Klassiker bevorzugt?

Sicherlich zählt die Kartoffelsuppe mit Würstcheneinlage zu den Klassikern. Da werden Kindheitserinnerungen wach. Ich weiß noch genau, als ich komplett durchgefroren vom Spielplatz nach Hause kam und auf dem Ofen ein heißer Eintopf vor sich hinköchelte.

Für einen Eintopf hat man in der Regel immer etwas zu Hause. Kartoffeln, Gemüse, Fleisch oder Wurst und schon kann es losgehen. Passende Rezepte gibt es nicht nur in alten Kochbüchern, auch im Internet sind viele Varianten der beliebten Klassiker zu finden. Wer es etwas ausgefallener möchte, kann sich auch nach asiatischen oder mediternanen Rezepten umsehen.

Ruck zuck fertig

Ein Eintopf macht nicht viel Arbeit. Klar im Vorfeld müssen Kartoffeln und Gemüse geschnippelt werden, aber das kann auch richtig Spaß machen, denn schon die Kleinen können dabei helfen. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass man sie im Auge behält und nötigenfalls Hilfestellung gibt. Ist dann erst einmal alles im Topf reicht es, wenn ab und an umgerrührt wird. Mit frischen Kräutern sollte allerdings erst am Schluss gewürzt werden, damit diese ihre Farbe und Ihren Geschmack beibehalten.

Kürbis

Hier unsere zwei Lieblingseintöpfe - Nummer 1 Kürbis-Eintopf

Jetzt im Herbst wird dieser gerne mit frischem Kürbis zubereitet, später muss der aus der Tiefkühltruhe herhalten. Ihr braucht dazu:

750 g Rindergulasch

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

Ingwerpulver

Cayennepfeffer

Kardamom

Salz

1 Zimtstange

½ l Fleischbrühe

1 kg Kürbis

 

Zuerst wird das Rindergulasch in kleine Würfel geschnitten, bevor es dann in einem heißen Topf mit etwas Öl angebraten wird. Währenddessen werden die Zwiebel und der Knoblauch in kleine Würfel geschnitten, nun zum Fleisch zugeben und glasig dünsten. Nun kommen die Gewürze und die Zimtstange hinzu. Mit der Hälfte der Fleischbrühe aufgießen und etwa eine halbe Stunde leicht vor sich hinköcheln lassen.

In der Zwischenzeit geht es an den Kürbis. Schale und Kerne müssen entfernt werden, bevor das Kürbisfleisch in kleine Würfel geschnitten werden kann. Nach der halben Stunde kommt das Kürbisfleisch mit in den Topf. Jetzt wird auch die restliche Fleischsuppe hinzugegossen, damit das Ganze, weitere 15 Minuten schmoren kann.

Kurz vor dem Servieren sollte die Zimtstange herausgenommen werden. Noch pikant abschmecken und wer es mag, kann noch einen Löffel saure Sahne unterrühren.

Nummer 2 Bohnen-Eintopf

Am liebsten verwende ich für diesen Eintopf frische Bohnen (geht abera uch mit Brechbohnen aus der Dose), also schon im Herbst daran denken, für den Winter Bohnen kochfertig einfrieren.

Ihr braucht:

3-4 Kartoffeln

300 g Bohnen

Etwas geräucherten Bauchspeck

Schmalz und Mehl

Essig, Salz, Pfeffer

2 Lorbeerblätter

 

Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten. Die Bohnen werden ebenfalls kleingeschnippelt. Vom Bauchspeck wird die Schwarte entfernt und dann wird auch dieser in kleine Würfel geschnitten. Das war es auch schon mit der Hauptarbeit.

Nun wird in einem Topf das Schmalz erhitzt. Ist es heiß, gibt man 1-2 Eßl Mehl hinzu, um daraus eine Mehlschwitze (bei uns in Bayern nennt man das Einbrenne) zu bereiten. Ist diese leicht gebräunt, wird mit etwa einem halben bis dreiviertel Liter Wasser aufgegossen. Achtung dabei gut rühren, damit nichts klumpt! Nun müssen alle geschnittenen Zutaten einfach in den Topf gegeben werden. 2 Eßl Essig, Salz, Pfeffer und die Loorbeerblätter zugeben und nun etwa eine halbe Stunde vor sich hinköcheln lassen.

Vor dem Servieren nochmals abschmecken und fertig.

 

Nun viel Spaß beim nachkochen und probieren!

Get-Text, am 08.10.2012
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Wie macht man gefüllte Champignons?)
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Wie macht man Tiramisu? Original und leckere Variationen dazu)

Autor seit 5 Jahren
10 Seiten
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