Die Aminosäure Arginin - wirksame Hilfe bei Stress, Errektionsproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Aminosäure Arginin und ihre Funktion im Körper

 


Arginin ist eine der wichtigsten essentiellen Aminosäuren. Sie hat den höchsten Stickstoff-Anteil und ist somit für den Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit unverzichtbar. Arginin gehört zusammen mit Lysin und Histidin zu den basischen Aminosäuren. Arginin ist Bestandteil vieler energiereicher Stickstoff-Verbindungen. Arginin ist als einziger Ausgangspunkt für die Entstehung von Stickstoffmonoxid, dem kleinsten und wichtigsten Botenstoff im Körper, für eine Vielzahl physiologischer Abläufe unverzichtbar. Die Aminosäure Arginin kann den bei Stoffwechselprozessen entstehenden toxischen Ammoniak in Harnsäure umwandeln, die dann über die Nieren ausgeschieden wird. In der parenteralen Ernährung ist Arginin ein Hauptbestandteil. Arginin erweitert die Blutgefäße und verhindert die gefährliche Thrombozytenaggregation, die für cerebrale Insulte oder auch Thrombosen verantwortlich gemacht wird. Im Harnstoffzyklus kann der Mensch Arginin selbst synthetisieren. Phasen eines erhöhten Bedarfes und eines daraus resultierenden Arginin-Mangels sind z. B. die Pubertät oder auch Rekonvalenszenz-Phasen nach Operationen, Verletzungen oder schweren Infekten.

 

Arginin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die essentielle Aminosäure Arginin wirkt vasodilatativ, also Gefäß erweiternd. Ein Mangel an Arginin führt unweigerlich zu einer Verengung der Blutgefäße. Arginin hat bei Störungen des Herz-Kreislauf-Systems gleich mehrere positive Auswirkungen. Die "Verklumpung" von Thrombozyten wird effektiv verhindert und die Blutgefäße werden erweitert. Des Weiteren senkt Arginin des Cholesterinspiegel im Blut, was wieder rum zu einem wirksamen Schutz vor Arteriosklerose beiträgt. Es wurden bereits Forschungen durchgeführt, die eine positive Beeinflussung der Heilung von Herzinfarkt-Patienten festgestellt haben. Bei Patienten mit Bluthochdruck konnte durch die Einnahme der Aminosäure Arginin eine Verbesserung der Werte erreicht werden.

 

Arginin bei Errektionsstörungen und Zeugungsunfähigkeit

 

Die Aminosäure Arginin regt erwiesenermaßen die Produktion und die Agilität der Spermien an. Die Anzahl und die Beweglichkeit der Spermien nimmt durch die Einnahme von Arginin zu. Eine weitere positive Beeinflussung ergibt sich durch die Gefäß erweiternde Wirkung der Arginins. Die Durchblutung der männlichen Geschlechtsorgane wird verbessert und somit werden die Symptome errektiler Dysfunktionen gemindert oder gar beseitigt.

 

 

 

 

Arginin als Unterstützung bei der Wundheilung

Arginin bietet eine wertvolle Unterstützung zur körperlichen Regeneration nach operativen Eingriffen dar. Studien belegendes Weiteren, dass Verletzungen in Verbindung mit einem Schock oder einem Trauma zu einer signifikant verschlechterten Wundheilung führen. Arginin ist einer der wesentlichsten Bestandteile bei der Synthese von Kollagen. Die Wundheilung wird positiv beeinflusst, indem die Immunantwort der Zellen verbessert wird. Durch Verletzungen bedingte Funktionsstörungen der T-Zellen werden beseitigt und eine gestörte Gefässfunktion wird verhindert. Es ist auch durchaus denkbar, dass die Stress mindernde Wirkung des Arginins einen geundheitsfördernden Einfluss hat.

HINWEIS

Die Aminosäure Arginin ist im Stoffwechselprozess ein Antagonist der Aminosäure Lysin. Es wird daher empfohlen, eine Einnahme von Arginin stets mit der Einnahme von Lysin zu koppeln. Auf diese Weise wird ein Ungleichgewicht der Aminosäuren verhindert. Ein Überschuss von Arginin ohne entsprechende Substitution von Lysin könnte beispielsweise bei einer vorliegenden Herpes-Infektion negative Auswirkungen haben.

Autor seit 4 Jahren
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