Äpfel sind ein sehr beliebtes und gesundes Obst. Es gibt etwa 50 verschiedene Apfelsorten, die in unseren Breiten Verwendung in der Küche finden. Äpfel unterscheiden sich im Geschmack, der Farbe und in der Größe. Es gibt sehr saftige und im Gegensatz dazu eher saftarme Sorten.

Man vermutet, dass der Apfel ursprünglich aus Mittelasien kommt. Alma Ata heißt übersetzt "Stadt des Apfels" und möglicherweise kamen die ersten Früchte über alte Handelswege in den Mittelmeerraum.
Es ranken sich viele Legenden um den Apfel und so soll Eva Adam überredet haben, die verbotene Frucht zu kosten. Danach wurden sie aus dem Paradies vertrieben.
Auch in der Artussage spielt der Apfel eine Rolle. Auf der Insel Avalon sollen viele Apfelbäume gewesen sein, deren Duft zur Zeit der Apfelblüte sehr betörend war. Die Insel ist dann in einer dichten Nebelwand für immer verloren gegangen.

Äpfel gelten als sehr gesund, nicht umsonst gibt es den Spruch: An apple a day, keeps the doctor away. Die Erwähnung des Apfels als Heilpflanze ist auf etwa 700 v.Chr. datiert.

Äpfel können sehr vielseitig verwendet werden. Besonders wertvoll sind sie, wenn die Schale vor dem Verzehr nicht entfernt wird. Dicht unter der Schale befinden sich die meisten Vitamine und Mineralstoffe.
Eine wichtige Bedeutung hat der Apfel als Getränk. Aus dem Saft kann durch Gärung Apfelwein hergestellt werden. Der "Äppelwoi" erfreut sich in Hessen großer Beliebtheit, nicht zuletzt, weil Nicht-Hessen beim Genuss dieses Getränkes das Gesicht so schön verziehen. Es heißt nicht umsonst: Sauer macht lustig.

Vorschaubild/pixabay

 

Volksgut ...

Der Bratapfel    

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie´s knallt und zischt,
bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel,
sperrt auf den Schnabel,
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den gelbbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

Die Äpfel sind reif ...

Die Äpfel fallen von den Bäumen, und oft weiß man gar nicht wohin mit der ganzen Pracht.

Warum nicht einmal einen Bratapfel mit Vanillesoße essen? Es tut gut, an einem verregneten Herbstnachmittag ein wenig zu schlemmen. Damit muss man nicht bis Weihnachten warten. Mir fällt meine Kindheit ein. Es war schön, wenn der Bratapfelgeruch durch die Wohnung zog und jemand eine Geschichte erzählt oder vorgelesen hat..

Bildquelle: Aira  / pixelio.de

Bei einem Bratapfel zählen auch die inneren Werte - Außen mit geplatzter Haut, innen mit einer süßen Überraschung

Bratäpfel sorgen immer für eine Überraschung, denn das Geheimnis verbirgt sich im Inneren der Frucht.

Hier ist ein besonderes leckeres Rezept für 4 Personen:

4 mittelgroße rote Äpfel                                   diese waschen und das Kernhaus ausstechen

Die Füllung:

40 g Marzipan oder Persipanrohmasse
1-2 Teelöffel Zimt
50g geriebene Nüsse oder Mandeln
40 g Rosinen
1 Esslöffel Zitronensaft                                   alles gut miteinander vermischen

Die Füllung in die leeren Kernhäuser der Äpfel füllen.
Anschließend werden die Äpfel auf einem Bachblech ca. 30 Minuten bei 180°C gebacken.

Während der Bachzeit wird die Vanillesosse zubereitet. Hierzu benötigt man einen halben Liter Milch und ein Päckchen Puddingpulver.

Autor seit 6 Jahren
50 Seiten
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