie etwas anbrennen lassen hatte. Die alte Frau bestritt dies energisch. Der beißende Geruch kam aus der Küche. Julia N. zögerte nicht lange und öffnete ungefragt die Küchentür.

Die Küche war in Nebelschaden gehüllt. Es stank nach verschmorter Plastik. Während Julia N. zielstrebig zum Fenster lief und es weit öffnete, fragte sie ihre Nachbarin, was sie getan hätte. "Nichts. Ich habe gar nichts gemacht!" beharrte die alte Frau. Julia N. sah sich in der Küche um und entdeckte die glühende Herdplatte, die teilweise mit einer klebrigen Substanz versehen war. Daneben stand ein Wasserkocher, der stark in Mittleidenschaft gezogen war. Julia zählte 1 und 1 zusammen. Die Nachbarin bestritt beharrlich, den Wasserkocher auf die Herdplatte gestellt zu haben und schob den Rauchalarm darauf, dass die Anlage wohl defekt sei. Julia N. stellte den Alarm des Rauchmelders ab, vergewisserte sich, dass in der Küche nichts weiter passieren konnte, bevor sie die Wohnung der alten Frau wieder verließ.

Jener Vorfall war nicht der Einzige, der die junge Frau darauf brachte, ihre Nachbarin lässt geistig nach. Bereits vor diesem Vorfall hatten sich einige andere Dinge ereignet, denen Julia N. zu diesem Zeitpunkt keine Bedeutung beigemessen hatte. So stand die Rentnerin eines Abends nur im dünnen Nachthemd begleitet im kalten Treppenhaus und klingelte bei ihrer Nachbarin. Sie könnte ihren Schlüssel nicht mehr finden und die Wohnungstür sei zu, meinte sie aufgeregt. Als Julia N. wissen wollte, was sie kurz vor Mitternacht im Hausflur zu suchen hatte, schwieg die alte Frau. Fragend blickte sie ihre Nachbarin an und zuckte die Schultern. Sie hatte keine Erklärung und wirkte auch sonst sehr desorientiert. Juli N. holte den Ersatzschlüssel, den Maria P. bei ihr hinterlegt hatte, und ließ die alte Frau in deren Wohnung.

Wenige Tage später stand die Rentnerin wieder vollkommen aufgelöst vor ihrer jungen Nachbarin und erklärte ihr, ihre gesamten Briefe seien aus dem Briefkasten verschwunden. Ein weiteres Mal begegnete Julia N. ihrer Nachbarin beim Einkaufen. Sie stand an der Kasse und wühlte in ihrer Geldbörse. Doch sie hatte kein Geld einstecken und auch ihre Karte nicht, um zu zahlen. Julia N. war sofort zur Stelle, zahlte den Einkauf der alten Frau und ging mit ihr gemeinsam nach Hause. Dort angekommen zog Maria P. ihre Geldbörse aus der Tasche und hielt sie der jungen Frau hin. Diese vergewisserte sich, dass weder Geld noch Geldkarte vorhanden waren. Beides lag auf dem Küchentisch neben der Tageszeitung. Doch Frau P. wusste nicht, wie die Scheine und die Bankkarte auf den Tisch kamen, sie habe nichts aus dem Portemonnaie genommen.

Es gab noch zahlreiche weitere Dinge, die Julia N. an jenem Abend in den Sinn kamen, als der Rauchmelder Alarm auslöste. Am anderen Morgen passte die junge Frau daher die Freundin ihrer Nachbarin ab, mit der ihre Nachbarin öfters etwas zusammen unternahm, und erzählte dieser, was sie beobachtet hatte. Wenige Tage später schellte Maria P. abermals bei Julia N. und berichtete ihr aufgeregt, ihre Ärztin hätte tatsächlich behauptet, sie habe Alzheimer.

"Alzheimer? Ich doch nicht!" rief Maria P. empört aus. Sie hielt ihrer jungen Nachbarin eine Handvoll Beipackzettel entgegen.

"Hier liegt die Ursache meiner Aussetzer", triumphierte sie. Gemeinsam studierten die beiden Frauen die Beipackzettel der unterschiedlichsten Medikamente, die Frau P. einnehmen musste. Nicht nur, dass manch ein Medikament, die Wirkung eines anderen außer Kraft setzte, auch die aufgeführten Nebenwirkungen, die eventuell auftreten können, stimmten mit den Demenz Symptomen überein. 

"Ich werde beweisen, dass ich nicht an Alzheimer leide." erklärte die ehemalige Ärztin resolut.

Sind möglicherweise die zahlreichen Medikamente schuld daran, dass immer mehr ältere Menschen an Demenz erkranken?
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Alzheimer gibt es nicht - vergiss Alzheimer

Die Wissenschaftsjournalistin, Diplom-Biologin und Buchautorin Cornelia Stolze aus Hamburg hat sich mit Demenz und der "erfundenen Krankheit" Alzheimer intensiv befasst und ein Buch mit dem Titel "Vergiss Alzheimer" darüber geschrieben.

Vergiss Alzheimer, denn Alzheimer ist keine Krankheit, sondern ein "Phantom". Cornelia Stolze betont, dass bis heute niemand eine Krankheit namens Alzheimer nachweisen kann. Gleichzeitig aber gibt es zahlreiche Erkrankungen und Medikamente, die gerade bei älteren Menschen Demenz hervorrufen können.

