Die Zutaten für Erzgebirgischen Weihnachtsstollen

Für zwei Stollen benötigt man die folgenden Zutaten:

1 Kilogramm Mehl

500 Gramm Zucker

100 Gramm Margarine

100 Gramm Schmer

100 Gramm Schmelzmargarine

400 Milliliter Milch

300 Gramm Rosinen

100 Gramm süße Mandeln

30 Gramm bittere Mandeln

100 Gramm Zitronat

1 Zitrone

1 Päckchen Vanillinzucker

2 Würfel Hefe

etwas Rum oder Rumaroma

Salz

Vorbereitung der Zutaten zum Backen des Stollens

Die süßen Mandeln brüht man mit heißem Wasser und lässt sie eine Weile ziehen. Wenn sich die Häutchen gut vom Mandelkern lösen lassen, gießt man die Mandeln in ein Sieb und entfernt von den noch nassen Mandeln die Häutchen. Bis zum Backen müssen die Mandeln auf einem Teller ausgebreitet einen Tag lang trocknen. Das Schmer lässt man in einem Topf vorsichtig aus, die Grieben sind mit einem Sieb vom Fett zu trennen. Das Fett wird zum Backen verwendet. In einer Schüssel feuchtet man die Rosinen mit dem Rum an, sie ziehen etwa einen Tag darin. Wer ohne Alkohol backen möchte, gibt Rumaroma und etwas Wasser über die Rosinen. Einen Tag vor dem Backen stellt man alle anderen Zutaten in einen warmen Raum. Hefeteig braucht viel Wärme zum Aufgehen, kalte Zutaten würden das Aufgehen des Teiges verzögern.

Erzgebirgischer Weihnachtsstollen - die Vorbereitung des Teiges

Weihnachtsstollen Zutaten vorbereitenIn eine große Schüssel gibt man das Mehl und den Zucker. In einer Tasse handwarmer Milch rührt man die Hefe glatt und gibt sie unter vorsichtigem Rühren in eine Mulde im Mehl. Der flüssige Vorteig wird in dem restlichen Mehl etwa eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit hackt man die süßen Mandeln und reibt die bitteren Mandeln. Auch das Zitronat wird in kleine Stückchen auf einem Brettchen gehackt. Von der unbehandelten Zitrone wird die Schale abgerieben und der Saft dann ausgepresst. Alles Backfett lässt man bei niedriger Hitze in einem Topf flüssig werden.

Stollenteig kneten

Wenn der Vorteig kräftig aufgegangen ist, gibt man die restlichen Zutaten nach und nach zu. Zuerst Vanillinzucker, eine Prise Salz, die restliche angewärmte Milch, Zitronenschale und Zitronensaft, dann arbeitet man das Fett, das Zitronat und die Mandeln unter. Ganz zum Schluss knetet man die aromatisierten Rosinen unter den Teig, der gut durchgearbeitet wird.

Stollenteig gehen lassen und backen

Der Teig kann nun zum Gehen an einen warmen Ort gestellt werden, er muss kräftig an Volumen zulegen und soll mindestens doppelt so groß werden. Zu viel Wärme schadet allerdings, das Fett würde aus dem Teig austreten. Direkt an die Heizung oder den Ofen darf man den Teig nicht stellen. Eine Temperatur von 35 Grad ist optimal. Nach etwa zwei Stunden kann der Teig noch einmal durchgeknetet und in zwei Teile geteilt werden. Auf einem Blech können beide in Stollenform gebrachten Teile nochmals gehen. Mit einem Messer schneidet man flach zwei Längsrillen in den Stollen. Bei 200 Grad backen die Stollen etwa 60 Minuten. Wenn sich die Oberfläche zu stark bräunt, kann mit etwas Alufolie abgedeckt werden. Nach dem Backen lässt man den Stollen auskühlen und gibt das Gebäck für mindestens zwei Wochen in Alufolie gewickelt in einen kühlen Raum. Vor dem Verzehr bestreicht man ihn mit zerlassener Butter und bestreut ihn mit Puderzucker. Guten Appetit.

Immortelle, am 28.11.2014
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Wie macht man gefüllte Champignons?)
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Wie macht man Tiramisu? Original und leckere Variationen dazu)

Autor seit 5 Jahren
164 Seiten
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