Seit 2000 im Aufwärtstrend

Entwicklung der Strompreise in Deutschland

Seit wenigen Wochen ist es nun amtlich. Wir sollen ab dem 01. Januar 2013 fast doppelt so tief in die eigene Haushaltskasse greifen als bereits üblich.

Wen wundert es also noch, dass das Entsetzen der Bundesbürger einen neuen Höhepunkt erreicht hat?

Im Vergleich zwischen 2000 und 2012, haben sich die Strompreise bereits schon von 17,11 Cent/kWH auf 25,74 Cent/kWH gesteigert. (Datenquellen für Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

Zu Beginn des Millenniums wurde das "Gesetz zur Neuregelung des Rechtsrahmens für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien" - kurz EGG -, auch gleichzeitig als Zugpferd für den sinkenden Strompreis aus den Boden gestampft.

Grundgedanke war es, die volkswirtschaftlichen Kosten von gestern, für die Generation von morgen so gering wie möglich zu halten. Rückblickend wurde aber anscheinend ein wichtiges Detail vergessen: Die wachsende Urbanisierung in Großstädten und der daraus resultierende Stromverbrauch.

Es ist lange kein Geheimnis mehr, dass immer mehr Menschen in Großstädte ziehen. Für sie bietet sich dort ein höherer Lebensstatus, mehr Flexibilität, oder eine attraktivere Infrastruktur. Allerdings nur, solange wir den Städtezuwachs mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung verbinden.

 

Was bedeutet eine nachhaltige Stadtentwicklung?

Leider gilt der Mensch immer noch als Spitzenverursacher für den längst eingetretenen Klimawandel. Durch den ständigen CO2- Ausstoß der Industrie und anderen menschlichen Erzeugnissen, wird unsere grüne Umwelt Tag für Tag weiter belastet.

Fast 20% aller Treibhausgase (CO2) sind dabei auf Gebäude zurück zu führen, die wiederrum 40% der weltweiten Energieressourcen verbrauchen.

Durch eine nachhaltige Stadtentwicklung sind die Menschen dazu angehalten, genau diese Werte neu zu überdenken. Neben neuen Energiequellen aus Wind-, Wasser- oder Solarenergie müssen wir uns auch die Gegenseite, dass Stromsparen, vor Augen halten.

Unsere Technologie bietet bereits viele Möglichkeiten unsere Gebäudetechniken effizienter zu gestalten. Dadurch kann eine schnellere und bessere Wasser- sowie Energieversorgung für unsere Städte gewährleistet werden. Ein Ziel, mit dem wir die Treibhausgase in unseren Städten um ein vielfaches verringern können.

 

Welche Auswirkung hat eine nachhaltige Stadtentwicklung auf unseren Geldbeutel?

Als jüngstes Beispiel bietet sich die Sanierung des Berliner Kulturforums an. Durch eine umfangreiche Modernisierung des gesamten Gebäudekomplexes konnten fast 30% des gesamten Energiebedarfs eingespart werden. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das rund 6.000 Tonnen weniger CO2 und eine Ersparnis von 750.000 EUR (Steuergelder) im Jahr.

 

Die einzige Möglichkeit sich in diesem Winter vor steigenden Strompreisen zu schützen, ist es sich dem gleichen Prinzip wie der nachhaltigen Stadtentwicklung zu bedienen. Wir können die Preise zwar leider nicht beeinflussen, aber unseren eigenen Energieverbrauch durch effektive Maßnahmen enorm reduzieren.

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