Die richtige Ausrüstung ist der Schlüssel zum Erfolg

Maßgeblich für den Fangerfolg an Forellenseen ist die richtige Angelausrüstung. Die Wahl des Equipments sollte sich hierbei an der Gewässerart und den Vorlieben des Anglers orientieren.

Die richtige Ausrüstung ist beim Forellenfang sehr wichtig (Bild: daspunkt / Flickr)

Die Größe des Sees, sowie die Uferbeschaffenheit spielen bei der Wahl der Rute eine wichtige Rolle. Von Vorteil ist es, am Gewässer mehrere Ruten, bereits fertig montiert, mit sich zu führen. Dadurch ist gesichert, dass die Forelle in allen Wassertiefen oder Entfernungen erreicht werden kann, egal ob mit der Grundrute auf dem Gewässergrund oder in unmittelbarer Ufernähe per Stipprute.

Um großflächige Gebiete erfolgreich abzufischen bietet sich die Sbirolinorute an, mit der die Möglichkeit besteht weite Würfe zu erzielen und durch langsames Schleppen ans Ufer einen großen Bereich abzudecken.

Beim Forellenangeln sollte außerdem besonderen Wert auf die stimmige Zusammensetzung aller einzelnen Komponenten geachtet werden. Bevorzugte Schnurstärken beim Fischen auf die Forelle sind zwischen 0,18-0,22mm.

  • Schon gewusst? Die Forelle war 2013 Fisch des Jahres und zählt somit zu den beliebtesten Fischen Deutschlands

Köderwahl

Neben der Wahl des passenden Equipments spielt der richtige Köder für unseren Zielfisch eine elementare Rolle. Die Vorlieben der beliebten Raubfische können hierbei von Tag zu Tag wechseln. Daher ist es wichtig, eine breite Auswahl an Forellenködern mit sich zu führen.

Auch die Wahl der Köder ist beim Forellenfang von großer Bedeutung (Bild: Snufkin / Pixabay)

Der wohl am meisten verbreitete Köder am Forellensee ist die "Paste", die in weiter Ausführung im Fachhandel erhältlich sind. Auf den in allen Farben und Geschmacksrichtungen erhältlichen Forellenteig springen die meisten Fische sofort an. Dieser wird meist in Verbindung mit einer Grundangel genutzt, um den Köder mit Auftrieb vom Grund in einer bestimmten Tiefe zu präsentieren. Neben dem schwimmenden, auftreibenden Teig gibt es allerdings auch sinkende Varianten, die zur Oberflächenangelei mit der Stipprute oder dem Schleppen an einer Sbirolinorute dienen

Hierbei ist die Wahl der richtigen Farbe abhängig von der Klarheit des Gewässers. Bei eher trübem Wasser empfiehlt sich die Wahl eines hellen, knalligen Farbtons, wie Chatreuse, Gelb oder Orange. Bei klarem Wasser hingegen werden dunkle, kräftige Farben, wie Schwarz, Blau und Rot besser wahrgenommen.

Neben der Forellenpaste gibt es als weitere Köder noch kleinere Forellenblinker, Spinner, Gummifische oder Wobbler. Durch den räuberischen Instinkt der Fische lassen diese sich ebenfalls sehr gut durch geschleppte Fischimitationenüberlisten.

  • Tipp: An manchen Tagen bleibt jedoch auch mit den beiden vorgestellten künstlichen Ködern der Fangerfolg aus. Hier empfiehlt sich dann der Umstieg auf Naturköder. Egal ob Maden, Bienenmaden, Würmer oder Ähnliches.

Die aktuelle Wettervorhersage

Wenn trotz Allem der erwartete Fangerfolg ausbleibt, kann dies auch einen anderen Grund haben. Extreme Wetterumschwünge setzen nicht nur Menschen zu. Die Klimaschwankungen und die damit verbundenen Luftdruckveränderung können sich stark auf das Beißverhalten der Fische auswirken. Vor allem die Regenbogenforelle wird bei Wassertemperaturen von 20 Grad Celsius oder mehr sehr träge und sie fressen weniger. Besonders am warmen Sommermorgen kann der Sauerstoffgehalt des Wasser über Nacht durch die fehlende Sauerstoffproduktion der Pflanzen sinken, sodass die Fische zu ersticken drohen und die leckere Bienenmade links liegen lassen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Fangerfolg am Forellensee von einigen Faktoren abhängt. Eine Flexibilität des Angler ist der Grundbaustein zum kapitalen Fisch, denn "die richtige" Fangmethode gibt es nicht. Je nach Wetter und Jahreszeit befinden sich die Forellen an verschiedenen Orten im Wasser. Es gilt den Aufenthaltsort der Fische ausfindig zu machen. Hierfür werden verschiedene Angelgeräte und Köder gebraucht. Lasst euch also nicht abschrecken, wenn ihr nach mehreren Stunden noch nicht den zu erwartenden Erfolg verzeichnen könnt. Ein Wechsel der Angelmethode und des Köders kann hier schon wahre Wunder bewirken.

Am Ende versprechen die Forelllenfänge tolle Rezeptideen wie unter anderem das Räuchen des Fisches

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