Neueste Meldung!!! Kieler Heimspiele finden im Holstein-Stadion statt!!!

Der erste Schritt ist gemacht.....

Am 16. Mai erteilte der Lizenzierungsausschuss der Deutschen Fußball Liga (DFL) dem Aufstiegsaspiranten in die 1. Fußball-Bundesliga Holstein Kiel eine Ausnahmegenehmigung auf Widerruf. Danach dürfen die Kieler Störche im Falle des Aufstiegs doch im eigenen Stadion bleiben. "Umfangreiche Zusagen" des Klubs und die Unterstützung durch die Stadt Kiel sowie das Land Schleswig-Holstein gaben den Ausschlag zu dieser Entscheidung.

Die "umfangreichen Zusagen" sehen ein Erreichen der notwendigen Kapazität von 15. 000 Plätzen im Holstein-Stadion durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade schon bis Ende Oktober 2018 vor. Die Fertigstellung der Osttribüne und die damit verbundene Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18 400 Plätze (9060 Sitzplätze) ist für Sommer 2019 terminiert.

Nun muss Holstein Kiel "nur noch" auf sportlichem Wege mit erfolgreichen Relegationsspielen gegen den VfL Wolfsburg den Aufstieg in die 1. Liga vollziehen.

Das wäre dann der 2. Schritt. Die beiden Spiele finden mit dem Hinspiel am 17. Mai in Wolfsburg und dem Rückspiel am 21. Mai in Kiel statt.

Eine Strafe für kleine, aufstrebende Vereine

Die folgenden Argumente dürften, verbunden mit einem gestrafften Zeitplan der Erweiterungsbaupläne, bei der DFL zu einer Revision ihrer bisherigen Haltung geführt haben:

"Wenn die DFL keine Ausnahmeregelungen akzeptiert, wird es für Vereine wie Holstein Kiel, die keinen großen Investor im Rücken haben, unmöglich, ein Märchen wie unseres auch tatsächlich wahr werden zu lassen", sagte Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer von Holstein Kiel.

Man könne nicht in der defizitären 3. Liga beginnen, ein modernes Stadion zu bauen und dabei hoffen, innerhalb von zwei Jahren Bundesliga zu spielen, wie es der KSV womöglich gelingen werde. Endgültig ist das Aus für das Holstein-Stadion laut Schwenke aber noch nicht. "Wir werden unsere Argumente vor dem zuständigen Ausschuss genau erläutern und klar machen, dass es um eine historisch einmalige Situation geht." An den strukturellen Defiziten arbeitet der Verein intensiv, spätestens in der Saison 2019/20 wird das Holstein-Stadion durch den Neubau der Osttribüne über die erforderliche Kapazität von 15.000 Plätzen verfügen. "Aber diesen Mangel können wir nicht in wenigen Wochen beheben", sagt Schwenke.

Polizei, Feuerwehr und die Stadt Kiel haben gegenüber der DFL bereits versichert, dass sie keine sicherheitstechnischen Bedenken gegen Bundesligaspiele in Kiel in der kommenden Spielzeit haben. Somit bleibt die endgültige Entscheidung darüber, wo ein möglicher Erstligist KSV Holstein seine Heimspiele austragen wird, weiter offen.

 

Ein gelungener Start in die Zweitligasaison

Rückblick: Gleich im 1. Heimspiel erkämpfte die KSV Holstein den ersten wichtigen Punkt mit einem 2:2 gegen den SV Sandhausen. Die Mannschaft musste sich nach dem Aufstieg erst an die raue Luft und härtere Gangart gewöhnen, erkämpfte sich aber nach einem 0:2 Halbzeitrückstand noch ein hoch verdientes 2:2 in der Nachspielzeit.

Ein rasantes, packendes und beeindruckendes Spiel der Störche bei Union Berlin: 0:1. 1:1, 1:2, 2:2, 2:3 und 3:3 hieß bis zur 25. Minute. Kiel war beim Aufstiegsaspiranten völlig gleichwertig und hätte einen Punkt verdient gehabt. Kiel ist in der 2. Liga gut angekommen.

Nach den bisher gezeigten Leistungen war der erste Heimsieg zu erwarten. Er gelang den überlegenen Kielern mit 3:1 gegen Greuther Fürth. 

Darauf setzten sie sich in einem überlegen geführten Spiel auch in Regensburg mit 2:1 durch. 

