Der Verlag Wort & Bild

Der Wort & Bild Verlag ist der führende Anbieter von Gesundheitsmagazinen in Deutschland und seit Jahrzehnten Marktführer: Die Gesamtauflage von monatlich knapp 14 Millionen verkauften Exemplaren und nahezu 37 Millionen Leserkontakten dokumentieren die herausragende Position des Verlages.

Der Verlag hat seinen Sitz in Baiersbrunn im Landkreis München und ist mit seinen rund 260 Mitarbeitern der führende Anbieter von Gesundheitsmagazinen. Seine Zeitschriften heißen Diabetes-Ratgeber, Senioren Ratgeber, Baby und Familie, medizini (für Kinder), Hausarzt (Patienten Magazin) oder Ärztlicher Ratgeber (für werdenden und junge Eltern).

Die Finanzierung der Apotheken Umschau

Das größte Flaggschiff des Verlages ist aber die Apotheken Umschau. Alle 14 Tage kommt das Magazin mit einer Reichweite für mehr als 20 Millionen Leser nach Medienanalysen heraus. Die Auflagenhöhe der Apotheken Umschau mit 8,91 Millionen Zeitschriften pro Monat läßt andere Magazine und Verlage nur ins Träumen, oder besser, ins Grübeln kommen.

Das Magazin finanziert sich durch bezahlte Werbung sowie Exemplargebühren von 35 bis 100 Cent pro Stück; die Schaltung einer vierfarbigen Anzeigenseite kostet circa 65.000 Euro.

Das Magazin wird gratis an die Kunden von Apotheken abgegeben, die Apotheker zahlen je nach Abnahmemenge und möglichem Eindruck ihrer Firma bis zu 1 Euro je Heft. Die "Apotheken Umschau" ist nach der Mitgliederzeitschrift ADAC Motorwelt mit einer Auflage von 13,7 Millionen Exemplaren Deutschlands auflagenstärkstes Magazin. 

Relaunch der Apotheken Umschau

Trotz dieser beeindruckenden Zahlen plant der Verlag zum 1. Oktober 2019 eine umfassende Änderung der Strategie und will neue Zielgruppen hinzugewinnen. "Wir sind ja nicht nur die "Apotheken Umschau, wir sind auch die "Rentner-Bravo" ", sagt Chefredakteur Hans Haltmeier voller Stolz. (Gehässige Zeitgenossen aber wählen auch oft die Bezeichnung "Stützstrumpf der Nation".)

"Wir haben die Männer bislang vielleicht ein bisschen wenig beachtet", sagt Haltmeier. Das solle sich künftig ändern. Die sogenannten Männerthemen sollen "kantiger" und "nicht so bierernst" präsentiert werden. Die Zielgruppe der Zeitschrift seien nach wie vor Frauen und Männer ab 40 Jahren, aber "wir wollen klar machen, dass man unser Magazin bequem auch mit 35 lesen kann". Es bleibe ein Hauptanliegen, Themen zur Gesundheit maximal verständlich bei erhaltender Richtigkeit darzustellen.

Künftig soll es in der Rubrik "Männersache" um Gesundheitsthemen gehen, die vor allem die Männer betreffen. So wird beispielsweise – illustriert mit einem Comic grummelig dreinschauender Spermien, die erst "Upps" sagen und dann "Hurra!" – das Thema "Müde Spermien" behandelt. Man wolle den Männern, die als "Gesundheitsmuffel" bekannt sind, Medizin gendergerecht aufbereiten.

Außerdem soll auch das digitale Angebot und der Auftritt in sozialen Medien ausgebaut werden. Es soll mehr Interaktion mit den Lesern geben, mehr Selbsttests, Umfragen, Mitmachaktionen und Verlosungen.

Die Artikelreihe "Dranbleiben" soll die Leser unterstützen, einmal begonnene Aktionen wie 30 Minuten Spazierengehen fortzuführer.

Noch mehr "Neues"

Um Gesundheitsthemen noch leichter verständlich zu vermitteln, hat sich die Redaktion von der starren Heftstruktur verabschiedet. Der neue Magazinaufbau richtet sich in Zukunft nach der Geschichte, die erzählt und vermittelt werden soll. Infografiken sollen die Themen noch verständlicher und übersichtlicher vermitteln und sich somit an zeitgemäßen Lesegewohnheiten orientieren

Auch neu ist, dass es mehr Interaktion mit dem Leser geben wird. Die Redaktion wird Leserfragen beantworten und Themen aus der Leserschaft vermehrt aufgreifen. Zudem will man die Redaktion erlebbarer machen, so sollen beispielsweise künftig Redakteure und ihre Arbeit vorgestellt werden. 

Autor seit 6 Jahren
422 Seiten
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