Wichtiges mediterranes Gemüse und seine Vorteile

Das typische Mittelmeergemüse bringt dem Körper viele Vitamine und hilft ihm, gesund zu bleiben, denn die mediterrane Küche verarbeitet viel Gemüse und enthält entsprechend wenig Kalorien. Das Gemüse wird oft zu Fisch oder Meeresfrüchten gereicht, selten zu rotem Fleisch. Das wirkt sich insgesamt positiv auf den Cholesterinspiegel und das Herz-Kreislauf-System aus.

  • - Paprika enthält viele Mineralstoffe, Vitamine A, B und C, Carotinoide und Flavonoide, die die Zellwände vor sogenannten freien Radikalen schützen sollen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Bereits 25 Gramm roter Paprika decken den Tagesbedarf an Vitamin C. 
  • - Zucchini enthalten viel Natrium und Kalium für die Regelung des Wasserhaushalts und des Blutdrucks sowie Kalzium, Vitamin A und Vitamin E.
  • - Knoblauch kann den Blutdruck stabilisieren sowie bei Darmproblemen und Erkältungen helfen.
  • - Artischocken können Blutfettwerte senken, bei Verdauungsbeschwerden helfen und die Gallenblase anregen.
  • - In Auberginen steckt viel Kalium, Vitamin B und Vitamin C. Sie enthalten Antioxidantien, die helfen, den Körper vor schädlichen Stoffen zu schützen. Die Schale der Aubergine ist auch reich an Vitamin B.

Aber nun direkt hin zu den Auberginen, denen hier ein spezielles Augenmerk gewidmet wird.

Auberginen

Auch zu ihrer Hochsaison von Mai bis Ende September stammen Auberginen in Deutschland nur aus dem Gewächshaus. Die Früchte lieben die Wärme und werden deshalb aus Spanien, Italien oder der Türkei nach Deutschland exportiert. Das ist auch der Grund, weshalb Auberginen als Inbegriff von Mittelmeergemüse angesehen werden.

Auberginen tragen in Deutschland auch den Namen Eierfrüchte; als Importgemüse sind sie in Deutschland während des ganzen Jahres auf Märkten und im Einzelhandel im Angebot. Dort sind sie meist in ihrer für uns typischen ovalen Form in ihrer dunkel-violetten Farbe erhältlich. In subtropischen Regionen gibt es Auberginen auch in anderen Formen – länglich und schmal - und Farben - grün, weiß oder marmoriert - und unterschiedlich im Aroma und Fruchtfleisch.

Auberginen haben kaum Kalorien

Auf 100 Gramm Gewicht enthalten Auberginen nur 25 Kilokalorien, denn sie bestehen zum größten Teil aus Wasser. Allerdings muss man beim Anbraten aufpassen, denn beim Bratvorgang saugen sich die Früchte beim gern und schnell mit Fett voll. Eventuell die Auberginen vorher leicht mehlieren oder nur mit sehr wenig Olivenöl anbraten. Es ist besser, beim Braten noch einmal Öl nach zu geben

Die Früchte enthalten viel Kalium, Vitamin C sowie Antioxidantien, die helfen, den Körper vor schädlichen Stoffen zu schützen. Die Schale der Aubergine ist reich an Vitamin B.

Einkauf und Lagerung von Auberginen

Auberginen sagen dem Verbraucher bei der ersten Berührung, ob sie frisch sind oder nicht. Frische Auberginen sollen beim Einkaufen eine glatte, feste und glänzende Haut haben. Drückt man die Frucht ganz vorsichtig, sollte sie leicht nachgeben. Das Fruchtfleisch sollte makellos weiß sein. Braune Flecken sprechen für eine zu lange Lagerung.

Um diese braunen Flecken zu vermeiden, sollten Auberginen möglichst schnell binnen drei Tagen verarbeitet und verzehrt werden.

Auberginen werden immer außerhalb des Kühlschranks gelagert, denn innen ist es für die mediterranen Früchte etwas zu kalt.

Die Verarbeitung von Auberginen

Da rohe und unreife Auberginen wie Kartoffeln mit grünen Stellen und grüne Tomaten den Giftstoff Solanin enthalten können, sollte man Auberginen immer garen. Das Positive dabei ist, dass sie erst durch das Garen ihren feinen Eigengeschmack entwickeln.

Vor dem Zubereiten schneidet man die Auberginen in Scheiben, reibt sie mit Salz ein und läßt sie so einige Minuten stehen. Mit dieser Zubereitung verlieren sie Wasser, nehmen beim Braten weniger Fett auf und werden beim Garen weicher. Die austretende Flüssigkeit anschließend abtupfen. Einige Spritzer Zitrone sorgen dafür, dass die Scheiben ihre helle Farbe behalten. Sollen die Auberginen später gebraten werden, ist es angebracht, sie vorher leicht zu mehlieren, weil dann die Poren der Frucht verschlossen sind und die Aubergine weniger Öl aufsaugt.

Auberginen als mediterrane Mahlzeit

Als Vorspeise werden Auberginen gern gegrillt oder in gutem Olivenöl angebraten, aber immer mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Chili gut gewürzt. Ebeso passen sie in verschiedene Gemüsepfannen und Aufläufe jeder Art. Ohne jegliche weitere Verarbeitung können sie überbacken werden; dazu werden sie halbiert und mit Hackfleisch und Feta gefüllt.

Auberginen passen sehr gut zu Tomaten, Zucchini und anderen mediterranen Gemüsesorten. Sie sind sind vielseitig und lassen sich sowohl mit Fleisch- als auch Fischgerichten kombinieren; orientalische Gewürze wie Kreuzkümmel und spezielle Gewürzmischungen geben einen besonderen Geschmack.

Autor seit 6 Jahren
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