Glück gehört auch zum Fußball. Nach einem 1:1 deutete alles auf eine gerechte Punkteteilung hin. Dann flankte Janzer von der rechten Strafraumlinie. Seine Flanke fälschte ein Verteidiger so unglücklich ab, dass sich der Ball unerreichbar für den Torhüter in die lange Ecke senkte. Dann war Schluss.

Der Siegeszug der Störche geht mit einem klaren und hochverdienten 3:0 in Aue weiter. Zumindest für 1 Tag führt Kiel die Tabelle an.

Mit dem St. Pauli siegte in der Englischen Woche die ausgebufftere Mannschaft mit 1:0 in Kiel. Diese Heimniederlage machten die Störche postwendend mit einem 3:1 Auswärtssieg in Duisburg wett. Kiel bleibt in der Tabelle oben und sammelt Punkte gegen den Abstieg...

Nach einer anfänglich leichten Überlegenheit der Gäste aus Bochum legten sie sich mit einer Slapstickeinlage - einfacher Rückpass und fußballerisch technisch mangelhafte Einlage des Torwarts - den Ball selbst ins Nest. Dann übernahm Kiel das Kommando zu einem sicheren Erfolg.

In einer torreichen Begegnung gelang den Kielern nach der Länderspielpause auswärts in Heidenheim ein beeindruckender 5:3 Erfolg. Mit einem 2:1 gegen Arminia Bielefeld ging der Siegeszug der Störche durch Tore von Ducksch und Lewerenz (Foto © Holstein Kiel) weiter. Das war der vierte Dreier in Folge.

Beeindruckende Zwischenbilanz

Nach 11 Spieltagen weisen die Störche eine höchst beeindruckende Zwischenbilanz auf: 8 Siegen für den Aufsteiger stehen ein Unentschieden gegen Sandhausen und 2 Niederlagen gegen Union Berlin und den FC St. Pauli gegenüber.

Auch in Darmstadt, dem Absteiger aus der 1. Liga, holen die Störche mit dem 1:1 einen Punkt. Gegen Dresden war mit einem 3:0 der nächste klare Heimsieg fällig. Düsseldorf spielt in letzter Minute 2:2, sodass der Anstand zum Spitzenreiter nur noch einen Punkt beträgt.

In Nürnberg ging die Erfolgsgeschichte weiter. Die Störche machte aus einem 0:2 Rückstand noch ein verdientes 2:2.

Auch das 0:0 gegen Ingolstadt kann durchaus als ein Punktgewinn verbucht werden. Darauf folgte im letzten Heimspiel vor der Rückrunde ein 2:2 gegen den Tabellenzweiten Düsseldorf. Kiel bleibt Tabellenführer.

Danach setzte sich die Unentschiedenserie, unterbrochen durch eine 3:1 Niederlage in Sandhausen, weiter fort mit Unentschieden gegen Braunschweig, Union Berlin, Fürth und Regensburg fort. Kiel verliert somit weiter an Boden und liegt auf Platz 3; aber mit einem Aufstieg hatte wohl auch niemand rechnen dürfen.

Beim Tabellenletzten Kaiserslautern kassierten die Kieler Störche eine 3:1 Niederlage. Auch im Heimspiel gegen Aue gab es wieder nur ein Unentschieden. Jetzt wäre der Beginn einer Siegesserie angebracht. Aber in der Rückrunde kommen die Kieler einfach nicht in Tritt. Nach einer 2:1 Führung zur Halbzeit verloren sie bei St. Pauli mit 3:2.

Noch so viel sieglosen Spielen - und immer noch Platz 3 - endlich der Lohn für ein überragendes Spiel mit 5:0 gegen den Tabellennachbarn MSV Duisburg. Dann folgte einem guten 1:1 gegen die wiedererstarkten Bochumer und gegen Heidenheim mit 2:1 der nächste Heimsieg der Störche bei orkanartigen Windböen.

Auch in Bielefeld holten die Störche einen Punkt und behaupteten den 3. Platz zwei Punkte hinter Nürnberg. Darauf folgte ein 0:0 gegen Darmstadt, den wiedererstarkten Absteiger aus der 1. Liga. Aufstieg oder Relegation sind nicht mehr weit.....

Dann folgt ein 4:0 Auswärtssieg in Dresden! 2 x Ducksch, Schindler und Mühling werteten die sehr gute Partie von Torhüter Kronholm auf.

