Johanniskirche

Die Johanniskirche wurde 1264 erstmals erwähnt. 1866 erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt. 1878 wurde der 44 Meter hohe Turm angefügt. Der wurde1913 nach Plänen der Architekten Zapp & Basarke umgebaut. Im zweiten Weltkrieg wurde der Turm zerstört. 1970 wurde der noch 23 Meter hohe Turmstumpf mit einem Pyramidendach abgeschlossen.

Johanniskirche (Bild: haros)

Roter Turm

Der Rote Turm ist das älteste Wahrzeichen der Stadt. Sein Unterteil aus Bruchstein wurde um 1300 aufgemauert und war ein Wohnturm. Später wurde er in die Stadtbefestigung eingebunden. 1555 wurde das Obergeschoss aus rotem Backstein mit gotischer Verblendung aufgesetzt. Der Turm diente lange Zeit als Gefängnis. 1945 brannte der Turm bei Luftangriffen auf die Stadt aus. Bis 1959 wurde er wieder aufgebaut und als Museum eingerichtet.

Roter Turm (Bild: haros)

Stadtkirche St. Jacobi

Die Stadtkirche St. Jacobi ist der einzige erhaltene mittelalterliche Kirchenbau innerhalb der Stadtmauern. Das spätgotisches dreischiffige Langhaus entstand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Umgangschor stammt aus der Zeit um 1600. Im 19. und Anfang 20. Jahrhunderts wurde die Fassade umgestaltet. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und danach notdürftig wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion des Gewölbes erfolgte zwischen 1997 und 2009.

Jakobkirche (Bild: haros)

Schlosskirche

Die Schlosskirche ist dreischiffige spätgotische Hallenkirche. Sie entstand als Nachfolger einer romanischen Basilika mit dem ehemaligen Benediktinerklosters. Die Kirche erfuhr im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Veränderungen. Bei Rekonstruktionsarbeiten wurde in den 90er Jahren die romanische Kapelle freigelegt. Die Schlosskirche beherbergt bedeutende Kunstwerke wie ein spätgotisches Astwerkportal von Hans Witten und Franz Maidburg, die um 1515 entstandene Geißelsäule von Hans Witten, einen Katharinenaltar von 1499 und 3 Bilder aus der Werkstatt Lucas Cranachs d. Ä.

Altes und Neues Rathaus

Das spätgotische Alte Rathaus entstand von 1496 bis 1498 und ersetzte hölzerne Vorgängerbauten. Später wurde es mehrfach umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg brannte es aus. Beim Wiederaufbau wurde es um ein Geschoss erhöht. Den Rathausturm schmückt das Portal mit den Halbfiguren von Judith und Lukretia aus der Zeit der Renaissance von 1559. Zum Rathaus gehört der wesentlich ältere Hohe Turm, der wohl Teil einer städtischen Befestigung aus der Zeit um 1200 war. Dieser Turm stürzte im Februar 1946 ein. Die Ruine wurde gesprengt. Doch dann wurde der Turm wieder aufgebaut.

Das Neue Rathaus wurde zwischen 1907 und 1911 nach einem Entwurf des Stadtbaurates Richard Möbius an das Alte Rathaus angegliedert. Seit 1978 erklingt das Glockenspiel aus dem Neuen Rathausturm. Der 5 Meter hohe Roland und das Stadtwappen schmücken die Front des Neuen Rathauses. Dessen Innenausstattung erfolgte weitgehend im Jugendstil. Im Sitzungssaal der Stadtverordneten ist das Wandgemälde "Arbeit - Wohlstand - Schönheit" von Max Klinger von 1918 zu sehen.

Neues Rathaus (Bild: haros)

Siegertsche Haus

Das Siegertsche Haus am Markt glänzt mit einer prachtvollen Barockfassade. Es entstand in den Jahren von 1737 bis 1741 nach den Plänen von Johann Christoph von Naumann.

Siegert'sche Haus (Bild: haros)

Gründerzeitquartiere auf dem Kaßberg -

Der Kaßberg ist ein kunsthistorisch interessantes Wohnquartier in der Stadt Chemnitz. Die meisten der erhalten gebliebenen Gebäude zeigen Elemente des Jugendstils und Historismus. Das Gebiet mit etwa 600 Bauten sowie der Kaßberghang mit den spätmittelalterlichen Bierkellern stehen unter Denkmalschutz. Von besonderer Bedeutung sind die nach Plänen von Henry van de Velde erbauten Jugendstilvillen Villa Esche von 1903 und Villa Körner von 1914.

Markthalle

Die Markthalle am Ufer der Chemnitz wurde nach Plänen von Stadtbaurat Eduard Hechler erbaut und 1891 eröffnet. Sie zählt zu den schönsten Bauten seiner Art in Europa.

