Vorsicht bei Allergikern!

Im Besten Fall weiß der Betroffene, oder die Eltern des betroffenen Kindes, von der Allergie und hat in den Sommermonaten immer ein Notfallset, bestehend aus einer Adrenalinspritze und Antihistamintropfen, bei sich. Auch, wenn es gleich zum Einsatz kommt, sollte ein Notarzt gerufen werden. Allergische Reaktionen auf Insektenstiche können zu Schock, Atemnot und kompletten Kreislaufzusammenbruch führen und tödlich enden.

In vielen Fällen weiß der Betroffene auch gar nicht, dass er allergisch reagiert. Vor allem im Urlaub ist das schwierig. Ich hatte zum Beispiel selbst nie Probleme, obwohl ich als Kind zahlreich von diversen Insekten in Österreich gestochen wurde. Nun gibt es in Afrika, wo ich jetzt wohne, eine Spinnen- und eine Bienenart, auf die ich sehr wohl allergisch reagiere. Also, gerade im Urlaub besonders aufpassen, denn da sind unter Umständen andere Insekten vorherrschend!

In der Regel zeigt es sich, dass ein Mensch allergisch reagiert, wenn die Zunge und Augen anschwellen, Probleme beim Atmen auftreten, oft ein juckender Ausschlag auftritt und der Betroffene hustet. Sofort sollte der Notarzt verständigt werden und Erste Hilfe geleistet: Kühlen des Stiches/Bisses und kreislaufstabilisierende Maßnahmen

Stachel entfernen

Wichtig ist, vor allem bei Bienenstichen, darauf zu achten, ob der Stachel stecken geblieben ist. Dieser muss wirklich vorsichtig entfernt werden. Wenn man ihn genau betrachtet, so sieht man an ihm eine kleine, mit Gift gefüllte Blase und kann sogar die pumpenden Bewegungen von der Giftdrüse noch erkennen. Der Stachel muss so entfernt werden, dass die Giftblase nicht platzt, weil sonst verteilt sich das Gift sofort komplett auf dem Stich. Am Besten ist es natürlich, wenn der Stachel von einem Arzt entfernt wird. Ansonsten mit einer Pinzette oder einer Zeckenzange.   

Bite Away - das beste Erste Hilfe Mittel gegen Insektenstiche
BITE AWAY Cobra Stichheiler 1 St

Eine sehr gute Erfindung ist der Bite Away - Stift. Er ist wirklich toll als Erste Hilfe Maßnahme und hat auch schon vielen Allergikern sofort geholfen. Eine wirklich sinnvolle Anschaffung für den Urlaub und für Mamis Handtasche, wenn sie mit den Kindern einen Ausflug macht.

Er wird mit Batterien betrieben und hat ein kleines, etwa bleistiftspitzengroßes Messingplättchen eingebaut, das sich auf Knopfdruck sofort auf 50 Grad erhitzt. Diese Hitze zersetzt das Gift von Bienen und Wespen sofort, verbrennt aber die Haut nicht. So kann man, wenn man schnell reagiert, das Gerät direkt sofort auf den Stich halten, den Knopf drücken, und das Gift verschwindet, ohne weitere Beschwerden.

Bei Mücken- oder Moskitostichen setzt diese Hitze Histamin frei, was dazu führt, dass der Stich danach nicht mehr juckt. Also kann man ihn bei Mückenstichen auch noch ein paar Stunden oder Tage später einsetzen, um einfach den Juckreiz zu bekämpfen.

Ja, 50 Grad sind sehr heiß, aber die Anwendung dauert nur 3 bis 5 Sekunden. Bei Kinder drückt man den Stift am Besten fest auf, damit der kurze Druckschmerz von der Hitze ablenkt. 

Andere Hilfsmaßnahmen

  • Kühlen! Kühlen! Kühlen! Kälte hilft, dass sich die Blutgefäße zusammen ziehen und der Stich nicht anschwellen kann. Am Besten mit Eiswürfeln oder einer Kühlkompresse.
  • Homöopathische Behandlung: Apis mellifica sind kleine Kugelchen, die man sofort nach dem Stich auf die Zunge geben muss. Sie wirken sehr schnell gegen den Schmerz und verhindern eine Schwellung.
  • Zwiebel: Zwiebeln neutralisieren das Insektengift wirklich sehr gut. Einfach eine geschnittene Zwiebel mit der Schnittfläche auf den Stich drücken. Auch Zitrone, Kartoffel und Spucke hilft. 
Homöopathische Behandlung
APIS MELLIFICA D 3 10g Globuli PZN:2637687
Amazon Anzeige
Behandlung mit Zwiebel
Autor seit 8 Jahren
405 Seiten
Laden ...
Fehler!