Im direkten Aufeinandertreffen siegt Nürnberg überzeugend mit 3:1 in Kiel. Für die Störche dürfte es jetzt "nur noch" um das Erreichen der beiden Relegationsspiele gehen. Wer hätte das vor der Saison für den Aufsteiger gedacht? Noch drei Spiele.....

Nun dürfte die Relegation mit fünf Punkten Vorsprung auf den Vierten fast erreicht sein. Kiel erzielt einen überzeugenden 5:1 Sieg beim Bundesligaabsteiger Ingolstadt, Regensburg verliert in Duisburg, Düsseldorf ist aufgestiegen. Mit einem 1:1 in Düsseldorf ist die Relegation sicher geworden. Ein 6:2 über Braunschweig mit einem 4-fachen Torschützen Lewerenz krönt die Saison. 

 

Die Torschützen der Störche

 

 

17 Tore Marvin Ducksch

12 Tore Dominick Drexler

11 Tore Kingsley Schindler

8 Tore Steven Lewerenz

4 Tore David Kinsombi

3 Tore Alexander Mühling

3 Tore Rafael Czichos 

2 Tore Aaron Seydel

1 Tor Dominik Schmidt

1 Tor Manuel Janzer

 

 

Der Spielplan des KSV Holstein Kiel in der 2. Bundesliga

Spieltag 

Datum

Ergebnis

Heim

Gast

1.

30.07.17 15.30 Uhr

 2:2

Holstein Kiel

SV Sandhausen

2.

04.08.17 18.30 Uhr

 4:3

1. FC Union Berlin 

Holstein Kiel

3.

20.08.17 15.30 Uhr 

 2:1

Holstein Kiel

SpVgg Greuther Fürth 

4.

26.08.17 13.00 Uhr 

 1:2

SSV Jahn Regensburg

Holstein Kiel

5.

09.09.17 13.00 Uhr

 2:1

Holstein Kiel

1. FC Kaiserslautern

6.

15.09.17 18.30 Uhr 

 0:3

FC Erzgebirge Aue

Holstein Kiel

7.

19.09.17 18.30 Uhr

 0:1

Holstein Kiel

FC St. Pauli

8.

22.09.17 18.30 Uhr 

 1:3

MSV Duisburg

Holstein Kiel

9.

30.09.17 13.00 Uhr

 3:0

Holstein Kiel

VfL Bochum

10.

15.10.17 13.30 Uhr

 3:5

1. FC Heidenheim

Holstein Kiel

11.

21.10.17 13.00 Uhr

 2:1

Holstein Kiel

DSC Arminia Bielefeld

12.

28.10.17 13.00 Uhr

 1:1

SV Darmstadt 98

Holstein Kiel

13.

05.11.17 13.30 Uhr

 3:0

Holstein Kiel

SG Dynamo Dresden

14.

18.11.17 13.00 Uhr

 2:2

1. FC Nürnberg

Holstein Kiel

15.

25.11.17 13.00 Uhr

 0:0

Holstein Kiel

FC Ingolstadt 04

16.

02.12.17 13.00 Uhr

 2:2

Holstein Kiel

Fortuna Düsseldorf

17.

08.12.17 18.30 Uhr

 0:0

Eintracht Braunschweig

Holstein Kiel

 Rückrunde

18.

17.12.17 18.30 Uhr 

 3:1

SV Sandhausen

Holstein Kiel

19.

23.01.18 20.30 Uhr 

 2:2

Holstein Kiel

1. FC Union Berlin 

20.

27.01.18 13.00 Uhr

 0:0

SpVgg Greuther Fürth 

Holstein Kiel

21.

03.02.18 13.00 Uhr

 1:1

Holstein Kiel

SSV Jahn Regensburg

22.

09.02.18 18.30 Uhr

 3:1

1. FC Kaiserslautern

Holstein Kiel

23.

17..02.18 13.00 Uhr

 2:2 

Holstein Kiel

FC Erzgebirge Aue

24.

25..02.18 13.30 Uhr

 3:2

FC St. Pauli

Holstein Kiel

25.

03.03.18 13.00 Uhr

 5:0

Holstein Kiel

MSV Duisburg

26.

10.03.18 13.00 Uhr

 1:1

VfL Bochum

Holstein Kiel

27.

16.03.18 18.30 Uhr

 2:1

Holstein Kiel

1. FC Heidenheim

28.

