Konstruktionsbedingte Eigenschaften des Flachdaches

Ein Flachdach ist durch die geringe Neigung sämtlichen Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt, als ein Schrägdach. Konstruktionsbedingt bilden sich Pfützen bei starken Regenfällen und die Temperaturschwankungen durch eine intensive Sonneneinstrahlung sind höher als bei anderen Dachkonstruktionen. Aus diesem Grund werden an die Strapazierfähigkeit, die Wärmebeständigkeit und die Elastizität der Flachdachabdichtung besonders hohe Anforderungen gestellt. Häufig werden beschädigte Flachdächer an der entsprechenden Stelle notdürftig geflickt, ohne zu beachten, dass ein Flachdach nicht aus einer vollständig verbundenen Schicht besteht. In der Folge entstehen neue Risse oder Löcher und ein endloser Kreislauf beginnt.

Flachdachabdichtung: Unverzichtbarer Gebäudeschutz

Eine wasserundurchlässige Flachdachabdichtung ist ein unverzichtbarer Gebäudeschutz. Sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk und wirkt damit der Schimmel- und Fäulnisbildung entgegen. Die Abdichtung muss mit geeignetem Material erfolgen und sollte ausschließlich von einem professionellen Unternehmen für Garagentechnik oder Dachdeckerarbeiten vorgenommen werden. In der Regel werden für die Flachdachabdichtung genormte Schweißbahnen verwendet, die auf unterschiedliche Weise verlegt werden können. Die Auswahl des geeigneten Materials und die Verlegetechnik richtet sich nach dem Neigungswinkel des Daches und nach den vorherrschenden Witterungsverhältnissen. Bei der Abdichtung müssen technische Regeln eingehalten und feststehende Normen beachtet werden.

Klassische Flachdachabdichtung mit Bitumen

Eine klassische Form der Abdichtung von Flachdächern ist das Verlegen von Bitumenbahnen. Diese Methode ist vor allem für Dächer mit einem geringen Neigungswinkel geeignet. Grundsätzlich werden dabei zwei Bitumenbahnen auf das Flachdach aufgebracht, die eine doppelte Sicherheit gegen das Eindringen von Nässe bieten. Ein professioneller Handwerksbetrieb sorgt für die 100-prozentige Dichtheit der Nähte. Gleichzeitig hält eine Verlegung von zwei Bitumenbahnen höheren mechanischen Belastungen stand. Für die Arbeiten kommen ausschließlich hochwertige Materialien zum Einsatz, die eine lange Lebensdauer der Flachdachabdichtung nach der Sanierung gewährleisten.

Flachdachabdichtung mit Kautschukbahnen

Eine wirkungsvolle Methode zur Abdichtung von Dächern bei Carports und Garagen ist die sogenannte EPDM Abdichtung. Dabei werden Schweißbahnen verwendet, deren Grundmaterial Kautschuk ist. Dieses Material ist besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischen Belastungen und zeichnet sich durch eine hohe UV-Beständigkeit aus. Darüber hinaus besitzen Kautschukbahnen abriebfeste Eigenschaften. Flachdachabdichtungen aus diesem Material werden in der Regel einlagig verlegt, da sie aufgrund der Materialeigenschaften nicht auf der gesamten Fläche homogen miteinander verbunden werden können. Eine nahtlose Methode der Flachdachabdichtung ist die flüssige Dachabdichtung. Das Auftragen erfolgt grundsätzlich in zwei Arbeitsschritten. Nachdem die Flüssigabdichtung vollständig ausgetrocknet ist, ist das Material hoch belastbar und strapazierfähig.

Flachdachabdichtung durch Experten

Auf die professionelle Abdichtung von Flach- und Schrägdächern haben sich verschiedene Unternehmen spezialisiert. Sie besitzen die erforderliche Technik zur lückenlosen Abdichtung des Daches und verfügen über das nötige Know-how zur professionellen Ausführung der Arbeiten. Bereits winzige Fehler beim Verlegen der Schweißbahnen können zum Entstehen von Öffnungen in der Oberfläche führen, durch die sich Regenwasser seinen Weg in das Innere des Gebäudes bahnt. Die Beseitigung der Folgeschäden ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden, zu der sich die Kosten für die Ausbesserungsarbeiten addieren.

 

Quelle: k-plus-garagen.de

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