Bau- und Ausbauhandwerk genießt hervorragenden Ruf

"Handwerk hat goldenen Boden", ein Spruch, der im Baugewerbe derzeit die Stimmungslage beschreibt. Das Baugewerbe boomt. Für Gerd Trautmann, Obermeister der Bauinnung Miltenberg-Obernburg, ist das keine Überraschung, denn er weiß, dass gerade die Regionalität beim Bau- und Ausbauhandwerk Trumpf ist. Die Bauinnung Miltenberg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und vertritt 26 Fachbetriebe des Bau- und Ausbaugewerbes.Gerd Trautmann zählt die Gründe auf, die für das Vertrauen der Deutschen in das Handwerk und die Attraktivität der Bauberufe sprechen.  An erster Stelle steht für ihn, dass die Bauinnungsbetriebe oft schon seit vielen Generationen ihren Sitz in der Region haben, ihre Handwerksleistungen der Region anbieten, vor Ort ausbilden und wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen.

Rund 26 Bau- und Ausbauhandwerksbetriebe unterschiedlicher Größe und Ausrichtung gibt es im Landkreis Miltenberg und in der Bauinnung Miltenberg-Obernburg. Alle haben sich einem hohen Qualitätsanspruch verschrieben und verbinden bei ihrer Arbeit alte Bautraditionen mit modernsten Techniken. Neben der fachgerechten Sanierung und Restaurierung alter Bausubstanz gehören die Errichtung von modernen Wohn- und Gewerbegebäuden, hochwertige Straßen- und Tiefbauarbeiten, Kanalbau- und Pflasterarbeiten, anspruchsvolle Fliesen-, Platten- und Mosaikverlegearbeiten, Estrich- und Fußbodenbau, Betonwerksteinarbeiten, energetische Sanierungen und Dämmungen und eine Vielzahl anderer Bautätigkeiten zum Tagesgeschäft der Innungsbetriebe.

Jugendliche finden Ausbildung im Bauhandwerk cool

Die Qualität der handwerklichen Leistung und die anspruchsvolle Tätigkeit der Mitarbeiter gehen beim Baugewerbe Hand in HandDie stetige Fort- und Weiterbildung  gehört ebenso zum Standard, wie das Know How und der Umgang mit modernsten Techniken und Materialien. "Wer einen regionalen Bauinnungsbetrieb beauftragt, erhält nicht nur eine hochwertige Handwerksleistung sondern stärkt auch die Wirtschaftskraft des Landkreises und trägt zur Beschäftigungssicherung bei", sagt Innungsobermeister Gerd Trautmann. 

Die regionalen Bau- und Ausbaubetriebe der Innungen bieten interessante Ausbildungsplätze. 4 von 5 Lehrlingen am Bau werden in Bayern von inhabergeführten, mittelständischen,  Unternehmern ausgebildet und sind sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung.Aus einer aktuellen Studie der SOKA-BAU und des FAZ-Instituts geht hervor, dass fast 94 % der Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in einem der 18 Berufe am Bau entschieden haben, mit ihrer aktuellen Berufsausbildung im Baugewerbe sehr zufrieden sind. 9 von 10 Auszubildenden äußerten sich positiv über den eigenen Ausbildungsbetrieb. Vor allem drei Kriterien geben den Ausschlag, wenn es darum geht, sich für einen Bauberuf zu entscheiden: Spaß an der Arbeit, Berufsperspektiven und Praxisnutzen einer Ausbildung am Bau. "Das macht deutlich, wie sehr das Baugewerbe seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Insgesamt investieren wir in Bayern rund 65 Millionen Euro in die Ausbildung unseres Berufsnachwuchses. Dabei ist auch die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund für das Baugewerbe kein Fremdwort, sondern jahrelang geübte Praxis", erklärt der Obermeister.

Baugewerbe ist fit für Neuerungen im dualen Bildungssystem

Das Baugewerbe macht den Fachkräftenachwuchs mit einem modernen dualen Ausbildungssystem in den Bauberufen fit für die sich verändernden Anforderungen. Die Bewältigung der Energiewende, hochwertiger Wohnungs- und Gewerbebau und notwendige Ertüchtigungen der Verkehrsinfrastruktur, aber auch neue Baustoffe und Gerätetechnik, zählen zu den Herausforderungen, vor denen die Branche steht. Die Ausbildung ist inhaltlich flexibel, die Herausbildung beruflicher Handlungskompetenz steht im Mittelpunkt.

Gerd Trautmann sagt: "Junge Menschen haben im Baugewerbe sehr gute Berufschancen. Es gibt viele freie Lehrstellen und Führungspositionen. Durch das System der Aufstiegsfortbildung im Baugewerbe vom Vorarbeiter über den Werkpolier bis zum geprüften Polier gibt es hervorragende Karrieremöglichkeiten. Nach erfolgreicher Meisterprüfung ist der Weg frei in die Selbständigkeit. Das Baugewerbe ist interessiert an qualifizierten Fachkräften. Denn das Bauhandwerk braucht vielseitig ausgebildete Mitarbeiter, um für seine Kunden hochwertige Bauleistungen zu erbringen". Die Bauinnung Miltenberg-Obernburg informiert über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und hilft auch bei der Berufswahl.

Krimifreundin, am 25.03.2013
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Bildquelle:
(c) GLOWDRILL (Wie funktioniert ein Fließbohrer?)

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