Petrikirche

Zwischen Theater- und Schillerplatz steht die 1888 eingeweihte Petrikirche. Die neugotische Hallenkirche aus Sand- und Backsteinbau entwarf Hans Enger. Ihr Dach trägt ein eiserner Dachstuhl. Den fertigte die Königin-Marien-Hütte.

Petrikirche (Bild: haros)

Theaterplatz

Das 1909 nach Plänen des Stadtbaurates Richard Möbius fertig gestellte neobarocke Opernhaus beherrscht den Theaterplatz. Hier steht auch das ebenfalls von Möbius entworfene und 1909 als König-Albert-Museum eröffnete Haupthaus der Kunstsammlungen Chemnitz.

Opernhaus (Bild: haros)

Stadtbad

Das Stadtbad wurde ab 1928 gebaut. Es galt bei seiner Einweihung 1935 als schönstes und größtes Hallenbad Europas. Den Entwurf im Stil der Bauhausmeister lieferte der Stadtbaurat Fred Otto. Gegenüber vom Stadtbad steht das Geburtshaus von Fritz Heckert. Das wurde hierher umgesetzt. Heute wird es unter dem Namen "Heck-Art" als Restaurant und Galerie genutzt.

Kaufhaus Schocken und DAStietz

Das ehemalige Kaufhaus Schocken ist ein horizontl gegliederter Etagenbau mit stufenartig zurückgesetztem Dachgeschoss. Der siebengeschossige Stahlbetonskelettbau hat eine konvex gekrümmte, dem ehemaligen Straßenverlauf der Brückenstraße folgende vorgehängte Fassade. Der Bau wurde 1929/30 nach Entwürfen von Erich Mendelsohn errichtet. Im Frühjahr 2014 wird das künftige Landesmuseum für Geschichte und Archäologie Sachsens das ehemalige Kaufhaus Schocken beziehen.

Im ehemaligen Kaufhaus Tietz ist seit 2004 das Kulturkaufhaus "DAStietz" die Heimstatt von Volkshochschule, Stadtbibliothek und dem Museum für Naturkunde. Im Lichthof ist der Versteinerte Wald zu besichtigen.

Kaufhaus Schocken (Bild: haros)

Hochhaus in Furth

Das erste Hochhaus in Chemnitz war das noch heute bestehende Gebäude der ehemaligen Weberei Cammann & Co. Der 40 Meter hohe Bau im Stadtteil Furth entstand 1925/26 nach einem Entwurf von Willy Schönefeld.

Karl-Marx-Monument

Umstritten und geliebt, das ist das Karl-Marx-Monument, auch liebevoll "Nischel" genannt. Es gehört mit einer Höhe von über /Metern und einem Gewicht von rund 40 Tonnen zu den größten Portraitbüsten der Welt. Geschaffen wurde das Karl-Marx-Monument von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel. Auf der Wand des hinter dem Monument gelegenen Gebäudes ist der Schriftzug "Proletarier aller Länder vereinigt euch!" aus dem Kommunistischen Manifest in vier deutsch, englisch, französisch und russisch zu lesen.

Der Nischel (Bild: haros)

Stadthalle und Hotel Mercure

Die Stadthalle ist ein von 1969 bis 1974 erbauter Gebäudekomplex. Hier finden kulturelle Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen, Kongresse und Tagungen statt. Dazu gehört das 93 Meter hoch aufragende Hotel Mercure. Hotel und Stadthalle sind durch ein Tropenhaus miteinander verbunden.

Stadthalle (Bild: haros)

Chemnitz Arena

Die Chemnitz Arena ist eine Mehrzweckhalle mit bis zu 13.000 Plätzen. Sie war zuvor eine Produktionshalle auf dem Gelände der ehemaligen Wanderer-Werke. Vor der Halle erinnern zwei Turbinenprüfstände an die industrielle Vergangenheit.

Solaris-Turm

Der Solaris-Turm auf dem Gelände der ehemaligen Fettchemie ist ein markanter und weithin sichtbarer Büro- und Dienstleistungskomplex.

Museen in Chemnitz

Über die Museen in der Stadt und die z. T. einmaligen Kunstsammlungen wird in dem Beitrag "Chemnitz - Kunstsammlungen und Museen" berichtet. Der Beitrag "Chemnitz - Technikmuseen und Industriedenkmale" informiert über die in der Stadt vorhandene Vielfalt an Technikmuseen und Industriedenkmalen. Einen knappen Überblick zur Geschichte der Stadt bietet der Beitrag "Chemnitz - Geschichte der Stadt".

Das Wasserschloss Klaffenbach, der Schlossberg und die Burg Rabenstein sind beliebte Ausflugsziele in der Stadt. Weitere Ziele nennt der Beitrag "Chemnitz - Ausflugsziele in der Stadt".

Mehr über Chemnitz

  1. Stadt Chemnitz
  2. CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

 

 

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