Weil die richtige Diagnose ausbleibt, erhalten Patienten die falsche Therapie und leiden unnötig. Anstatt die Symptome richtig zu deuten, die Nebenwirkungen der vorher eingenommen Medikamente genauer unter die Lupe zu nehmen, bekommen Patienten, bei denen Alzheimer diagnostiziert wird, weitere nutzlose und überteuere Medikamente verschrieben, die das Leiden nicht lindern, es nur unnötig hinauszögern und sogar noch verschlimmern.

Cornelia Stolze - vergiss Alzheimer
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Cornelia Stolze spricht mit ihrem Buch "Vergiss Alzheimer" sicherlich vielen Menschen aus den Herzen, die schon lange geahnt haben, dass Medikamente der Auslöser diverser Beschwerden sein können.

Die Biologin aus Hamburg, die dieses Buch geschrieben hat, muss sich diesbezüglich auch mit negativer Kritik auseinandersetzen. 

In einem Interview mit Welt Online erklärte die Hamburger Autorin Cornelia Stolze:


"Es gibt mehr als 130 Medikamente, von denen man weiß, dass sie demenzähnliche Symptome hervorrufen können. Viele davon sind Schmerzmittel, aber auch Psychopharmaka, beide wirken auf das Gehirn. Aber auch Antiepileptika, bestimmte Antibiotika sowie Herzmittel können Verwirrtheit oder Orientierungslosigkeit hervorrufen. Ein großes Problem ist auch die ganze Gruppe der Benzodiazepine, die als Beruhigungs- und Schlafmittel verabreicht werden. Diese Medikamente machen schnell abhängig."

 

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Cornelia Stolze -  http://www.welt.de/gesundheit/article13664663/Gibt-es-womoeglich-gar-keine-Alzheimer-Kranken.html

 

Sind Medikamente der Auslöser für Demenz, Alzheimer und andere Erkrankungen?

 

Ich glaube, dass die Autorin des Buches "Vergiss Alzheimer" - Cornelia Stolze - nicht so falsch mit ihrer Behauptung liegt, dass Medikamente bzw. deren Nebenwirkungen, zu falschen Diagnosen führen können.

Deshalb möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen, die zwar nichts mit Demenz oder Alzheimer zu tun hat, jedoch deutlich zeigt, dass manch ein Arzt einfach vorschnell eine Diagnose stellt und Medikamente verschreibt, die alles schlimmer statt besser machen.

Vielleicht denken Sie nach dieser Geschichte genauer darüber nach, was für eine fatale Wirkung eine falsche Diagnose und verschriebene Medikamente haben können.

Wichtiger Hinweis - Anmerkung der Autorin



Setzen Sie NIEMALS Medikamente, die Sie bereits längere Zeit einnehmen, sofort ab. Sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem behandelnden Arzt über ihr Ansinnen.


Das abrupte Absetzen eines Arzneimittels kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen!


Medikamente gegen Bluthochdruck aber auch Antidepressiva und zahlreiche andere Arzneimittel dürfen nur ausschleichend abgesetzt werden.


Nehmen Sie die von mir geschilderte Geschichte deshalb NICHT zum Anlass, eventuell wirksame und lebensnotwendige Medizin einfach nicht mehr einzunehmen, ohne Rücksprache mit Ihrem behandelten Arzt zu nehmen.   



Alzheimer - eine Krankheit, die es nicht gibt?

Fehldiagnose Alzheimer

Die Ehefrau eines ehemaligen Journalisten, Herbert Schäfer, stürzte im Jahr 2001 mehrmals. Charlotte und Herbert Schäfer aus Spangenberg suchten daraufhin einen Arzt auf, der nach nur 3 Minuten zu der vernichtenden Aussage kam, Frau Schäfer hätte Alzheimer. Herbert Schäfer bezweifelte die Diagnose jenes Arztes. So reiste das Ehepaar aus Spangenberg durch Deutschland, suchte innerhalb von 18 Monaten verschiedene Kliniken auf, sprach mit Ärzten und Spezialisten, welche ebenfalls stets die Diagnose Alzheimer stellten.

Herbert Schäfer räumt ein, sein Fehler wäre es gewesen, den Befund des zuerst konsultierten Arztes auch den weiteren Experten vorgelegt zu haben. Im Jahr 2002 wurde dann jedoch in der Uniklinik Marburg eine ganz andere Diagnose gestellt. Die Stürze von Charlotte Schäfer waren auf eine Blickparese/Bewegungsstörung zurückzuführen. Die Blickparese tritt sehr selten auf und ist entfernt mit der Parkinson Krankheit verwand. Über ein Jahr war vergangen, wertvolle Zeit war verloren.

Charlotte Schäfers Zustand verschlechtere sich von Jahr zu Jahr. 2009 verstarb die Spangenbergerin, die liebevoll bis zu ihrem Tod von Herbert Schäfer gepflegt wurde. Für den ehemaligen Journalisten aus Spangenberg war der Kampf damit noch lange nicht vorbei. Durch die leichtfertige und falsche Diagnose - Alzheimer - hatte seine Frau 18 wertvolle Monate ihres Lebens verloren, war mit überteuerten Alzheimer Medikamenten behandelt worden, die ihr Leiden nicht linderten. Herbert Schäfer hat viel recherchiert, zahlreiche Missstände aufgedeckt, seine Erfahrungen aufgeschrieben und veröffentlicht.

Charlotte Schäfers Geschichte ist kein Einzelfall.

Herbert Schäfer - Alzheimer und Parkinson
Der Weg ins Niemandsland. Alzheimer und Parkinson. Erfahr...
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KreativeSchreibfee, am 25.02.2012
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