01.04.18 13.30 Uhr

 1:1

DSC Arminia Bielefeld

Holstein Kiel

29.

07.04.18 13.00 Uhr

 0:0

Holstein Kiel

SV Darmstadt 98

30.

14.04.18 13.00 Uhr

 0:4

SG Dynamo Dresden

Holstein Kiel

31.

20.04.18 20.30 Uhr

 1:3

Holstein Kiel

1. FC Nürnberg

32.

29.04.18 13.30 Uhr

 1:5

FC Ingolstadt 04

Holstein KIel

33.

06.05.18 15.30 UHr

 1:1

Fortuna Düsseldorf

Holstein Kiel

34.

13.05.18 15.30 Uhr

 6:2

Holstein Kiel

Eintracht Braunschweig

Eine neue Vereinsführung

Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen (2007 bis 2017) 1. Vorsitzenden, Roland Reime, übernahm der 53-jährige Kieler Rechtsanwalt und gelernte Bankkaufmann Steffen Schneekloth sein Amt. In seiner über 20-jährigen Tätigkeit als Spielerberater, die Schneekloth Anfang 2017 beendete, erhielt er umfassende Einblicke in den Profifußball und ins Sportmanagement. Schneekloth wird die durch den Aufstieg geänderten Rahmenbedingungen und gewachsenen Aufgaben zusammen mit seinen übrigen Vorstandsmitgliedern Ralf Becker, Geschäftsführer Sport der Störche, und Geschäftsführer Wolfgang Schwenke meistern.

Neuverpflichtungen......

Drei "alte Bekannte", die als Spieler auf Leihbasis für den Aufstieg in die 2. Bundesliga entscheidend mitverantwortlich waren, bleiben beim KSV. Goalgetter Marvin Ducksch (linkes Foto) und Verteidiger Christopher Lenz (rechtes Foto) gehören auf Leihbasis mindestens ein weiteres Jahr zu den Störchen, während der langjährige Holstein-Verteidiger Patrick Kohlmann als zusätzlicher Co-Trainer das Trainerteam von Markus Anfang verstärkt. (Fotos © Holstein Kiel).

Neu bei den Störchen ist der defensive Mittelfeldspieler Atakan Karazor auf der Sechserposition, der in der A- und B-Junioren Bundesliga für den VfL Bochum spielte und zuletzt das Trikot von Borussia Dortmund II in der Regionalliga West trug.

Torhüter Lukas Kruse (geb. 9. Juli 1983 in Paderborn) hat bei der KSV Holstein einen 1-Jahres-Vertrag unterschrieben. Kruse kam der 3. Liga vom SC Paderborn und spielte bereits 159 Mal in der 2. Bundesliga und 34 Mal in der 1. Bundesliga.

Neu bei den Störchen ist auch der 21-jährige Innenverteidiger David Kinsombi (geb. 12.12. 1995 in Rüdesheim) vom Karlsruher SC mit seinen Erfahrungen aus der 2. Liga.

Die vorerst letzten beiden Neuzugänge sind Sebastian Heidinger vom SC Paderborn und Amara Condé als Leihspieler vom VfL Wolfsburg. Heidinger kann auf beiden Außenbahnen flexibel eingesetzt werden können. Der 31jährige unterschrieb für ein Jahr und hat die Erfahrung von 79 Zweitligaspielen. Der U20-Nationalspieler Condé ist Mittelfeldspieler.

 

......und ein Abgang

Die Leihe von Torhüter Robin Zentner vom FSV Mainz 05 war abgelaufen. Zentner kehrte nach Mainz zurück. Auch Störche-Stürmer Fetsch verließ Kiel.

Das Holstein-Stadion hat eine lange Tradition

Ein Jahr vor dem Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft 1912 mit einem 1:0 Sieg im Finale gegen den Karlsruher FV entstand entstand im Kieler Stadtteil Wik der Holstein-Platz, der 1965 in "Holstein-Stadion" umbenannt wurde. Das Holstein-Stadion ist somit eine der 20 ältesten deutschen Fußball-Spielstätten. In diesem Stadion trug der Kieler SV Holstein von 1900, gebräuchlich Holstein Kiel genannt, bis zur Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 in der jeweils der höchsten deutschen Spielklasse seine Heimspiele aus. In den 50er Jahren war der Platz mit Flutlicht ausgestattet und bot 30.000 Zuschauern Platz. Der verschuldete Verein verkaufte seine Spielstätte 1973 an die Stadt Kiel. Seitdem wurden nur noch die wichtigsten Baumaßnahmen und Sanierungen durchgeführt. Das änderte sich seit 2006 schrittweise durch die von der deutschen Fußballliga DFL vorgegebenen zu erfüllenden Auflagen.

