Grundlage für meinen Herr der Ringe Kuchen - Ein Rührkuchen mit Kokosraspeln

Die Basis des Kuchens bildet ein einfaches Rührkuchen-Rezept, das mit Kokosraspeln verfeinert wird. Je nach Geschmack kann hier natürlich auch ein anderer Rührkuchenteig verwendet werden. Die Herr der Ringe Deko macht sich auf Nuss-, Schokoladen- oder Mohnkuchen genauso gut. Wer möchte, kann zusätzlich mit Sahne- oder Buttercreme arbeiten (hierfür Rührkuchen in zwei Hälften teilen und Füllung dazwischengeben), um eine Herr der Ringe Motivtorte herzustellen. Hier aber nun die für meine Rührkuchen-Variante benötigten Zutaten:

  • 200g Butter
  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200ml Schlagsahne
  • 100g Kokosraspel

Für die Zubereitung Butter in einem Topf zerlassen. Mehl mit Backpulver mischen und mit Zucker, Vanillezucker und Salz vermengen. Dann die Eier, die Sahne und die geschmolzene Butter hinzugeben und noch einmal alle Zutaten gut miteinander vermischen. Anschließend mit dem Schneebesen die Kokosraspeln unterrühren. Alles in eine gut gefettete Springform mit 26 cm Durchmesser geben und für 45-50 Minuten bei 160 Grad im Ofen backen.

Lord of the Rings 1: The Fellowship of the Ring (Bild: AllPosters)

Zutaten für die Herr der Ringe Deko - Marzipan und Co.

Ist der Kuchen nach dem Backen ausreichend abgekühlt , kann mit der Dekoration begonnen werden. Hierfür habe ich verwendet:

  • eine Marzipandecke (z.B. von Zentis; gibt es im gut sortierten Lebensmittelgeschäft)
  • 100g Zartbitter- oder Vollmilch-Kuvertüre
  • 100g Marzipan-Rohmasse
  • grüne Lebensmittelfarbe
  • 25g Kokosfett (z.B. Palmin)
  • etwas Puderzucker

Eine Schablone als Hilfsmittel....

Um das Motiv möglichst wahheitsgetreu auf die Marzipandecke übetragen zu können, habe ich mir vorher eine Schablone aus Pappe/Papier angefertigt. Vorlage hierfür war das oben abgebildete Poster. Meine Schablone habe ich zur allgemeinen Arbeitserleicherung eingescannt und stelle sie hier als PDF-Datei zum Download bereit. Diese dann einfach ausdrucken, ausschneiden, auf den mit der Marzipandecke überzogenen Kuchen legen und ausmalen. Hierfür habe ich einen ganz normalen schmalen Haarpinsel benutzt. Als "Farbe" dient dabei dann die zusammen mit dem Kokosfett geschmolzene Kuvertüre.

Ein raffiniertes Detail - Boromir als Kuchenträger

Wer genau hingeschaut hat, dem ist es vielleicht schon aufgefallen. Zwischen Origi-nalbild und Kuchen-Deko gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied. Passend zum Anlass habe ich mir erlaubt, Boromir malerisch einen Kuchen in die Hand zu drücken. In dieser Version begleiten die Gefährten also nicht nur einen Ringträger, sondern auch einen Kuchenträger.

Happy Birthday Schriftzug....

Für den "Happy Birthday"-Schriftzug habe ich den Herr der Ringe Schrifttyp "Hobbiton Brushhand" verwendet. Diese Schrift kann zusammen mit vielen anderen Herr der Ringe Schriften hier kostenlos heruntergeladen werden.

 

Loriens Blätter....

Die beiden Blätter aus Marzipan (hierfür die Marzipan-Rohmasse mit etwas Puderzucker verkneten und mit der Lebensmittelfarbe einfärben) habe ich optisch an die "Blätter Loriens" angelehnt, jene Broschen, die die Gefährten in Lorien von Galadriel geschenkt bekommen.

Kuchenpräsentation a la Mittelerde - Loriens Blätter eignen sich auch als Deko

Um den fertigen Kuchen richtig in Szene zu setzen, habe ich für meine Freundin einen kleinen Gabentisch mit thematisch passendem Beiwerk dekoriert. Die selbst gebastelte Karte in grün trägt die Aufschrift "Nie zwecklos sind in unseren Hallen die Blätter Loriens gefallen": Eine Filmzitat-Anspielung, die hier freundschaftliche Verbundenheit ausdrücken soll. Die "Blätter Loriens" habe ich zusätzlich auch noch aus Papier nachgebildet und auf dem Tisch verteilt. Auf dem Foto nicht zu sehen, aber dennoch ein guter Tipp für die Präsentation: Oben zwischen den beiden Marzipanblättern ein kleine Kerze oder ein Teelicht platzieren und anzünden. So muss die beschenkte Person dann auch nicht auf das berühmte "Kerzen-Aupusten"-Ritual" verzichten.

Mission erfüllt - Geburtstagskind überglücklich

Insgesamt hat die ganze Aktion samt Planung, Recherche, Basteln und Backen durchaus mehrere Stunden in Anspruch genommen. Aber es hat sich gelohnt! Die Beschenkte hat sich so gefreut, dass sie den Kuchen erst einmal fünf Tage lang unangetastet in ihrer Küche stehen gelassen hat. Als wir uns nach Ablauf dieser "Schonzeit" dann das erste Stück gegönnt haben, schmeckte der Kuchen immer noch schön frisch und saftig.

 

So, das war´s! Hoffe, meine Kuchen-Idee gefällt und regt zum Nachmachen an.

kreaTexta, am 07.01.2012
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Wie macht man gefüllte Champignons?)
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Wie macht man Tiramisu? Original und leckere Variationen dazu)

Autor seit 5 Jahren
14 Seiten
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