Wissen und Phantasie war für Einstein untrennbar

Phantasie und Wissen lassen sich eigentlich gar nicht miteinander vergleichen und doch sind beide die Triebfeder des Fortschritts.

Dies lässt sich besonders anhand des innovativen Physikers Albert Einstein (14.3.1879 – 18.4.1955) erkennen. 

Obwohl im Internet vehement die Behauptung kursiert, dass der junge Albert bereits mit 16 Jahren die Schule verließ und keinen Abschluss hatte, basiert diese Aussage auf einem Gerücht. Albert Einstein studierte und konnte ein Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik vorweisen.

Auf der einen Seite verfügte Einstein über ein beachtliches Wissen, andererseits musste er eine  enorme Portion Phantasie einsetzen, denn  seine Relativitätstheorie basierte auf rein hypothetischen Annahmen.

Zitate von Albert Einstein

  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
  • Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
  • Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
  • Computerspiele - Bestes Beispiel für das Zusammenwirken von Phantasie und Wissen

    Videospiele

    Die Herstellung von Spielekonsolen, wie etwa Nintendo oder Playstation, wäre ohne das Wissen intelligenter Softwaretechniker und die Vorstellungskraft  phantasiebegabter Köpfe kaum denkbar.
    Neben dem technischen, impliziten Wissen gab es kreative Köpfe, die ihre Phantasie dazu benutzen, imaginäre Welten zu erschaffen. Diese Spieleentwickler setzen ihre Vorstellungskraft ein und kreierten Spielfiguren und Handlungsabläufe für

    • Adventure - Spiele
    • Ego-Shooter - Spiele
    • Flugsimulationen - Spiele
    • Jump-'n'-Run-Spiele
    • Rollenspiele
    • Strategiespiele
    • Wirtschaftssimulationen

    Erst durch dieses Zusammenspiel war es für Nutzer möglich, in eigene virtuelle Welten einzutauchen und interaktiv zu handeln. Mensch und Technik gehen seither eine Wechselbeziehung ein, die ohne Wissen und Phantasie  niemals zustande gekommen wäre.

    Ohne Wissen keine Leser

    Joanne K. Rowling und Harry Potter

    Die britische Schriftstellerin Joanne K. Rowling (31.7.1965) verfügte nicht nur über reichhaltig Phantasie, um ihren Harry Potter Figuren Leben einzuhauchen. 

    Doch  ihre Phantasie wäre nutzlos gewesen, ohne das Wissen, wie man schreibt und liest. Doch selbst das hätte nicht ausgereicht. Auch  die Käufer der Fantasy-Romanreihe haben durch ihr Wissen, wie man schriftlich niedergelegte Gedanken liest und verarbeitet niemals  ein Buch gekauft. 

    Auch die filmische Umsetzung der magischen Fantasy-Welt des Harry Potter wäre niemals zustande gekommen. Und selbst die zahlreichen Merchandise-Produkte, wie Legospiele, Spielfiguren, Zauberstäbe, Schmuckstücke, Tassen, Kalender,  Poster,  T-Shirts  sind nur existent, weil versierte technische Kenntnisse über die Herstellung der Produkte und die Phantasie  der Autorin zusammen wirkten.

    Ohne die phantasievollen Werbebotschaften, die uns täglich bewusst und unbewusst beeinflussen, um Produkte an den Mann beziehungsweise an die Frau zu bringen, wäre so es um den Weltmarkt schlecht bestellt und Joanne K. Rowlings  wäre um etliche Britisches Pfund ärmer.

    Wissen und Phantasie

    Abschließend könnte man sagen, es braucht wohl für beides einen offenen Geist. Konventionelle, "wissenschaftliche Erkenntnisse" enden ohne "Vorstellungskraft" in einer Sackgasse. Phantasie ohne das Wissen, wie man Dinge realisiert, verpuffen in einem Wolkenkuckucksheim.

    Wo wäre die Menschheit ohne die Fähigkeit Paradigmen zu erschaffen? Hochwahrscheinlich würden wir immer noch an alten Weltanschauungsmustern kleben.  Die Erde  wäre eine Scheibe und unser Heimatplanet der Mittelpunkt des Universums.

    Scully_van_Funkel, am 28.07.2012
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