Veränderungen am Holstein Stadion

Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga müssten erneut Millionen Euro bewegt werden, um den Auflagen der DFL für die neue, höhere Spielklasse nachzukommen. Das Holstein-Stadion muss um 4.000 auf 15.000 Zuschauerplätze, das Minimum für die 2. Liga, erweitert werden. Dafür wird die Tribüne der Ostkurve von einer neuen und höheren Tribüne aus Stahlrohr abgelöst. Sie soll möglichst nah am Spielfeld entstehen und Platz für 4.400 Zuschauer bieten. Der Block für die Fans der Gastmannschaften bleibt in der Ostkurve. In den Blöcken der Westkurve sowie auf der Gegentribüne entstehen insgesamt 2.300 neue Sitz- und Stehplätze.

Die neue Tribüne ist höher und näher am Spielfeld. Das wird eine Erhöhung der Lautstärke der Fans bedeuten, weil sie sich quasi in einem Kessel befinden. Einen weiteren positiven Nebeneffekt hat das Ganze aber auch, denn die Kosten für die Rasenheizung werden sinken, weil durch den Kesseleffekt ein Auskühlen langsamer voranschreiten wird. Die Rasenheizung hatte sich der Verein durch die unerwarteten Mehreinnahmen bei den Pokalerfolgen bereits 2013 leisten können.

Es besteht ein sehr enger Zeitplan. Wie Geschäftsführer Wolfgang Schwenke mitteilte, werden allein die Baumaßnahmen ein Investitionsvolumen bis zu 3,5 Millionen Euro haben. Nun wird der Verein mit seinen Investitionen schrittweise planen können.

Veränderungen am Flutlicht, bei Kabinen und den Presseräumen.

Die jetzige Flutlichtanlage hat 800 Lux. Entsprechend den Auflagen der DFL muss sie in der zweiten Liga 1.200 Lux hell sein. Auch sind für die Mannschaften der 2. Liga größere Mannschaftskabinen vorgeschrieben als jetzt unter der Haupttribüne vorhanden sind. Genauso muß die Mixed-Zone für Kurzinterviews unmittelbar nach dem Spiel erweitert werden.

Die Medienvertreter sind bis jetzt in den oberen Rängen der Haupttribüne untergebracht. Dort sollen sie auch bleiben. Da aber dort 40 weitere Plätze für die Medienvertreter geschaffen werden sollen, fallen 40 Sitzplätze fort. Holstein benötigt jeweils einen hauptamtlichen Fan-Beauftragten und einen hauptamtlichen Sicherheitsbeauftragten.

Solide finanzielle Basis vorhanden

Zum Etat für die kommende Saison möchte Schwenke noch keine Aussagen treffen, denn noch sei zu vieles zu vage. Zwar kann der Verein in der zweiten Liga mit mehr Fernsehgeldern und höheren Zuschauereinnahmen rechnen, andererseits befinden sich die Gespräche mit weiteren Sponsoren für die 2. Liga noch in der Anfangsphase. Positiv sei es, dass die Zahl der Sponsoren innerhalb der letzten sechs Jahre von 70 auf 230 angestiegen ist. Diesen soliden Weg wolle der Verein, so Schwenke, weiter gehen.

Zuschauer und Zuschauerschnitt; Eintrittspreise

Vor Beginn der letzten Saison hatte Holstein Kiel mit einem Schnitt von 5.300 Zuschauern gerechnet. Weil die Saison so erfolgreich verlief, waren es inzwischen mehr als 6.000 Zuschauer pro Spiel.

Für die zweite Liga kalkulierten die Störche im Falle des Aufstiegs mit einem Zuschauerschnitt von 8.000 Zuschauern. Die genauen zukünftigen Eintrittspreise für Holsteinspiele in der höheren Liga konnte und wollte Schwenke nicht nennen, betonte aber, dass die Preise für Sitzplätze deutlicher angehoben würden als die Stehplätze. Holstein wolle sich nicht in den hohen Preissphären anderer Vereine bewegen. (Foto © Nawe / Holstein Kiel).

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