Gefühle sind das Herzstück in einem Liebesroman

Das Wichtigste in einer Liebesgeschichte sind Emotionen. 

Nehmen Sie den Leser mit, auf eine romantische Reise, die voller Freude, Glück, Tränen, Kummer, Enttäuschungen und Leidenschaft ist. Erotische Szenen sollten lediglich symbolisch angedeutet werden, um der Fantasie der Leser genug Spielraum zu gewähren.

Natürlich dürfen in einem "Liebesroman" die Konflikte nicht fehlen, damit Dramatik in die Handlung kommt. Probleme, die üblicherweise in einer Liebesgeschichte zu finden sind:

 

  • Äußer Umstände trennen das Paar (Krankheit, Unfall, Beruf, verlorene Handynummer) 
  • Einer der beiden ist in einer Beziehung / Ehe
  • Dreiecksgeschichte
  • Eifersucht
  • Erste Liebe
  • Familie intrigiert
  • Fernbeziehung
  • Gleichgeschlechtliche  Liebe
  • Kinder erschweren das Zusammenkommen
  • Partnerschaft aus Geldgier, die sich in Liebe wandelt
Liebesromane schreiben
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  • Liebe auf Distanz
  • Liebe gepaart mit Gewalt
  • Missverstandene Liebe
  • Partner geht fremd
  • Unglückliche Liebe
  • Unerwiderte Liebe
  • Verliebt in zwei Personen
  • Verbotene Liebe
  • Wochenendbeziehung

Liebesromane müssen stimmig sein

Üblicherweise übersteht das Liebespaar, in den Liebesromanen und Kurzgeschichten, eine lange Zeit der Trennung.  Ist das Pärchen  wieder vereint, lässt es gewöhnlich vergangene Ereignisse Revue passieren, die sich auf das erste Zusammentreffen beziehen. Wenn deren Wege sich  das erste Mal  in einem Café kreuzten und später von einem Hotel  die Rede ist, wirkt das ziemlich unglaubwürdig.

Um sich nicht zu verzetteln,  ist es ratsam, ein paar Eckdaten zu notieren. Zum Beispiel das Aussehen der Romanfiguren, besondere Merkmale oder wann beziehungsweise wo sie sich kennenlernten.

 

Auch für Trivialliteratur sollte recherchiert werden

Zudem ist es wichtig, immer gewissenhaft zu recherchieren. Den schiefen Turm von Pisa nach Frankreich zu verlegen, wäre ein Fauxpas, den kein Literaturkritiker verzeiht.

Charaktere deutlich herausarbeiten

Versuchen Sie aus der Perspektive einer einzigen Romanfigur oder eines neutralen Beobachters zu schreiben.

Mal aus der Sicht des männlichen Parts und fast zeitgleich aus der Sicht des weiblichen Parts zu erzählen, kann  zu einem Einheitswortbrei führen, sodass der Leser keine charakterlichen Unterschiede zwischen den Romanfiguren erkennt.

Um glaubhafte Figuren zu kreieren, können Recherchen hilfreich sein. Zum Beispiel Studien über geschlechtsspezifische Verhaltensweisen.

Wie verhalten sich Frauen? Wie verhalten sich Männer?

Weibliche Personen sprechen offener über ihre Gefühle und vertrauen ihre Sorgen oftmals einer dritten Person an. Medizin-Nobelpreisträger George Snell stellte fest, dass im Gehirn von Frauen eine unmittelbare neuronale Verbindung zwischen Gefühlszentrum und Sprachzentrum besteht.

Männern fällt es viel schwerer, Gefühle nach außen zu tragen. Sie versuchen ihre Probleme alleine zu lösen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie gefühllos durch ihr Leben gehen, sie sind lediglich wortkarger.

Liebesromane im eigenen Stil schreiben

Kopieren Sie niemals Arbeiten von anderen Schriftstellern, auch nicht als Platzhalter, die Sie später überarbeiten wollen. Verstöße gegen das Urheberrecht schaden nicht nur Ihrem Ruf als Autor, Sie müssen obendrein mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Scully_van_Funkel, am 28.12.2012
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